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Galerie Netuschil

Schleiermacherstraße 8
64283 Darmstadt
Tel. 06151 - 249 39, Fax 06151 - 295 280
Di - Fr 14.30-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr und nach Vereinbarung
galerie.netuschil@t-online.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition


vom 23.12.2006 bis 8.1.2007 ist die Galerie geschlossen

 

26.11. 2006 - 20.01. 2007

Zeitgenössische Kleinplastik

Stein, Bronze, Eisen, Holz, Beton, Kunststoff, Terrakotta

Beteiligte Künstler:
Jörg Bach/Mühlheim, Rudolf Borkenhagen/Berlin, Matthias Dämpfle/Freiburg,
Dietrich Heller/Bremen, Astrid Hohorst,/Wittnau, Dieter
Kränzlein/Pleidelsheim, Joachim Kuhlmann/Darmstadt, Nikolai v.
Magnus/München, C.W. Loth/Freiburg, Katja v. Lübtow/Waal, Hans
Müller/Bremen, Amir Omerovic/Bremen, Christian Rösner/Nürnberg, Franziska
Schwarzbach/Berlin, Eberhard Szejstecki/Bremen, Nele Waldert/Düsseldorf,
Elisabeth Wischeropp/Bremen

Parallel:

Albert Scopin

Die Erschaffung der Welt - Zeichnungen

 

 

ZEITGENÖSSISCHE KLEINPLASTIK
17 Bildhauer und ein Zeichner in der Galerie Netuschil

Am Sonntag, 26. November 2006 um 11 Uhr eröffnet Claus K. Netuschil die
neue Ausstellung der Galerie Netuschil. Die Ausstellung umfasst
zeitgenössische Kleinplastik von 17 sehr unterschiedlich arbeitenden
Künstlern, die überwiegend der jüngeren Generation zugehören. Parallel
zeigt die Galerie Zeichnungen des Deutsch-Schweizer Malers und Fotografen
Albert Scopin, der heute in Riehen bei Basel lebt.

Die "Sockelausstellung" bezieht sich bewusst auf die Größe um 25 cm, um
damit von vorn herein die Vorstellung des Galeristen zu präzisieren, was
unter Kleinplastik zu verstehen ist: Nicht die Miniatur unter 10 cm und
nicht die mittlere Größe, die bis zu 100 cm Höhe reicht. Der Reiz der
Ausstellung speist sich aus zweierlei augenscheinlichen Aspekten:
Stilistische Vielfalt zwischen Figur und Abstraktion zum einen und einer
schier unendlichen Materialbreite zum anderen. Die beteiligten Künstler
kommen aus Berlin, München, Bremen, Freiburg, aus dem Stuttgarter Raum, aus
Düsseldorf und einer aus Darmstadt.

Jörg Bach fertigt konstruktive Eisenplastiken und bemalt sie, Rudolf
Borkenhagen und Franziska Schwarzbach zeigen erstaunliche Ergebnisse eines
Bronzeguss-Symposiums, Matthias Dämpfle arbeitet in Beton, Dietrich Heller
in Stein, Bronze und Terrakotta, Astrid Hohorst verwendet für ihre
figürlichen Plastiken Kunststoff, so wie Nele Waldert, die eigens für die
Ausstellung neue Plastiken geschaffen hat.

Unterschiedliche Steine sind das Material von Dieter Kränzlein und Hans
Müller. In Bronze arbeiten Joachim Kuhlmann und Elisabeth Wischeropp.
Ebenso ist Bronze das bevorzugte Material der sehr filigran arbeitenden
Bildhauer Christian Rösner und Amir Omerovic. C.W. Loth ist ein abstrakter
Holzbildhauer, der Momente der Bewegung und Beweglichkeit in seine
Plastiken mit einbezieht. Holz ist auch der Werkstoff von Nikolai v.
Magnus. Eberhard Szejstecki arbeitet überwiegend mit Terrakotta und Katja
v. Lübtow fertigt geschmiedete und geschweißte Eisenplastiken von großer
Kraft

Die Ausstellung umfasst eine Vielzahl plastischer Gestaltungsmöglichkeiten,
die immer auch vom Material abhängig sind. Anfang des kommenden Jahres -
die Ausstellung ist bis zum 20. Januar 2007 zu sehen - wird sich ein
Gespräch der beteiligten Künstlern mit diesem Thema beschäftigen.

Parallel sind Zeichnungen von Albert Scopin zu sehen. Scopin, mit
bürgerlichem Namen Albert Schöpflin, der lange in New York gelebt hat,
wechselte von der Fotografie, die er von 1983-88 auch in Darmstadt an der
Fachhochschule für Gestaltung lehrend vermittelte, zur Malerei und
Zeichnung. Surreale Bildwelten entstehen, die Zerstückung der Figur,
Psychogramme der Wirklichkeit und die Geschichte des eigenen Ichs erzählen
von der Erschaffung der Welt.

Beide Ausstellungen stehen scheinbar nebeneinander, die Bezüglichkeit, die
Korrespondenz und der sinnvolle Dialog zwischen Plastik, Skulptur und
Zeichnung ist jedoch beabsichtigt und deutlich sichtbar.

Auf der Empore der Galerie sind Eisenplastiken von Thomas Duttenhoefer und
Farbradierungen von Gerd Winter zu sehen.

Die Ausstellung dauert (mit einer Unterbrechung vom 23.12.06 bis 8.1.07)
bis zum 20. Januar 2007. Geöffnet ist die Galerie dienstags bis freitags
von 14.30 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr, sowie nach
Vereinbarung.

 

 

 

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