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Galerie NetuschilSchleiermacherstraße 8
64283 Darmstadt
Tel. 06151 - 249 39, Fax 06151 - 295 280
Di - Fr 14.30-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr und nach Vereinbarung
galerie.netuschil@t-online.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
27.04. - 02.06. 2007
Gabi Streile
Neue Bilder
Tulpen, Landschaft, Sonnenblumen
Karl Manfred RennertzNeue Skulpturen
Kopf, Figur und Herz
Gabi Streile: Tulpen rot 2007, 160 x 100, Öl auf Lw (3-tlg)
Karl Manfred Rennertz, Kopf bemalt, Holz 2005
In der aktuellen Ausstellung führt die Galerie Netuschil zwei aussagestarke
und kraftvolle Künstler zusammen: Die Malerin Gabi Streile mit ihren
großformatigen Blumenbildern, Stillleben und Landschaften und den Bildhauer
Karl Manfred Rennertz mit seinen bemalten Holzskulpturen, die direkt aus
dem Stamm gearbeitet sind.Die Ausstellung wird am Freitag, 27. April 2007 um 19 Uhr eröffnet. Claus
K. Netuschil spricht über das Werk der beiden Künstler, die an
Ausstellungen der Galerie bereits beteiligt waren oder früher ihr Werk in
der Galerie in einer Einzelausstellung gezeigt haben.Gabi Streile wurde 1950 in Karlsruhe geboren. 1970-76 studierte sie an der
Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei den Professoren
Klaus Arnold, Peter Dreher, Harry Kögler und Franz Bernhard. Für ihre
künstlerische Arbeit erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, so
u.a. 1987 ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, 1992 den
Kunstpreis der Stadt Bühl und 1996 den Kunstpreis der Stadt Offenburg, 2002
den Hanna Nagel-Preis und 2003 ein Atelierstipendium der Kunststiftung
Baden-Württemberg für Berlin. Gabi Streile ist Mitglied im Künstlerbund
Baden-Württemberg und lebt und arbeitet im Schwarzwald und in Berlin.Ihre Malerei ist eruptiv und gestisch, meist großformatig und in hohem Maße
malerisch. Ihre Früchte- und Blumenstillleben werden zu Momenten der
Sinnlichkeit! "Gabi Streiles Meisterschaft", schreibt Rainer Braxmaier,
"besteht seit vielen Jahren darin, dass sie den Eindruck von Vitalität,
jenes parallele Leben und Vergehen der Natur als Metapher der eigenen
Existenz nutzt. Ein pralles Leben voller Dynamik, mit aggressiven Momenten
ebenso wie mit verhaltenen, selten aber mit stillen."Karl Manfred Rennertz wurde 1952 in Eschweiler geboren. 1972-78 studierte
er an der Kunstakademie Düsseldorf bei den Professoren Kamp und Hüppi,
dessen Meisterschüler er 1986 wurde. Er erhielt zahlreiche Preise und
Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit, so 1989 das Villa
Massimo-Stipendium, Rom. Seit 1983 ist er Mitglied im Deutschen
Künstlerbund. Arbeitsaufenthalte führten ihn u.a. nach New York, New Delhi,
Luxor, Rom und Salzburg. Seit 2004 ist Karl Manfred Rennertz Professor für
Bildhauerei an der FH Detmold. Er lebt und arbeitet in Baden-Baden und
Zürich.Mit seiner bildhauerischen Arbeit hat Karl Manfred Rennertz wichtige
Impulse der zeitgenössischen Bildhauerei verliehen. Majestätisch und
kraftvoll entwickeln die oft farbig gefassten Skulpturen ein Eigenleben von
größter Präsenz."Hartkantig und in rohe Keilformen zerklüftet, monochrom oder mit kräftigen
Farben umrissen, stehen die Holzskulpturen von Karl Manfred Rennertz vor
uns. Es sind Einzelfiguren, meist Verkörperungen des Menschen, seit einigen
Jahren sind sie auch als Zapfen, Säule, Kopf oder Herz gebildet. Expressive
Kraft und vitale Direktheit gehen von ihnen aus, dennoch wirken sie
unnahbar, fast mythisch in sich gekehrt."Getragen von einer sehr vergleichbaren Auffassung in ihrer künstlerischen
Arbeit, gehen Malerei und Skulptur einen fruchtbaren Dialog ein.Die Ausstellung ist bis zum 2. Juni jeweils dienstags bis freitags von
14.30 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr zu sehen.
Eröffnung: Freitag, 27. April 2007 um 19 Uhr