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Hartware MedienKunstVerein
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vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
HMKV und Ars Electronica kooperieren
Hartware MedienKunstVerein Dortmund
baut internationale Kontakte weiter ausDortmunder Ausstellungen werden in
Hong Kong, Bern und Novi Sad gezeigtDortmund, 22.4.2008 - Der Hartware MedienKunstVerein Dortmund
(HMKV) baut seine internationalen Kontakte weiter aus. Wichtige
Kunstinstitutionen in Europa arbeiten mit dem HMKV zusammen
und übernehmen Ausstellungen, die der HMKV zuerst in Dortmund
gezeigt hatte. Diese Internationalität spiegelt sich auch im
Jahresprogramm 2008 des HMKV wider. Ab dem 10. Mai 2008
eröffnet der HMKV die Ausstellungssaison in der PHOENIX Halle
Dortmund.Dortmunder Ausstellungen international gefragt
Die Dortmunder HMKV-Ausstellungen werden zunehmend auch
international nachgefragt: Die Kunstschau "History Will Repeat Itself", die
von Juni bis September 2007 erstmalig in der PHOENIX Halle Dortmund
zu sehen war, wird nun in Hong Kong gezeigt. Nach Berlin und Warschau
ist das Goethe-Institut Hong Kong vom 20. Juni bis Ende Juli 2008 die
vierte Station der Schau, die der HMKV zusammen mit dem KW Institute
for Contemporary Art in Berlin konzipiert hat.Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und in
Österreich übernimmt das Zentrum für Kulturproduktion PROGR in Bern
die HMKV-Ausstellung "Glanz und Globalisierung. Fußball, Medien und
Kunst", die zur WM 2006 in der PHOENIX Halle gezeigt wurde. Auch die
Ausstellung "The Wonderful World of irational.org", die ihre Premiere im
Herbst 2006 in Dortmund erlebte, wandert durch Europa: Nach Glasgow
im letzten Jahr zeigt ab Herbst 2008 das Museum of Contemporary Art
Vojvodina in Novi Sad diese Ausstellung."Wir sind sehr erfreut darüber, dass unsere Ausstellungen nach ihrer
Premiere in Dortmund mittlerweile international von wichtigen
Kunstinstitutionen übernommen werden. Diese internationale
Anerkennung bestätigt uns zusätzlich in unserem Engagement am
Standort Dortmund", erklärt Dr. Inke Arns, künstlerische Leiterin des
HMKV.Elektromagnetische Wellen als künstlerisches Material
Die erste große Ausstellung in diesem Jahr in der PHOENIX Halle
Dortmund präsentiert der HMKV in Kooperation mit dem bekannten
Festival Ars Electronica, das jährlich im österreichischen Linz
(Kulturhauptstadt 2009) stattfindet, und dem Medienkunstzentrum RIXC
aus Riga. "Waves The Art of the Electromagnetic Society" zeigt vom
10.5. bis 29.6.2008 rund 30 (medien)künstlerische Arbeiten, die
elektromagnetische Wellen als künstlerisches Material begreifen."Waves" wird im Rahmen des Festivals "scene:österreich in nrw - 39.
internationale kulturtage der stadt dortmund" präsentiert.
Ausstellungseröffnung ist am 9. Mai um 19 Uhr in der PHOENIX Halle.
"Die Zusammenarbeit mit der Ars Electronica in Linz, das 2009
Kulturhauptstadt wird, werden wir in den nächsten zwei Jahren gerade
im Hinblick auf das Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt 2010 noch weiter
intensivieren", kündigt Inke Arns an.Waves "Street Radio" am Dortmunder U
Neben der PHOENIX Halle werden im Rahmen von "Waves" auch am
Dortmunder U und im Stadtgarten Dortmund künstlerische Projekte
realisiert. Am Dortmunder U geht die englische Künstlergruppe Hive
Networks mit dem Waves "Street Radio" 24 Stunden täglich auf Sendung,
Besucher können sich dafür vor Ort Radio und Kopfhörer ausleihen.Die zweite, große Ausstellung in der PHOENIX Halle trägt den Titel "Anna
Kournikova Deleted By Memeright Trusted System". Sie beschäftigt sich
vom 19.7. bis 19.10.2008 mit "Kunst und Copyright im digitalen Zeitalter".
Die Ausstellung ist Teil des umfassenden Projektes "Arbeit 2.0 -
Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt", bei dem der
HMKV und das Berliner Projekt iRights.info kooperieren. "Arbeit 2.0"
untersucht das Verhältnis zwischen kreativer Arbeit, Urheberrecht und
Technik.Internetprojekte, Video und Schallplatte
"Die in der Ausstellung vertretenen rund 20 Künstler setzen sich aktiv und
teilweise auch konfrontativ mit Copyright auseinander. Bewusst
überschreiten sie dabei die Grenzen des Urheberrechts, hinterfragen
scheinbar natürliche Abläufe und erforschen Gesetzeslücken", berichtet
Inke Arns. Neben Internetprojekten arbeiten die Künstler mit komplexen
Rauminstallationen, Video, digitalen Prints und der guten alten, analogen
Schallplatte. Im Herbst 2008 findet eine von der Bundeszentrale für
politische Bildung unterstützte Konferenz in Dortmund zum Thema statt."PhoenixTraum" für Jugendliche aus Hörde
"Wir werden dieses Jahr unseren Bereich Kunstvermittlung für Kinder und
Jugendliche deutlich ausbauen können", freut sich Susanne Ackers,
geschäftsführende Leiterin des HMKV. Mit Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft des Dortmunder Stadtteils Hörde beschäftigen sich Kinder und
Jugendliche in dem Kunstprojekt "PhoenixTraum", das der HMKV in
Kooperation mit Pixelprojekt_Ruhrgebiet realisiert. Dabei können
Jugendliche ab 12 Jahre ihren eigenen Traum von der Zukunft des
ehemaligen Hoesch-Geländes auf Phoenix Ost und Phoenix West
entwickeln und ihre Visionen in Form von inszenierten Fotos umsetzen."Wir ermutigen die Kinder und Jugendlichen, ihre Träume und Ideen
künstlerisch auszudrücken. Gleichzeitig vermitteln wir den Jugendlichen
Kompetenz im Umgang mit dem Medium digitale Fotografie", erklärt
Susanne Ackers. Schulklassen und Jugendgruppen aus Hörde können
sich jetzt für die Teilnahme an dem Medienkunst-Projekt bewerben, das im
September 2008 stattfindet. Dank einer Förderung durch den Fonds
Soziokultur kann der Workshop für die jungen Teilnehmer kostenlos
angeboten werden.Medienkunst vermittelt Medienkompetenz
Seine 2007 begonnene Reihe "Medienkunst vermittelt Medienkompetenz"
setzt der HMKV dieses Jahr mit drei weiteren Kinder- und Jugend-
Workshops fort. In der Werkstatt "Mignon Game Kit" bauen Jugendliche
mit dem Medienkünstler Olaf Val aus Kassel ihr eigenes Computerspiel. In
dem Workshop "Mein kleiner Roboter" mit dem Medienkünstler Karl Heinz
Jeron aus Berlin kreieren 11- bis 14jährigen selbst programmierte und
eigenhändig gelötete, kleine Maschinen. Beide Workshops werden
aufgrund der großen Nachfrage im letzten Jahr erneut angeboten.
Zusammen mit der Hagener Künstlerin Dagmar Lippok veranstaltet der
HMKV erstmalig einen Workshop, in dem Jugendliche ihre alltäglichen
Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich der Computerspiele in eine
künstlerische Ausdrucksform überführen können."Medienkunst vermittelt den Kindern und Jugendlichen auf spielerische Art
und Weise Medienkompetenz. Sie lernen, hinter die Kulissen zu blicken
und so dem Mythos zu entgehen, der oft durch einen unkritischen
Umgang mit Computerspielen gefeiert wird", sagt Susanne Ackers. "Der
HMKV will auch in Zukunft seine Aktivitäten im Bereich der kulturellen
Bildung gerade für Kinder und Jugendliche weiter stärken."Alle Ausstellungs- und Workshoptermine 2008 werden rechtzeitig über die
Medien und auf der Internetseite des HMKV bekannt gegeben.