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Museum für Moderne Kunst

Domstraße 10
60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 - 212 30 447; Fax 069 - 212 378 82
Di - So 10 - 17 Uhr, Mittwoch 10 - 20 Uhr, Montag geschlossen
mmk@stadt-frankfurt.de
http://www.mmk-frankfurt.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

11.02. - 13.05. 2012

Warhol: Headlines


Internationale Ausstellungskooperation

"In the future everyone will be world-famous for 15 minutes"
(Andy Warhol)

Mit "Warhol: Headlines" (11.2. - 13.5. 2012) zeigt das MMK eine Ausstellung, die erstmals alle Arbeiten Andy Warhols vereint, in denen er sich mit Massenmedien und Starkult auseinandersetzt. Die Ausstellung wurde von der National Gallery of Art in Washington zusammen mit The Andy Warhol Museum in Pittsburgh, der Galleria Nazionale d,Arte Moderna in Rom und dem MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt organisiert. Eines der Hauptwerke Andy Warhols, "Daily News", das seit 1981 zur Sammlung des MMK gehört, bildet den Ausgangspunkt für dieses internationale Ausstellungsprojekt. In dem Werk untersucht Warhol auf radikale Weise die gesellschaftliche Rolle der Massenmedien. Die Diskrepanz zwischen dem »Warenwert« und dem »wahren Wert« eines Kunstwerks stehen immer wieder im Fokus seiner Arbeit. Warhols wegweisende Beschäftigung mit den Massenmedien findet bei Künstlern wie Christian Boltanski, On Kawara, Isa Genzken, Thomas Demand oder Hans-Peter Feldmann zahlreiche Anknüpfungspunkte in der Sammlung des MMK.
Neueste Forschungen zu Andy Warhols intensiver Auseinandersetzung mit den Printmedien bilden die Grundlage der Ausstellung, die diesen bedeutenden Aspekt in Warhols Werk erstmals umfassend würdigt. Die Exponate der Ausstellung Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Fotografien, Skulpturen und Videos beleuchten seine Faszination und zugleich seinen kritischen Umgang mit den an Einfluss gewinnenden Medien in den 1960er Jahren. Andy Warhol, der als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt, konzentrierte sich seit den 1950er Jahren immer wieder auf Sujets der Popkultur, sammelte Comics, Zeitungsausschnitte sowie Pressebilder aus Tageszeitschriften, Kinoheften und Flugblättern. Die Ausstellung zeigt, wie Warhol die für sein Werk zentralen Themen Prominenz, Tod, Katastrophen und zeitgenössische Ereignisse aus den Medien aufgriff und deren Darstellung in seinen Werken zuspitzte. Das Interesse des Künstlers richtete sich dabei sowohl auf die endlos reproduzierbaren Mechanismen der Massenmedien als auch auf die meinungsmachende Berichterstattung mit ihren reißerisch formulierten Schlagzeilen. Der fünfzehnminütige Ruhm, den nach Warhols Aussage jeder zumindest einmal im Leben zu erlangen vermag, findet seine bildliche Entsprechung in der medialen Berichterstattung mit ebenso kurzer Haltbarkeit.
"Warhol: Headlines" wird zeitversetzt in insgesamt vier international renommierten Museen zu sehen sein. Das MMK ist die einzige deutsche Ausstellungsstation.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

"Warhol: Headlines": Ausstellungsstationen:
25. September 2011 - 2. Januar. 2012: National Gallery of Art in Washiongton D.C
11. Februar . - 13. Mai 2012: MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt
11. Juni - 9. September 2012: Galleria Nazionale d'Arte Moderna, Rome
14. Oktober 2012 - 6.01. 2013: The Andy Warhol Museum, Pittsburgh

The Terra Foundation for American Art unterstützt die internationale Ausstellungstour.

 

Ausstellungen 2012 im Überblick:

Douglas Gordon
bis 25.3.2012

Show Up! Zuhause
bis 25.3.2012

Saâdane Afif. Anthologie de l,humour noir (MMK Zollamt)
Eröffnung: 17.2.2012
18.2. 1.4.2012

Making History. RAY Fotografieprojekte Frankfurt / RheinMain (MMK, MMK Zollamt)
20. 04. 2012 8. 7. 2012

Erik van Lieshout
Commissary
Mai 2012

Fotografie II. Werke aus der Sammlung des MMK (Arbeitstitel)
1.6. Dezember 2012

Mauricio Guillén (MMK Zollamt)
Juli September 2012

Thomas Scheibitz
September 2012 Januar 2013

Alex Monteith (MMK Zollamt)
Oktober 2012

LABOR und ANORAK (MMK Zollamt)
Mitte November 2012 Februar 2013

 

 

Pressemitteilung, 31. Januar 2012

Warhol hält Einzug ins MMK
Aufbau der Ausstellung "Warhol: Headlines"

Die Vielzahl an massiven Transportkisten, die den dritten Stock des MMK Museum für Moderne Kunst füllen, und auf unausgepackte Exponate vermuten lassen, täuschen. Denn fast jede der Kisten ist schon mit dem Aufkleber "Empty" versehen. Die Aufbauarbeiten für die Ausstellung "Warhol: Headlines" (11. Februar ­ 13. Mai 2012) gehen bereits in den Endspurt. Von insgesamt 27 Institutionen unter anderem aus den USA, Italien und der Schweiz trafen die Kunstwerke der Pop-Art-Ikone Andy Warhol im MMK ein. Die meisten der großen Transportkisten, in denen das Klima für mindestens 24 Stunden konstant bleibt, sind bereits ausgepackt. So lehnt "Madonna, I'm not ashamed" von 1985 noch an der Wand und wird bald ihre Papierkopie ersetzen dürfen, die schon seit Tagen ihren Platz markiert. Das Bild, das Warhol in Zusammenarbeit mit Keith Haring schuf, steht im Kontext des Medienrummels um die ein paar Jahre zuvor entstandenen Nacktfotos des Popstars Madonna.
Doch bevor die großformatigen Gemälde wie "A Boy for Meg" (1962) aus der National Gallery of Art in Washington, "129 Die in Jet" aus dem Kölner Museum Ludwig oder Warhols "Time Capsule", eine Leihgabe des Andy Warhol Museum in Pittsburgh, ihren Platz in der Ausstellung einnehmen, werden diese von den Restauratoren anhand eines Zustandsprotokolls bis ins kleinste Detail überprüft, um eventuelle Veränderungen zu erfassen.
Warhols Filmarbeiten "Screen Test" von 1964 stellen eine besondere Herausforderung beim Aufbau dar. Die Aufnahmen, die Alan Solomon, den Direktor des Jewish Museum in New York, Grace Glueck, Kunstkritikerin bei der New York Times und den Nouveau Réalisme-Künstler Arman beim Zeitungslesen zeigen, benötigen auf einer grau angemalten Wand einen strahlend weißen Bespielungsgrund. Unter Einsatz eines Lasers, wird die Abgrenzung der Projektionsfläche bestimmt, in Millimeterarbeit justiert und akribisch abgeklebt, bevor die Malerarbeiten beginnen können.

Bis zur Ausstellungseröffnung durch die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth am 10. Februar um 20 Uhr werden auch die letzten Detailarbeiten beim Ausstellungsaufbau abgeschlossen und die Präsentation für das Publikum zugänglich sein.
Über 100 Arbeiten von Andy Warhol, die sich mit Phänomenen der Massenmedien und des Starkults beschäftigen werden zu sehen sein. Die Kooperationsausstellung mit der National Gallery of Art in Washington, dem The Andy Warhol Museum in Pittsburgh und der Galleria nazionale d'arte moderna in Rom beleuchtet Warhols Faszination und seinen kritischen Umgang mit den zeitgenössischen Medien. Andy Warhol konzentrierte sich immer wieder auf Sujets der Popkultur, sammelte Comics, Zeitungsausschnitte sowie Pressebilder aus Tageszeitschriften, Kinoheften und Flugblättern. Die Ausstellung zeigt, wie der Künstler die für sein Werk zentralen Themen Starkult, Tod, Katastrophen und zeitgenössische Ereignisse aus den Medien aufgriff und deren Darstellung in seinen Werken zuspitzte. Das kritische Interesse Warhols richtete sich dabei sowohl auf Mechanismen der Massenmedien als auch auf die Vermarktung individueller Schicksale in der Presse.
Neueste Forschungen zu Andy Warhols intensiver Auseinandersetzung mit den Printmedien bilden die Grundlage der Ausstellung, die diesen zentralen Aspekt im Werk des bedeutenden Pop Art Künstlers erstmals umfassend würdigt.

 

 

Pressemitteilung, 15. März 2012


MMK Sunset zur Warhol-Ausstellung
Mit Schauspiel Frankfurt und Club Robert Johnson

Wenn die Sonne untergeht, trifft Andy Warhol auf zeitgenössisches Theater: Bei MMK Sunset zur Ausstellung "Warhol: Headlines" im MMK Museum für Moderne Kunst zeigt der Regisseur Philipp Preuss mit dem Ensemble des Schauspiel Frankfurt am Mittwoch, 28. März die exklusiv für diesen Abend und die Ausstellung entwickelte Performance "Warhola". Die szenische Installation ist einmalig in der zentralen Halle des MMK zu sehen.
In Kurz- und Kuratorenführungen in deutscher und englischer Sprache können die Besucher zudem mehr über die Werke von Andy Warhol erfahren, in denen er sich voller Faszination, aber durchaus kritisch mit den zeitgenössischen Massenmedien in den 1960er bis 80er Jahren auseinandersetzte.
Die Sunset Bar des Club Robert Johnson wird an diesem Abend ab 19 Uhr mitten im Museum installiert. DJ Nico Lauda entführt dazu mit Discobeat in den New Yorker Underground der 1980er Jahre. Für die kulinarische Verpflegung sorgt das Museumsrestaurant Triangolo.

Mit der Abendveranstaltung MMK Sunset widmet das Museum jeder großen Ausstellung einen speziellen Abend, bei dem Gegenwartskunst bis in die späten Abendstunden erlebt werden kann. Ein thematisches Kurzführungsprogramm rückt unterschiedliche Aspekte der Ausstellung in den Fokus und die Kuratorenführungen geben unmittelbare Einblicke in die Ausstellungen des Hauses. Dazu bietet MMK Sunset ein Rahmenprogramm in Kooperation mit wechselnden Partnern aus Frankfurt und Umgebung mit Künstlergesprächen, Filmprogrammen, Performances, Gästen und vielem mehr. Die neue Sunset Bar des Clubs Robert Johnson überrascht bei jedem MMK Sunset mit einer immer neuen Gestaltung, die neue Perspektiven auf die Räumlichkeiten des Museums ermöglicht. Ausgewählte DJs und besondere Drinks ergänzen den Abend.

Das neue Veranstaltungsformat MMK Sunset wurde vom MMK Museum für Moderne Kunst und dem bekannten Offenbacher Club Robert Johnson ausgehend von dem beliebten MMK After Work weiterentwickelt.

Öffnungszeiten der Ausstellung "Warhol: Headlines" 19 bis 23 Uhr
Öffnungszeiten Bar und Triangolo bis 24 Uhr

Kurzführungen zur Ausstellung "Warhol: Headlines": Halbstündlich von 20 Uhr bis 22.30 Uhr
Ab 19 Uhr: Sunset Bar/ DJ und Restaurant
Kuratorenführung mit Dr. Mario Kramer: 21 Uhr
Führung in englischer Sprache: 21 Uhr

 

20.04. - 08.07. 2012

Making History.

RAY Fotografieprojekte Frankfurt / RheinMain

(MMK, MMK Zollamt)

RAY 2012 macht Geschichte

Von April bis Oktober 2012 präsentiert RAY Fotografieprojekte in Frankfurt Rhein-Main herausragende, internationale Positionen der zeitgenössischen Fotografie und Videokunst. RAY besteht aus der über drei zentrale Standorte verteilten Hauptausstellung MAKING HISTORY in Frankfurt sowie zahlreichen Partnerausstellungen und -projekten in Frankfurt und der Region.
Mit RAY 2012 positioniert sich die Rhein-Main-Region einmal mehr als bedeutender Standort in der zeitgenössischen Fotografie. Erstmalig haben sich neun starke Partner zusammengeschlossen, um diesen Auftritt zu ermöglichen: die Art Collection Deutsche Börse, die Darmstädter Tage der Fotografie, die DZ BANK Kunstsammlung, das Fotografie Forum Frankfurt, der Frankfurter Kunstverein, die Marta Hoepffner-Gesellschaft für Fotografie e.V. im Stadtmuseum Hofheim am Taunus, das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, das Städel Museum und die Stiftung Opelvillen, Rüsselsheim folgen der Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Prof. Dr. Herbert Beck, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, begründet seine Motivation für die Initiative folgendermaßen: "Wir wollten alle an einen Tisch holen, um den hohen Rang, der der Fotografie in Frankfurt und der Rhein-Main-Region eingeräumt wird, hervorzuheben." Jedes der am Projekt beteiligten Häuser bereichert und ergänzt das Projekt mit seiner Expertise und einer eigenen Präsentation zeitgenössischer Fotografie. "Diese Art der Kooperation, bei der es gelingt, unterschiedliche Blickwinkel und Kompetenzen in fruchtbarem Austausch zu bündeln, ist aus unserer Sicht die besondere Stärke von RAY", so die Kuratoren der Hauptausstellung MAKING HISTORY in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Der Blick nach vorne
Die Region Frankfurt/Rhein-Main weist eine hohe Dichte an international anerkannten Institutionen im Bereich der zeitgenössischen Fotografie auf, dazu zählen renommierte Sammlungen sowie Ausbildungs- und Ausstellungseinrichtungen. Auf dieses große Potential soll zukünftig durch »RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain« ein stärkerer Fokus gelegt werden. Denn RAY repräsentiert den Sammlungsreichtum und die Kompetenz zum Schwerpunkt Fotografie in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet.
So wird die erste Ausgabe von RAY neben der zentralen Hauptausstellung MAKING HISTORY ein facettenreiches Programm aus Partnerausstellungen und Veranstaltungen zeigen, das sich mit dem Begriff der ZEIT in der heutigen Fotografie beschäftigt. Die Art Collection Deutsche Börse startet die RAY Partnerprojekte mit "Be here now", einer Ausstellung über den fotografischen ZeitRaum. Das gesamte RAY Partnerprogramm der Darmstädter Tage der Fotografie, der DZ BANK Kunstsammlung, des Fotografie Forum Frankfurt, der Marta Hoepffner-Gesellschaft für Fotografie e.V. im Stadtmuseum Hofheim am Taunus, des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, des Städel Museum und der Stiftung Opelvillen ist bis Oktober 2012 in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet zu sehen. Detaillierte Informationen sind unter www.ray2012.de zu finden.

Die Bedeutung der Geschichte und die Fragen der Gegenwart
Die zentrale Hauptausstellung MAKING HISTORY nimmt die künstlerische Reflexion von öffentlichen Bildern in den Blick und beschränkt sich dabei nicht auf das Medium Fotografie, sondern bezieht auch Video und Film mit ein. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Positionen, die die Inszenierung von Realität durch Medienbilder thematisieren. Knapp 40 renommierte Künstler/innen, unter ihnen Viktoria Binschtok, David LaChapelle, Omer Fast, Alfredo Jaar, Barbara Klemm, Gustav Metzger, sind in der Ausstellung präsent. Im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main zeigt unter anderen Thomas Demand seine Bildserie Embassy in einer aufwändigen Installation, die die gesamte zentrale Halle einnimmt. In der Hauptausstellung vertreten ist auch Harun Farocki mit drei Teilen seiner neuesten mehrteiligen Installation "Ernste Spiele" sowie Walid Raad, soeben mit dem Hasselblad Award ausgezeichnet. Dazu kommen zahlreiche Neuentdeckungen, die in ihren Arbeiten ein breites Spektrum künstlerischer Auseinandersetzung mit öffentlichen Bildern zeigen.
In Mediengesellschaften entsteht Realität offenbar erst durch Bilder: Gesellschaftliche Ereignisse scheinen nur dann stattzufinden, wenn sie medial präsent sind. Gerade die jüngere Generation definiert sich heute in starkem Maße über Abbildungen: imago ergo sum. Nicht nur gesellschaftlich und politisch bedeutende, sondern auch private, banale und marginale Ereignisse werden heute zum Bestandteil öffentlicher Realität, wenn sich Bilder davon durch mediale Schneeballeffekte in Social-Media-Netzwerken verbreiten. Wer Bilder herstellt, ist immer auch Konstrukteur von Realität. Diese Entwicklung lässt sich auch anhand der fotografischen Dokumentation historischer Ereignisse nachvollziehen. Historische Ereignisse waren und sind bis heute auch eng an politische Konflikte und Kriegsereignisse geknüpft. Immer wieder hat sich so in den Kriegsgeschehen nach 1945 gezeigt: wer die Macht über die Bilder hat, hat die Macht über das Geschehen. Bilder, vor allem im Netz, sind nicht mehr wegzudenken aus einer mediatisierten Öffentlichkeit ­ Bilder wie Bildermacher werden gleichermaßen instrumentalisiert, wie sie selbst instrumentalisieren.
Wie reagieren die Künstler der Gegenwart auf diese Entwicklung? Die Künstler in der Ausstellung bieten keine eigenen Geschichtsmodelle an. Stattdessen sind in ihren Arbeiten unterschiedliche Sichtweisen auf historische Ereignisse zu erkennen, die als erweiterte Darstellungsformen von Geschichte sowie als subjektive Historienbilder verstanden werden können und eigenständige Vorstellungen über die Entstehung von Historie vermitteln.

Beteiligte Künstler: Taysir Batniji (AUT), Nina Berman (USA), Viktoria Binschtok (D), Robert Boyd (USA), Luc Delahaye (F), Thomas Demand (D), Harun Farocki (D), Omer Fast (IL/USA), Samuel Fosso (RCA), Kathrin Günter (D), James Howard (GB), Alfredo Jaar (USA), Sven Johne (D), William E. Jones (USA), Barbara Klemm (D) , Petra Köhle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin (CH), David LaChapelle (USA), Eva Leitolf (D), Armin Linke (D), Gustav Metzger (GB), James Mollison (GB), Simon Norfolk (GB), Peter Piller (D), Elodie Pong (CH), Paul Qaysi (USA), Walid Raad (LIB), Doug Rickard (USA), Martha Rosler (USA), Michael Schmidt (D), Frank Schramm (USA), Manit Sriwanichpoom (TH), Hank Willis Thomas (USA), Oliviero Toscani (I), Jeff Wall (CAN), Michael Wolf (F), u.a.

Inhaltlich verantwortlich für die Hauptausstellung zeichnet das Kuratorenteam Anne-Marie Beckmann (Art Collection Deutsche Börse), Lilian Engelmann (Frankfurter Kunstverein), Peter Gorschlüter (MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Dr. Holger Kube Ventura (Frankfurter Kunstverein), Alexandra Lechner (Darmstädter Tage der Fotografie) und Celina Lunsford (Fotografie Forum Frankfurt).

Wichtige Termine:
Donnerstag, 19.04.2012, 11 Uhr
Pressekonferenz MAKING HISTORY
im Frankfurter Kunstverein

Donnerstag 19.04.2012, 19 Uhr
Eröffnung MAKING HISTORY
im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
im Anschluss Eröffnungs-Party im Frankfurter Kunstverein

Ausstellungsdauer MAKING HISTORY: 20. April ­ 08. Juli 2012

Ausstellungsorte MAKING HISTORY: Frankfurter Kunstverein, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, MMK Zollamt wie auch an zwei Orten im öffentlichen Raum.

 

 

18.02. - 01.04 .2012

Saâdane Afif

Anthologie de l'humour noir

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung "Saâdane Afif: Anthologie de l'humour noir" () am 17. Februar um 19 Uhr im MMK Zollamt ein.

Die Ausstellung ist die erste museale Einzelpräsentation des französischen Konzeptkünstlers in Deutschland. Sie war 2010 im Centre Pompidou in Paris zu sehen, nachdem Afif dort mit dem renommierten Prix Marcel Duchamp ausgezeichnet worden war. Für das MMK hat er diese Ausstellung weiterentwickelt und an die Räume des MMK Zollamt angepasst.

Afif geht in der Präsentation afrikanischen Einflüssen auf die europäische Avantgarde nach und schafft Bezüge zur französischen Kunst- und Literaturgeschichte der Moderne. Er knüpft mit einem in Ghana gefertigten Sargmodell an einen jungen Brauch in dem westafrikanischem Land an, wonach figürlich gestaltete Särge an den Verstorbenen erinnern sollen. Das Sargmodell im Zentrum der Ausstellung im MMK Zollamt verweist in seiner Gestalt auf das Centre Pompidou und trägt den Titel "Humour Noir".

Eine Performance mit Ensemblemitgliedern des Schauspiel Frankfurt zur Eröffnung macht den Ausstellungszusammenhang für das Publikum erlebbar.

Zur Ausstellung erscheint Anfang März 2012 im Verlag für moderne Kunst Nürnberg eine Publikation, hrsg. von Susanne Gaensheimer und Eva Huttenlauch.

Die Ausstellung und der Katalog werden gefördert von der Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler, Institut Français Deutschland und FAZIT-Stiftung.

 

Eröffnung am Freitag, den 17. Februar um 19 Uhr, mit Performance

 

 

03.06.2012 - 13.01 .2013

Fotografie Total

Werke aus der Sammlung des MMK

Mit der Ausstellung "Fotografie Total. Werke aus der Sammlung des MMK" (3.6.2012 ­13.1.2013) knüpft das MMK Museum für Moderne Kunst an die erste Präsentation seiner Fotografie-Sammlung "The Lucid Evidence" aus dem Jahr 2010 an. Über sieben Monate hinweg zeigt das Museum in wechselnden Werk- und Raumfolgen neue thematische Zusammenstellungen seiner fotografischen Werke mit einem Schwerpunkt auf den bedeutenden konzeptuellen Arbeiten. Zu sehen sind dabei Fotografien von Lothar Baumgarten, Anna und Bernhard Blume und Bernd und Hilla Becher. Ebenso im Fokus stehen Videoinstallationen von Aernout Mik, Mario Pfeiffer und Bill Viola sowie die Reportage-Fotografie aus den Sammlungsbeständen des MMK. Hier sind besonders die Werke von Paul Almasy, Anja Niedringhaus und Barbara Klemm hervorzuheben, wobei das MMK von letzterer allein 250 Werke in den vergangenen Jahren erworben hat. Über den Ausstellungszeitraum hinweg wird es einige Wechsel innerhalb der Präsentation geben. Dies ermöglicht es, mehrere hundert Werke in spannenden und teils unerwarteten Konstellationen zu sehen und somit ein eindrucksvolles Panorama künstlerischer Fotografie zu gewinnen. Die vielfältige fototechnische Bandbreite innerhalb der Sammlung des MMK reicht von Vintage Prints auf Barytpapier über Polaroids bis hin zu monumentalen Leuchtkästen von Jeff Wall.

Mit über 2600 fotografischen Werken besitzt das MMK eine weltweit bedeutende Sammlung internationaler Gegenwartsfotografie. Sie umfasst Hauptwerke von vielen herausragenden Künstlern, die sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten mit dem Medium Fotografie auseinandergesetzt und damit maßgeblich die Entwicklung der künstlerischen Fotografie geprägt und beeinflusst haben. Dazu gehören Künstler wie Jeff Wall, Thomas Ruff, Wolfgang Tillmans oder Thomas Demand, sowie die oben genannten, wichtigen Vertreter der künstlerischen Reportage-Fotografie.
Seit der Gründung des MMK im Jahr 1991 wurde das Medium Fotografie gleichwertig neben anderen Bereichen wie Zeichnung, Malerei, Skulptur oder Film gesammelt. Die Fotografie ist somit ein fester Bestandteil des vielfältigen Spektrums aktueller Ausdrucksformen am MMK. Seit Anbeginn bestimmen ganze Werkgruppen den Facettenreichtum dieses Sammlungskonvoluts. Viele Erwerbungen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern entwickelt und speziell für die Räume des MMK konzipiert, wie zuletzt Wolfgang Tillmans "Frankfurt Installation 2011". "Fotografie Total" gibt einen umfassenden Einblick in diesen außergewöhnlichen Bestand.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 2. Juni um 19 Uhr eröffnet.
Pressevorbesichtigung ist am Mittwoch, den 30. Mai um 11 Uhr.

Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen von RAY Fotografieprojekte Frankfurt Rhein/Main, eine Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Die Künstler der Ausstellung:
Paul Almasy, John de Andrea, Lothar Baumgarten, Bernd und Hilla Becher, Anna und Bernhard Blume, Christian Boltanski, Mark Borthwick, Thomas Demand, Anders Edström, Hans-Peter Feldmann, Douglas Gordon, Peter Fischli / David Weiss, Candida Höfer, Axel Hütte, On Kawara, Jürgen Klauke, Barbara Klemm, Erik van Lieshout, Anthony McCall, Aernout Mik, Anja Niedringhaus, Mario Pfeiffer, Walid Raad, Arnulf Rainer, Inge Rambow, Timm Rautert, Peter Roehr, Thomas Ruff, Sebastiao Ribeiro Salgado, Gregor Schneider, Taryn Simon, Florian Slotawa, Wolfgang Tillmans, Abisag Tüllmann, Jeff Wall, Hildegard Weber, James Welling,
Tobias Zielony

Ermöglicht durch:
Kulturfonds Frankfurt RheinMain

 

 

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