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Städtische Galerie im Buntentor

Buntentorsteinweg 112
D - 28201 Bremen
Tel. 0421 - 361 5826
Fax 0421 - 361 5745
staedtische-galerie@kunst.bremen.de
www.bremen.de/staedtische-galerie
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

ab 19.11. 2011

Hermann Jacobs

Arbeiten von 1945-1971

 

Die Städtische Galerie Bremen ehrte 2006 in einer umfangreichen Ausstellung die Galerietätigkeit von Lisa und Hermann Jacobs. 1976 eröffneten die beiden ihre Galerie im Winter, die 30 Jahre zu den führenden Kunstadressen Bremens gehörte. Niederländische und belgische aktuelle Kunst standen im Mittelpunkt des Ausstellungsprogramms das Galeristenpaar hat gleichsam die Kunstgrenze zwischen Bremen und den Niederlanden geöffnet aber auch wichtige Bremer und deutsche Künstler mit internationaler Bedeutung wurden gezeigt.

Was heute nur wenigen bekannt ist: Der 1930 in Bremen geborene Hermann Jacobs ist nicht nur Galerist, sondern auch Künstler. Er studierte von 1945 bis 1949 Zeichnung und Malerei an der Staatlichen Kunstschule Bremen bei Prof. Karl Kriete, Prof. Willi Menz und Prof. Gustav Adolf Schreiber. Von 1949 bis Anfang der 70er Jahre war er freischaffend tätig. Er stellte regelmäßig in Bremen (u.a. in der Kunsthalle) sowie im In- und Ausland aus. Von 1952 bis 1964 erhielt er mehrfach Kunst-am-Bau-Aufträge. 1963 bekam er den Kunstpreis der Freien Hansestadt Bremen.

Die Ausstellung in der Städtischen Galerie würdigt Hermann Jacobs als Künstler. Es werden Radierungen, Zeichnungen und Gemälde gezeigt, die in der Zeit von 1945 bis 1971 entstanden sind.

Ein umfangreicher Katalog begleitet die Ausstellung.


Öffentliche Führungen ab 27. November sonntags um 15 Uhr

 

Eröffnung: Sonnabend, 19.11.2011, 19 Uhr
Begrüßung: Rose Pfister, Städtische Galerie Bremen
Einführung: Dr. Rainer Beßling, Kulturjournalist, Syke

 

 

 

Künstlergespräch mit Kyungwoo Chun und dem Kurator Ingo Clauß
In Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der swb Netze
In Kooperation mit Kunst im öffentlichen Raum Bremen

 

Dienstag, 15. November 2011, 19 Uhr, Eintritt frei
Die Zahl der Teilnehmer ist auf 30 Personen begrenzt.
Anmeldung erforderlich bis zum 11. November 2011.

Veranstaltungsort
swb Netze, Betriebswerk Woltmershausen
Am Gaswerkgraben 2, 28197 Bremen
Kontakt per e-Mail: dennis.stockmar@swb-gruppe.de oder telefonisch
Dennis Stockmar 0421 359-4401

 

Die Unsichtbaren Worte
..sind ein Kunstwerk, das sich in der gesamten Stadt, in Bremen und Bremerhaven, ausbreitet und doch nicht sichtbar wird. Die Unsichtbaren Worte haben keinen festgelegten Ort und auch keine eindeutige Form. Sie sind ein Prozess zu dem 2700 Mitarbeiter der swb AG eingeladen worden sind. Ausgangspunkt ist die Frage: >Welche Worte geben ihnen und anderen Menschen Kraft und Wärme". Seit September werden die Antworten der Mitarbeiter auf die Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Gas und Wärme geklebt und in den Erdboden der Stadt verlegt. Eines Tages werden Die Unsichtbaren Worte womöglich wieder freigelegt und neu betrachtet. Das kann in naher Zukunft oder erst in mehreren Jahrzehnten geschehen.

Wie entsteht Kunst in einem gemeinschaftlichen Prozess?
Die künstlerische Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der swb ist ein spannendes Unterfangen, das von seiner Eigendynamik lebt. Das Künstlergespräch macht die Erfahrungen der Teilnehmer, wie auch die Motivation und die Überlegungen des Künstlers zum Thema. Im Anschluss folgt eine Lesung der Unsichtbaren Worte.

Der Veranstaltungsort
..ist nicht zufällig gewählt. Das Betriebsgelände der swb Netze in Woltmerhausen ist vielen Bremern unbekannt, obwohl es eng mit der Geschichte der Hansestadt verbunden ist. Einige der interessantesten Industriedenkmäler der Stadt befinden sich an diesem Ort. Heute lagern auf dem Gelände unzählige Kilometer an Versorgungskabeln und Rohre. Zahlreiche von diesen Leitungen werden in den nächsten Wochen und Monaten zusammen mit den Unsichtbaren Worten in Bremen verbaut.

Der Künstler
.. Kyungwoo Chun (*1969 in Seoul) initiiert seit vielen Jahren Performances, an denen das Publikum aktiv beteiligt ist. Es handelt sich um zeitlich begrenzte Prozesse, die individuell oder als Gruppe durchgeführt werden können. Aspekte von Zeiterfahrung, der intensivierte Dialog mit anderen aber auch die Teilhabe an einem künstlerischen Prozess sind zentrale Aspekte dieser künstlerischen Praxis. Die Performances von Kyungwoo Chun werden weltweit umgesetzt, u.a. in Barcelona, Seoul, Berlin, Prag, Liverpool, Lissabon, Kopenhagen, Bremen und in New York. Kyungwoo Chun lebt und arbeitet in Bremen und Seoul.

Weitere Informationen: www.dieunsichtbarenworte.de

 

 
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