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Dina4 Projekte
Sept/Okt 2010 Catalina Parbón
Nov/Dez 2010 Sebastian Pöllmann
Nusser & Baumgart Contemporary
23.07. - 28.08. Pietro Sanguineti
Galerie Tanit
28.05. - 17.07. Herbert Hamak
Eröffnung 10.09. Zena el Khalill
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Alte Pinakothek
bis 31.12. Melchior d'Hondecoeter
bis 02/2011 Noble Gäste
Haus der Kunst
17.09. - 09.01. Die Zukunft der Tradition - die Tradition der Zukunft
29.10. - 06.02. Marlene Dumas
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
11.06. - 05.09. Realismus - das Abenteuer der Wirklichkeit
17.09. - 09.01. Giacometti, Hoderler, Klee
kunstraum muenchen
10.09. - 24.10.Tanja Roscic
Januar/Februar 2011 Agnes Meyer-Brandis
Kunstverein München
26.03. - 23.05. Silke Otto-Knapp
Lenbachhaus
bis Anfang August 2010 Written on the Wall
verlängert bis 12. September 2010 Sylvie Fleury
Juni - September 2010 Ein Tanz in Farben - träumerisch, lyrisch, abstrakt
November 2010 bis Februar 2011 Gabriel vom Max
lothringer dreizehn
17.06. - 24.07. Lernen von Pjöngjang
09.06 - 25.07. Noëmi Golla, Eva Golla, Laura Golla, Andrea Golla
23.07. - 19.07. Cityscale
Neue Pinakothek
10.06. - 05.09. Arnulf Rainer
Osram Art Projects
20.05. - 21.11. Seven Screens
26.07. - 19.11. OSRAM COLLECTION - Ein Querschnitt
Pinakothek der Moderne
20.04. - 15.08. Neo Rauch
06.05. - 29.08. Norbert Tadeusz
10.06. - 05.09. Arnulf Rainer
27.07. - 12.09. Emil Nolde - Aquarelle
23.09. - 05.12. Al Taylor
Dezember 10 bis Februar 11 100 Filme - 100 Welten
Sammlun Goetz
25.06. - 18.09. Andreas Slominski
25.05. - 18.09. Saskia Olde Wolbers
Links und Adressen
Museum Brandhorst
eröffnet am 21.05.
Forschungsprojekt
Die staatlichen und städtischen Museen in München starten zum 1. Juni 2009 ein von der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung in Berlin bundesweit erstmalig gefördertes Kooperationsprojekt mit dem Thema:
Das Schicksal jüdischer Kunstsammler und Händler in München 1933-1945.Das Projekt wird bearbeitet von Dr. Vanessa-Maria Voigt, Autorin des Buches über die Sammlung Sprengel von 1934 bis 1945, zuletzt für die Stadt Hannover tätig, und Horst Kessler M.A., bekannt als Autor über Karl Haberstock und Provenienzforscher für die Kunstsammlungen und Museen der Stadt Augsburg. Die Projektleitung liegt bei Dr. Andrea Bambi, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Dr. Irene Netta, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums. Das Forschungsprojekt ist für voraussichtlich drei Jahre angelegt.
Im Winter 1938/39 beschlagnahmte die Geheime Staatspolizei München im Rahmen der so genannten »Judenaktion« Kunstwerke aus jüdischem Privatbesitz. Diese wurden zunächst im Bayerischen Nationalmuseum und im Münchner Stadtmuseum deponiert, dann an die Pinakotheken, die Graphische Sammlung, das Nationalmuseum, das Münchner Stadtmuseum und die Städtische Galerie verteilt. Die jeweiligen Direktoren schätzten den Wert der Kunstwerke, die erfolgten Zahlungen standen jedoch den Eigentümern nicht mehr zur Verfügung, da die NS-Gesetze ihnen keinerlei freie Verfügung über ihr Vermögen mehr erlaubten. Nach Kriegsende fand man die Kunstwerke zusammen mit denen der bayerischen Museen in den Bergungsorten auf. Von dort wurden sie von den Alliierten an die Central Collecting Points in München und Wiesbaden verteilt und so weit möglich an die rechtmäßigen Eigentümer bzw. deren Rechtsnachfolger restituiert.
Auf Basis der im Münchner Stadtmuseum 2007 aufgefundenen Beschlagnahmungslisten von 1938/39 und der im so genannten ALIU Report (Art Looting Investigation Unit, Final Report, Washington 1. Mai 1946) erfassten Namen von Kunstsammlern und Händlern jüdischer Herkunft soll dieses Kapitel jüdischen Lebens in München erschlossen werden. Ziel des Forschungsprojekts sind Kurzbiografien der bislang circa 70 Sammler und 30 Händler, die Identifizierung ihres Kunstbesitzes sowie die Beschreibungen der Kunsthandlungen. Historisch bedingt hatte die Mehrzahl der Münchner Kunsthändler seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen jüdischen Familienhintergrund. Bekanntere Namen sind die von Otto Bernheimer, Heinrich Thannhauser und Fritz und Hugo Helbing. Die Kunsthandlung der letzteren wurde »arisiert« und weitergeführt. Heinrich Thannhauser verstarb 1934, sein Sohn musste das nationalsozialistische Deutschland verlassen und emigrierte 1939 von Paris aus in die USA, wo er sich in New York eine neue Existenz aufbaute. Sehr ausführliche Forschungen wiederum existieren beispielsweise zu den Sammlungen von Alfred Pringsheim und Siegfried Lämmle. Wer aber waren Siegfried und Johanna Adler, Julius Davidsohn und Margarethe Katzenstein, um nur einige der 70 Namen zu nennen, deren Sammlungen im Dezember 1938 beschlagnahmt wurden? Und woher stammten die präzisen Informationen, mit denen die Sammlungen aufgespürt werden konnten? Diesen Fragen stellt sich das Projekt und wird so auch die Sammlungsgeschichte der beteiligten Häuser und deren Erwerbungspolitik erhellen.
Beteiligte Museen sind die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, das Jüdische Museum München, die Städtische Galerie im Lenbachhaus, das Münchner Stadtmuseum, das Museum Villa Stuck, das Bayerische Nationalmuseum und die Staatliche Graphische Sammlung.
www.museen-in-muenchen.de
Ein Museumsportal für München jetzt online !München besitzt eine außerordentliche Fülle an Museen, Sammlungen und Ausstellungshäusern, die nicht nur von kulturell interessierten Münchnern, sondern auch jedes Jahr von vielen hunderttausend Touristen besucht werden. Um stets aktuelle und umfassende Informationen zu den einzelnen Institutionen bereit zu halten, wurde ein Museumsportal (deutsch/englisch) entwickelt, das am 24. Februar 2010 an den Start ging.
Das Portal www.museen-in-muenchen.de
Informationen von 50 Münchner Museen und Ausstellungshäusern zusammen und ermöglicht dem Besucher einen umfassenden Überblick über aktuelle Ausstellungen, Vermittlungsangebote und Veranstaltungen. Die Kerndaten der einzelnen Häuser sind übersichtlich in Bild und Text dargestellt. Alle Informationen sind über eine intelligente Nutzerführung, über Sortierungen (z. B. "Kunst/Kulturgeschichte" oder "Natur/Technik") und die professionelle Suche schnell und einfach verfügbar.
Highlights, Tipps, Bildergalerien und Tagclouds zu Sammlungen, Ausstellungen und Veranstaltungen inspirieren den User, Unbekanntes zu entdecken. Durch den Monatskalender kann der User seinen Museumsbesuch längere Zeit im Voraus planen; der stündlich aktualisierte Veranstaltungsticker lädt zum spontanen Besuch von Veranstaltungen und Führungen ein. GoogleMaps erleichtert das Verorten der Institutionen in der Stadt. Das Museumsportal spiegelt die gesamte Fülle von Münchens lebendiger Museums- und Ausstellungsszene wider und präsentiert alle Informationen leicht zugänglich und erstmals im Überblick.Das Museumsportal ist ein Projekt des Arbeitskreises der Münchner Museen und Ausstellungshäuser und wird von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern koordiniert und administriert. Die Entwicklung und Umsetzung des Portals stammt von der Münchner Agentur Janusmedia.
Die beteiligten Häuser und die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern freuen sich, mit dem Münchner Museumsportal www.museen-in-muenchen.de <http://www.museen-in-muenchen.de/> eine serviceorientierte Plattform, zu präsentieren, an der alle Museen und Ausstellungshäuser Münchens unabhängig von ihrer inhaltlichen Ausrichtung, ihrer Größe und Trägerschaft mitgewirkt haben.
Beteiligte Institutionen:
Alpines Museum - Archäologische Staatssammlung - Architekturmuseum der TU in der Pinakothek der Moderne - Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek - Neue Pinakothek - Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne - Museum Brandhorst - Sammlung Schack - Bayerisches Nationalmuseum - Bayerische Schlösserverwaltung - Münchner Residenz - Schloss Nymphenburg - Neues und Altes Schloss Schleißheim - Bayerische Staatsbibliothek - Bayerisches Hauptstaatsarchiv - Bier- und Oktoberfestmuseum - BMW-Museum - Das Kartoffelmuseum - Deutsches Jagd- und Fischereimuseum - Deutsches Museum - Deutsches Theatermuseum - Die Neue Sammlung - Filmmuseum München - Glyptothek - Haus der Kunst - Infopoint Museen & Schlösser in Bayern und "Münchner Kaiserburg" im Alten Hof - Jüdisches Museum München - Kinder- und Jugendmuseum München - Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung - Kunstverein München - Landesamt für Vermessung und Geoinformation - Literaturhaus München - Lothringer 13 - Städtische Kunsthalle München - Monacensia Literaturarchiv und Bibliothek - Münchner Stadtmuseum - Münchner Volkshochschule - Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke - Museum Mensch und Natur - Museum Reich der Kristalle - Museum Villa Stuck - MPZ - Museumspädagogisches Zentrum - Sammlung Götz - Städtische Galerie im Lenbachhaus - Staatliche Antikensammlung - Staatliche Graphische Sammlung München - Staatliche Münzsammlung München - Staatliches Museum Ägyptischer Kunst - Staatliches Museum für Völkerkunde München - Staatsarchiv München - Tourismusamt München - Valentin-Karlstadt-MusäumIdee, Planung und Projektaufsicht: Arbeitskreis der Münchner Museen und Ausstellungshäuser
Projektleitung und Betreiber des Portals: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
Konzeption, Entwicklung und technische Umsetzung: Janusmedia München
Gestaltung & Design: Essperanza Design, Köln
Premiumpartner: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und Zentralinstitut für Kunstgeschichte München / arthistoricum.net
Kulturpartner: Bayern 2
Medienpartner: sueddeutsche.de
Schack-Galerie | Prinzregentenstraße 9 | 80538 München
Mi-So 10.00-18.00
Eintritt: 4 Euro | ermäßigt 3 Euro
Sammlung Schack | 7000 Besucher in den Eröffnungstagen
Über 7000 Besucher strömten bereits in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung der Sammlung Schack in das zur Hundertjahrfeier renovierte Galeriegebäude in der Prinzregentenstraße. Sie überzeugten sich vom neuen Ausstellungskonzept, das die bedeutende Sammlung deutscher Malerei des 19. Jahrhunderts in frischem Glanz erstrahlen lässt. Die Gemälde Arnold Böcklins hängen jetzt auf atmosphärischen blauen Wänden, Franz Lenbachs »Hirtenknabe« und Anselm Feuerbachs berühmte Werke in terrakottafarbenen Sälen, die südliche Wärme ausstrahlen. Poetische Texte aus der Epoche des Dichters und Sammlers Graf Schack ermöglichen es dem Betrachter, in die Bild- und Themenwelten der Spätromantik einzutauchen. Eine zusätzliche Attraktion bildet der neue Kopiensaal, in dem überwiegend großformatige Kopien nach Hauptwerken der venezianischen Renaissance von Franz Lenbach und anderen ausgestellt sind ein neues Highlight in der an Höhepunkten nicht armen Münchner Museumslandschaft.