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Städtische Galerie Wolfsburg

Schloß Wolfsburg
38448 Wolfsburg
Tel. 05361 - 82 85 10/15 /17, Fax 05361 - 82 85 25
Di 13 - 20 Uhr, Mi - Fr 10 - 17 Uhr, Sa 13 - 18 Uhr,
So 10 - 18 Uhr, Montag geschlossen
staedtische.galerie@stadt.wolfsburg.de
www.staedtische-galerie-wolfsburg.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

17.09. - 31.12. 2011

Thomas Huber

Das Bild als Bühne

Thomas Huber in der Sammlung Isolde und Henning Rickmann
In seinen Bildern entwirft Thomas Huber sein "Huberville", eine Stadt mit diversen Architekturen, die als Stadtlandschaften, im Besonderen als Bildräume, als Bühnen Orte des Geschehens seiner Kunst zum Thema haben. In ihnen verwandelt er künstlerische Praxis, die konstruktiven Perspektiven und Inhalte in der Entstehung seiner Bilder, ihren Auftritt und ihre Wahrnehmung durch ein imaginäres, in der Ausstellung reales Publikum.

 

 

09.10. 2011 bis 2012

50 Jahre Druckwerkstatt im Schloss Wolfsburg

Die Druckwerkstatt im Schloss Wolfsburg zählt zu den ältesten Kunsttraditionen der jungen Stadt Wolfsburg. Sie wurde im Sommer 1961 eingerichtet und feiert im Jahr 2011 ihr 50-jähriges Jubiläum.
Seit der Gründung haben über 300 Künstlerinnen und Künstler in der Druckwerkstatt gearbeitet. Sie waren für ein oder zwei Monate im Schloss Wolfsburg zu Gast. Während ihres Aufenthalts wurden sie von der Städtischen Galerie betreut und in den Gästeräumen im Nordflügel von Schloss Wolfsburg beherbergt. Im Gegenzug lieferten die Gäste Belegexemplare der in Wolfsburg gedruckten Arbeiten ab. Die Sammlung der Arbeitsproben ist inzwischen zu einem gewaltigen Fundus mit mehr als 2.500 Blättern angewachsen. Neben vielen anderen sind folgende Künstler mit Belegen vertreten: Luciano Lattanzi, Kazuo Katase, Georg Baselitz, Johannes Schreiter, Werner Schreib, Gerd Winner oder Friedemann Hahn.
Zum Jubiläum plant die Städtische Galerie erstmals eine umfassende Präsentation der Sammlung der Druckwerkstatt. Diese Ausstellung soll nicht nur die Werke der Druckwerkstattgäste in einer Gesamtschau vorstellen, sondern kann auch die Entwicklung des grafischen Schaffens seit den 1960er Jahren auf beeindruckende Weise nachvollziehbar machen.

Eröffnung am 8. Oktober 2011 um 18 Uhr

 

 

30.10. 2011 bis März 2012

Bogomir Ecker

Hören und Sehen diesen elementaren Sinneswahrnehmungen spürt Bogomir Ecker in seinem künstlerischen Werk nach. Ausgangspunkt der kontextbezogenen Skulpturen, raumgreifenden Installationen und lokalen Interventionen ist nicht selten das Thema der Kommunikation und deren Verstärkung durch technische Apparate. Heute, im Zeitalter der Massenmedien, stellt der Künstler folgerichtig die Frage, wie Technik auf unsere Sinne ein- und sich damit auch auf unsere Wahrnehmung und unser Denken auswirkt.
Eckers Objekte bestechen dabei stets durch ihren doppeldeutigen Dingcharakter: gelöcherte zylindrische, kasten- oder kegelförmige >Körper" erinnern an Kameras, Lautsprecherboxen oder Kuckuckskästen und verweisen so auf Alltagsgegenstände, die uns vertraut erscheinen, um uns im nächsten Augenblick zu befremden, da sie jeder Zweckdienlichkeit und Brauchbarkeit beraubt sind. Womöglich ist es dieses zum >Verschwindenbringen" der Dienlichkeit, was seine Objekte so wundersam aufgeladen und seltsam magisch wirken lässt.
In Form einer großen Versuchsanordnung wird die Ausstellung in der Städtischen Galerie das Prozessuale, die Transformation, Interaktion und Kommunikation in den Fokus rücken.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der HBK Braunschweig. Wir danken der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz für die Unterstützung.

Eröffnung am 29. Oktober 2011 um 18 Uhr

 

 

 

 

 

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