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Kunstmuseum Stuttgart

Kleiner Schlossplatz 13
70173 Stuttgart
Tel. 0711 - 216 21 88
Fax 0711 - 216 78 20
info@kunstmuseum-stuttgart.de
www.kunstmuseum-stuttgart.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

26.04. - 17.08, 2008

Dieter Krieg

Fritten un Brillanten


In seinen großformatigen Ölgemälden unterschied Dieter Krieg nie zwischen den großen und kleinen Dingen des Lebens. Mit kraftvollem Gestus warf er zumeist banale Gegenstände in überdimensionaler Vergrößerung auf die Leinwand und verlieh ihnen damit eine Bedeutung, die in der "hohen" Kunst bislang unangebracht
schien. Das umfangreiche Werk des gebürtigen Lindauers lässt Raum für
Tragik und Komik, für Sinnlichkeit und ästhetische Schärfe - eben für Fritten und Brillanten.

(...)

Kuratorenführung Mittwoch, 7. Mai, 18 Uhr


 

08.03. - 11.05. 2008

Frischzelle_08

Gereon Kreber


Gereon Krebber gehört zur jungen Generation deutscher Künstler, die sich wieder verstärkt der Plastik widmet. Seine augenfälligen Gebilde bestehen aus alltäglichen Materialien wie Gelatine, Beton, Frischhaltefolie, Styropor und Papier. Aus ihnen formt er grell leuchtende Blöcke oder riesige Rollen, die auf die Architektur des
jeweiligen Ausstellungsortes reagieren. Im Rahmen der achten »Frischzelle« im Kunstmuseum Stuttgart gestaltet der Bildhauer, der an der Kunstakademie Düs-seldorf und am Royal College of Art in London studiert hat, drei eigens für die Museumsräume konzipierte Arbeiten. Wie die meisten seiner Werke werden auch die für das Kunstmuseum entstandenen Plastiken nach Ausstellungsende zerstört werden.

 

Veranstaltungen

Donnerstag, 3. April, 17 Uhr
VON ANGESICHT ZU ANGESICHT

Doppelführung in Kooperation mit der Staatsgalerie Stuttgart
Drei Tage vor Ende der Ausstellung »Getroffen. Otto Dix und die Kunst des Porträts« vergleicht Kurator Daniel Spanke noch einmal die anspielungsreiche Porträtkunst von Otto Dix mit altmeisterlichen und zeitgenössischen Positionen. Andy Warhols Porträts berühmter Filmstars schlagen die Brücke zum zweiten Teil der Doppelführung: Sean
Rainbird, Direktor der Staatsgalerie Stuttgart, beleuchtet anhand ausgewählter Arbeiten n der Ausstellung »PopArt Portraits« die Bedeutung des Porträts innerhalb der Pop-Art-Bewegung
der 50er und 60er Jahre.

 


Mittwoch, 30. April, 19 Uhr
DIE DRITTE HAUT: - FASSADEN ZWISCHEN HIGHTECH UND KUNSTWERK
aed-Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Gebäudefassaden sind die dritte Haut des Menschen, die vor Hitze, Kälte, Wind und Regen schützt. Optische, thermische und akustische Qualitäten müssen bei ihrer Planung gleichermaßen berücksichtigt werden. Mit Grafiken oder Leuchtdisplays bespielt, verwandeln sie sich in gigantische Bildschirme, die mit der Außenwelt kommunizieren und den umliegenden öffentlichen Raum beeinflussen. Die aed-Veranstaltung im Kunstmuseum Stuttgart zeigt verschiedene Beispiele innovativer Fassaden und fragt nach möglichen Entwicklungen in der Zukunft.

 

 


13.09. 2008 - 11.01. 2009

Christian Jankowski

Fernsehprediger, Telewahrsager, Zauberer und Psychiater erhebt Christian Jankowski in seinen Videos zu den eigentlichen Protagonisten, die mit viel unfreiwilliger Komik über künstlerische Prozesse Aussagen treffen. Der Künstler nistet sich in die gängigen Unterhaltungs- und Lebensberatungssendungen ein und nutzt sie, um mediales Entertainment und die Rolle des Künstlers in unserer Gesellschaft zu befragen. In der Einzelausstellung im Kunstmuseum, die seit langem die erste umfangreiche Präsentation seines Werks im deutschsprachigen Raum ist, stellt Jankowski seine neuesten Arbeiten vor. Der 1968 geborene Christian Jankowski lebt und arbeitet in New York, Berlin und Stuttgart; er hat eine Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart inne.


11.10. - 14.12. 2008

FRISCHZELLE_09

Im Ausstellungsprogramm des Kunstmuseum Stuttgart darf eine Reihe mit jungen Künstlern nicht fehlen. Dreimal im Jahr wird derselbe Raum zum Experimentierfeld und zur Herausforderung: Die Situation mit einem Wechsel aus niedrigen und hohen Wänden und einer Treppe, die zwei Geschosse miteinander verbindet, ist so ungewöhnlich wie vielfältig. Unterschiedliche künstlerische Haltungen und verschiedene Objekte - Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Videoarbeiten und Fotografien - werden dem Raum immer neue Gesichter verleihen. Die Reihe wird von Publikationen begleitet, die das Museum in Zusammenarbeit mit den Künstlern gestaltet.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Förderung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG. Wir danken herzlich dafür!

 

 

07.02. - 14.06. 2009

DREI.

Das Triptychon in der Moderne

Als Altar- und Andachtsbild spielt das Triptychon seit dem Mittelalter in der abendländischen Kunst eine zentrale Rolle. Mit Rubens bricht diese religiös motivierte Kunsttradition ab und setzt erst Ende des 19. Jahrhunderts mit radikal neuen Inhalten und Bildformen wieder ein: Anknüpfend an das christliche Leidensmotiv treffen bedeutende Künstler der Moderne existentielle Aussagen über das Menschsein. Otto Dix, Max Beckmann oder Markus Lüpertz entwerfen moderne Mythen und nehmen politisch Stellung. Andere wie Jannis Kounellis, Dieter Roth oder Ellsworth Kelly nobilitieren über das Triptychon Material, Farbe und Form. Die Ausstellung »Drei. Das Triptychon in der Moderne« zeigt exemplarisch Wandel und Aktualität dieses wirkungsmächtigen

 

 

11.07. - 11.11. 2009

Kaleidoskop

Hoelzel in der Avantgarde

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