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Galerie Priska Pasquer

Albertusstr. 9-11
50667 Köln, Germany
Tel. 0221 - 952 6313, Fax 0221 - 952 6373
Di - Fr 10 - 19 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr
galerie@priskapasquer.de
www.priskapasquer.de
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03.11.2001 -  26.01.2002


Deutsche Vintage Fotografie - von August Sander bis Otto Steinert


Die Ausstellung "Deutsche Vintage Fotografie - von August Sander bis Otto Steinert" umfasst einen Zeitrahmen von einem halben Jahrhundert deutscher Fotografiegeschichte. Beginnend mit den Bildleistungen der führenden Vertreter des Neuen Sehens in der Weimarer Republik, wird der Bogen zur Subjektiven Fotografie und den Mitgliedern der Gruppe fotoform in den 50er Jahren gespannt, wobei sowohl freie, künstlerische als auch angewandte Fotografien gezeigt werden.

Die Fotografie der Weimarer Zeit zeichnet sich durch ihre große Mannigfaltigkeit in Form und Ausdruck aus. In dieser Epoche der "Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen"  wurden unter dem Schlagwort der Neuen Fotografie auf vielfältige Art und Weise die technischen und kompositorischen Gestaltungsmöglichkeiten des Mediums Fotografie untersucht. In der Ausstellung reicht die Bandbreite von den neusachlichen Aufnahmen von Albert Renger-Patzsch, über Portraits aus August Sanders monumentalem Projekt "Menschen des 20. Jahrhunderts", Aktfotografien von Heinz Hajek-Halke bis hin zu experimentellen und angewandten Fotografien von Bauhäuslern wie Laszlo Moholy-Nagy, Hannes Meyer, Walter Peterhans und Lotte Gerson.  

Für die 30er und 40er Jahre finden sich in der Ausstellung surreale Bildfindungen von Hans Bellmer und Herbert List, Portraitaufnahmen von Wols und Anneliese Kretschmer, Naturaufnahmen von Alfred Ehrhard, Hein Gorny und Elfriede Stegemeyer, sowie Architektur- und Industrieaufnahmen von Adolf Lazi und Werner Mantz.

Die Fotografen der Nachkriegszeit, insbesondere die in der Ausstellung präsentierten Mitglieder der Gruppe fotoform wie Otto Steinert, Peter Keetman und Ludwig Windstoßer, bezogen sich explizit auf die großen Vorbilder der Weimarer Zeit. Doch haben ihre Fotografien - die vor allem die Schönheit von Naturformen und ihre Strukturen im Detail suchten - alles Utopische, auch das Spielerische in der Anwendung der fotografischen Mittel verloren. Ihr Ziel war es, die vorgefundene Wirklichkeit mit dem Anspruch größter formaler Strenge und höchster technischer Perfektion ­ auch bei dem Einsatz experimenteller Techniken - in ein Bild zu überführen. In dieser Subjektiven Fotografie rückte "das Vordenken, die individuelle Bildidee in den Vordergrund" (Ute Eskildsen).

 

FOTOGRAFEN LIND FOTOGRAFINNEN:

Erich Angenendt
Auriga Verlag
Theo Ballmer
Irene Bayer
Hans Bellmer
Aenne Biermann
Kaft Both
Chargesheimer
Rudolf Dührkoop
Alfred Ehrhard
Hugo Erfurth
Lotte Gerson
Hein Gorny
Walter Gropius
Arvid Gutschow
Heinz Hajek-Halke
Ruth Hallensleben
Raoul Hausmann
Heinrich Heidersberger
Jacob Hilsdorf
Lotte Jacobi
Peter Keetman
Edmund Kesting
Anneliese Kretschmer
August Kreyenkamp
Siegfried Lauterwasser
Adolf Lazi
Kurt Leppien
Herbert List
Werner Mantz,
Hannes Meyer
Willi Moegle
Lucia Moholy
Laszlo Moholy-Nagy
Walter Peterhans
Albert Renger-Patzsch
Franz Roh
August Sander
Toni Schneiders
Lotte Stam-Beese
Elfriede Stegemeyer
Otto Steinert
Liselotte Strelow
Marlene Tamm
Georg Trump
Ludwig Windstosser
Dr. Paul Wolff
Wols
Piet Zwart

 

Finissage: Freitag, 25. Januar 2002 ab 18 Uhr

 

 

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