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Haus der Kulturen der Welt

John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Tel. 030 - 397 87 175
Di - So und feiertags 11.00 - 19.00 Uhr
http://www.hkw.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

   

 

Im Jahr des Tigers: Korea

 

bis 14.6.

Di - So und feiertags 11.00 - 18.00 Uhr

 

Im Jahr des Tigers: Gegenwartskunst aus Korea

Während Korea noch in den 80er Jahren in den aktuellen künstlerischen Diskursen keine bedeutende Rolle zu spielen schien, sondern allein mit Nam June Paik assoziiert wurde, hat seine Kunstszene spätestens seit der Etablierung der Kwangju-Biennale im Jahre 1995 eine wachsende Aufmerksamkeit erzielt. Durch ihre Teilnahme am internationalen Ausstellungsgeschehen prägen Künstlerinnen und Künstler wie Cho Duk-Hyun, Kang Ik-Joon oder Kim Soo-Ja das Bild der zeitgenössischen koreanischen Kunst. Die Ausstellung "Im Jahr des Tigers: Gegenwartskunst aus Korea" präsentiert 15 ausgewählte Positionen zeitgenössischer koreanischer Kunst in Malerei, Fotografie, Skulptur, raumgreifenden Installationen und Videoarbeiten.

Die Vielfalt an Ausdrucksformen umfaßt die abstrakte Umsetzung von Geschichte und Alltag ebenso wie Environments belebter Bilder oder konzeptuelle Fotographie. In einer Kulturlandschaft, die sich so stark mit dem überlieferten Erbe auseinandersetzt wie die Koreas, haben zeitgenössische Künstler neue Wege gesucht. Sie bewegen sich zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Konfuzianismus und postmoderner westlicher Philosophie. Alte Traditionen werden immer wieder hinterfragt, durchbrochen oder transformiert, wodurch sich eine völlig eigene künstlerische Formensprache entwickelt hat.

 

Die beteiligten Künstler:

Ahn Sung-Keum

Bae Bien-U

Bae Joon-Seong

Cho Duk-Hyun

Choi Jung-Hwa

Jheon Soo-Cheon

Kang Ik-Joong

Kang Yong-Myeon

Kim Young-Jin

Lee Hyung-Woo

Lim Young-Sun

Park Sin-Young

Shin Kyung-Hee

Yoo Young-Ho

Yook Keun-Byung

 

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des National Museum of Contemporary Art in Seoul und des Hauses der Kulturen der Welt und wurde von Chung Junmo, Senior Curator am NMCA, kuratiert.

Eintritt: 8.- DM, ermäßigt 4.- DM

 

 

Im Jahr des Tigers: Korea

Ausstellung

 

bis 7.6.

Di - So und feiertags 11.00 - 20.00 Uhr

Eintritt frei

 

Fashion Art aus Korea

Im Unterschied zu den exotismussüchtigen Kapriolen von Modemachern desWestens sind für das koreanische Avantgardedesign traditionelles Faden- und Formenvokabular nicht bloß schickes Accessoire und Ethnokitsch, sondern ästhetische Kategorie pur. Im koreanischen Modedesign wird der Begriff einer in Jahrtausenden kultivierten Harmonie konkret zu einem Kostüm der Phantasie. Die Einflüsse einer beschleunigten urbanen Moderne verweben sich mit althergebrachten Werten zu einem schillernden Muster: Es entstehen Meditationen in changierender Seide aus Plastikfaser oder jenem faltig-transparenten Japanpapier, in dem Medizin eingewickelt wurde. Das Defilee von paspelierten Phantasien, verdrahteten Fächerflechtwerken und spiralistischen Spiritualitäten verwandelt den Laufsteg zu einer Bühne unerhörter Erzählungen.

 

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Seoul Arts Center

Sie wurde von Bae Chun-Bum und Yang Chieu-Kyung kuratiert und organisiert.

Die Präsentation im Foyer des Hauses der Kulturen der Welt hat Sookyoung Byun entworfen und umgesetzt.

 

Im Jahr des Tigers: Korea

Ausstellung

 

bis 7.6.

Di - So und feiertags 11.00 - 20.00 Uhr

Eintritt frei

 

Zeitgenössische Kalligraphie

(Korea, Japan, China)

Die Ausstellung zur zeitgenössischen Kalligraphie wurde zum zehnjährigen Jubiläum des Seoul Arts Center 1997 produziert. Sie präsentiert eine Auswahl ostasiatischer Meisterwerke, die Weiterentwicklung einer alten Tradition in den Arbeiten junger Künstler. Ursprünglich war Kalligraphie eine meditative Form, in der als höchste Kunst die perfekte Weiterführung der Tradition galt. In der westlichen Kultur wiederum geht es den Künstlern um die möglichst frühe Entwicklung eines unverkennbar eigenen Stils. Zwischen diesen Gegensätzen bewegen sich die Kalligraphen heute. Der Einfluß europäischer Kunstformen wie der Performance oder der informellen Kunst zeigt sich vor allem in der nach 1945 in Japan entstandenen Kalligraphie. Sie experimentiert mit radikalen Verkürzungen des Schreibakts, Kalligraphie-Aktionen, der Vereinfachung oder radikalen Zerstörung der Schrift, der Collagierung mit Hilfe von Papier- oder Seidenschnipseln und setzt ungewöhnliche farbliche Akzente. Die Kalligraphie stellt die Begriffe eines westlich bestimmten kunsttheoretischen Diskurs' in Frage - eigene zeitgenössische Maßstäbe müssen entwickelt werden.

 

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Seoul Arts Center

Die Präsentation im Foyer des Hauses der Kulturen der Welt wurde von Sookyoung Byun gestaltet.

 

 

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