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Staatsgalerie StuttgartKonrad-Adenauer-Str. 30-32
Postfach 10 43 42
70038 Stuttgart
Infoline: 0711/47040-249; Telefonzentrale: 0711/47040-0
Di - So 10 - 18 Uhr, Do bis 21 Uhr geöffnet
jeder erste Samstag im Monat: KunstNacht - bis 24 Uhr geöffnet
info@staatsgalerie.de
http://www.staatsgalerie.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
17.07. - 02.11. 2010
» nur Papier, und doch die ganze Welt «
200 Jahre Graphische Sammlung
Im Jahre 1806 begründete König Friedrich I. mit seinem Einzug ins Neue Schloss Stuttgart das »Königliche Cabinett der Kupferstiche und Handzeichnungen«, zunächst untergebracht in zwei Räumen des Schlosses, dem »roten Kupferstichzimmer« und dem »Zimmer der Handzeichnungen« mit mehr als 20.000 Druckgraphiken, 260 gebundenen Werken sowie rund 2.000 Zeichnungen. 1810 wurde mit dem Maler Eberhard Wächter der erste Inspektor des »Königlichen Cabinetts der Kupferstiche und Handzeichnungen« eingestellt, der auch den ersten Katalog der Zeichnungssammlung schrieb. Dieses Datum nimmt die Graphische Sammlung zum Anlass, ihr zweihundertjähriges Jubiläum gebührlich zu feiern. Bedeutende Werke aus allen Jahrhunderten und Sammlungsgebieten werden den mittlerweile auf rund 400.000 Blätter angewachsenen Bestand ausführlich vorstellen.
06.03. - 20.06.2010
Brücke Bauhaus Blauer Reiter
Schätze der Sammlung Max Fischer
Seit den 1920er Jahren trug der Stuttgarter Unternehmer Dr. Max Fischer eine Sammlung vorwiegend expressionistischer Meisterwerke von erstaunlichem Umfang und herausragender Qualität zusammen, die im Laufe seines Lebens auf über 250 Arbeiten anwuchs. Die Staatsgalerie Stuttgart, der diese Sammlung Ende 2008 als Dauerleihgabe anvertraut wurde, stellt ab März 2010 eine repräsentative Auswahl der Werke erstmals der Öffentlichkeit vor. Zu bewundern ist ein sensationelles Ensemble von originalen Handzeichnungen und teils überaus seltenen Druckgraphiken von Ernst Ludwig Kirchner, die berühmten Holzschnitte und Lithographien von Edvard Munch sowie kapitale Ölgemälde von Max Beckmann, Kirchner, Alexej von Jawlensky, Franz Marc, Lyonel Feininger, August Macke, Oskar Kokoschka, Emil Nolde, Karl Hofer und Oskar Schlemmer. Mit einer Vielzahl hochkarätiger Papierarbeiten der genannten und weiterer Künstler sowie einer feinen Zusammenstellung von Plastiken u.a. von Kirchner und Ernst Barlach entfalten diese Werke ein faszinierendes Panorama der Klassischen Moderne. Das breite Spektrum der Kollektion ist dabei ebenso erstaunlich wie das außerordentliche Auge für Qualität, für das Besondere, das der engagierte Sammler bewies.
27.11. 2010 - 20.03. 2011
Hans Holbein der Ältere: Die Graue Passion
Ein Meisterwerk im Fokus der altdeutschen und niederländischen Kunst (Arbeitstitel)
Die »Graue Passion« gilt als ein Hauptwerk von Hans Holbein d. Ä. und als eine der ungewöhnlichsten Passionsfolgen der altdeutschen Kunst. Schon der Name des um 1495 entstandenen Zyklus weist auf die farbliche Gestaltung der Bildfolge hin. Ihm kommt innerhalb der europäischen Malerei eine einzigartige Stellung zu.