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Galerie Netuschil

Schleiermacherstraße 8
64283 Darmstadt
Tel. 06151 - 249 39, Fax 06151 - 295 280
Di - Fr 14.30-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr und nach Vereinbarung
info@galerie-netuschil.net
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

05.02. - 10.03. 2012

Ute Heuer

Farbfelder - Neue Bilder

Dieter Kränzlein

Form und Struktur - Neue Steinskulpturen

Ute Heuer, Meer (mehrteilig)  Öl/Leinwand, 2011

 

 

 

 

Dieter Kränzlein, Walze, infoGMarmor, 2011

 


Farbe, Form und Struktur

Ute Heuer und Dieter Kränzlein stellen in der Galerie Netuschil aus

Am Sonntag, 5. Februar 2012 um 11 Uhr eröffnet Claus K. Netuschil eine Doppelausstellung, die im spannenden Dialog von Skulptur und Malerei zwei engagierte zeitgenössische Positionen zusammenführt: Die Farbfeldmalerin Ute Heuer und den Steinbildhauer Dieter Kränzlein.

Die Malerin Ute Heuer, 1964 in Hannover geboren, wo sie heute noch lebt, hat an der Kunsthochschule in Braunschweig studiert. Seit 2011 lehrt sie Malerei an der Fachhochschule in Hannover. Ute Heuer geht es in ihrer Farbfeldmalerei um die Farbe als Substanz des pastosen Farbauftrags.

Als Herausforderung an den Betrachter bezeichnet Ursula Sinnreich die Malerei von Ute Heuer: "Alles an ihrer Malerei ist einfach, elementar im besten Sinn, reduziert auf das Substanzielle. Ihre minimalistische Malerei friert den Moment der künstlerischen Erkenntnis ein. Dieser Prozess der Malerei ist ihre zentrale Bildaussage. Die von ihr so genannte ,konzeptionelle Farbmalerei' beschäftigt sich mit dem Entstehungsprozess der Malerei und der Erprobung ihrer linearen Präsenz."

 

 

Die kleinformatigen Farbstücke und die großen vielteilig zusammengesetzten Farbtafeln sind eigenständige Farbkosmen, die Ute Heuer in ihrer Bilderwelt entstehen lässt. Die Malerin lotet die Bannbreite dessen aus, was abstrakte und reine, essentielle Malerei an Ausdruck, Stimmung und Präsenz zu vermitteln vermag.

Form und Material sind die Ausgangspunkte der Faszination, die von den Skulpturen Dieter Kränzleins ausgehen. Sie vermitteln das elementare Verständnis des Künstlers für sein Material, den Stein, für das prozesshafte des Gestaltens, für das Erwecken und Verlebendigen des Materials und die latent vorhandenen Komponenten Zeit und Bewegung.

Sein Thema ist die geometrische, klar definierte Form, die gestaltete Oberfläche des bearbeiteten Steins im Spannungsfeld von Feinheit der Struktur und der haptischen Rauheit und die räumliche Zeichenhaftigkeit und damit das Sichtbarwerden der Idee.

Dieter Kränzlein bearbeitet souverän und grandios die Oberfläche seiner Steine. Er bleibt aber nicht an der Oberfläche, sondern dringt in die Tiefe, ins Innere, den Kern des Steins vor, spürt den Geheimnissen der Natur nach und erschafft sie auf künstlerische Weise neu.

Die Ernsthaftigkeit und die jeweils sehr eigene Formulierung im Ringen um Form und Farbe, um Fläche und Oberfläche verbindet die beiden Künstler, die im Malerischen und Skulpturalen zu überzeugenden Lösungen gelangen .

Die Ausstellung ist bis 10. März 2012 dienstags bis freitags 14.30-19.00 Uhr und samstags 10.00-14.00 Uhr zu sehen.

 

Ausstellungseröffnung:
Sonntag, 5. Februar 2012 um 11.00 Uhr

Zur Ausstellungseröffnung spricht Claus K. Netuschil

Die Künstler sind anwesend

 

 

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