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Städtische Galerie im Buntentor
Buntentorsteinweg 112
D - 28201 Bremen
Tel. 0421 - 361 5826
Fax 0421 - 361 5745
staedtische-galerie@kunst.bremen.de
www.bremen.de/staedtische-galerie
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
20.04. - 18.05. 2008
Troje
Ursula Barwitzki, Waldemar Grazewicz, Ivanka Svobodova
Nichts bleibt wie es ist, auch wenn es so erscheint!
Can Lühmann-NullmeyerVideokunst im Foyer - screen spirit_continued #8
Monologues
Philipp ArtusEröffnung: Samstag, 19. April 2008 um 19 Uhr
20.04. - 18.05. 2008
Can Lühmann-Nullmeyer
Nichts bleibt, wie es ist, auch wenn es so scheint
Die Bremer Künstlerin Can W. Lühmann-Nullmeyer knüpft mit dieser Ausstellung programmatisch an vier vorhergehende an, die alle den Titel "Nichts bleibt wie es ist" trugen. Eine Vielzahl ihrer Arbeiten unterliegt einem ständigen Wandel, der den künstlerischen Prozess fortdauern lässt. Die mögliche und tatsächliche Veränderung des einzelnen Werkes ist dabei das Ziel. So zerschneidet sie etwa eigene Papierarbeiten von malerisch gestischem Ausdruck und zieht diese auf Holzelemente, die immer wieder neu miteinander kombiniert werden. Der jeweils gewandelte Zusammenklang in Farbe und Duktus gewinnt durch das dynamische Geschehen an Intensität, denn die dauerhaft-präsenten Einzelteile sind an den flüchtigen Moment und den veränderten Ort geknüpft. Auf ähnliche Weise geht Can W. Lühmann-Nullmeyer mit einer Reihe ihrer Leinwandbilder um, die gedreht und gewendet gehängt werden können, also keiner festgeschriebenen Ansicht verpflichtet sind. Neben farbintensiven Arbeiten, die den Entstehungsprozess und eine temperamentvolle Handschrift offenbaren, schlägt sie bisweilen auch leise Töne durch farbliche Reduktion und konzentrierte Formsprache an. Ihr individuelles Zeichenrepertoire lässt an einigen Stellen Vertrautes wie die menschliche Figur oder Landschaftselemente erkennen, die an keiner Stelle Abbildcharakter haben, sondern Erinnerungen und Stimmungen wachrufen. Wo die Werke von Can W. Lühmann-Nullmeyer von konkreten menschlichen Begegnungen, Orten oder Dingen inspiriert sind, bleiben sie assoziativ und weniger von Inhalten als von künstlerischem Ausdruck geprägt.
Daneben zeigt sie großformatige Arbeiten in abstrakter Formsprache, in denen sie gänzlich auf ihre individuelle malerische Handschrift verzichtet und kalkuliert Flächen und Farben kontrastierend einsetzt. Alice Gudera
Eröffnung: Samstag, 19. April 2008, 19 Uhr
Einführung: Dr. Alice Gudera, Kunsthistorikerin, Bremen
Öffnungszeiten:
Di - Sa 12-18 Uhr, So 11-18 Uhr
1. Mai und Pfingstmontag geschlossen
Straßenbahnlinien 4, 5, N11
Haltestelle Gneisenaustraße
20.04. - 18.05. 2008
Screen Spirit_Continued #8
Videokunst im FoyerPhilipp Artus
Nantes
MONOLOGUES
8:25 min. Dvd Pal, Loop
2006
Philpp Artus, Jahrgang 1982, in Bremen aufgewachsen, machte 2007 sein Examen an der Kunsthochschule Nantes.
Seine Video-Reise gleicht einem surrealen Gleitflug durch eine unbekannte Stadtlandschaft: Ein rauschhafter ambivalenter Trip, den der Betrachter hier absolvieren muß, vorbei an schwarzen monumentalen Architekturen, unheimlichen Gassen, traum- und alptraumartigen Begegnungen und Bildern, immer auf höchstem ästhetischen Niveau, rätselhaft, verführerisch schön und schwer interpretierbar.
Tönende Bilder aus animierten Fotocollagen, Handkamerafahrten mit mysteriösen Verweisen auf Innenwelten, die flüchtigen Erinnerungen und augenblickhaften Gedanken entspringen.
Das Video entstand in Zusammenarbeit mit Yolanda Melgar Pernias.
Marikke Heinz-HoekEröffnung: Samstag, 19. April 2008, 19 Uhr
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