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Museum Ludwig Köln

Bischofgartenstr. 1
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 26165, Fax 221-24114
Di -Do 10-18 Uhr, Fr 11-18 Uhr, Sa/So10-18 Uhr,
jeden 1. Fr im Monat 11-23 Uhr
info@museum-ludwig.de
www.museenkoeln.de/ludwig
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

Bis 23. 10. 2011

Nachrichten aus der Zwischenstadt: Fotografie, Video und Skulptur aus der Sammlung

Der Städteplaner und Architekt Thomas Sieverts prägte Mitte der 1990er Jahre den Begriff "Zwischenstadt" für die immer stärker werdende Zersiedelung der Landschaften. Dabei war es die Fotografie, die die Aufmerksamkeit bereits in den 1960er und 70er Jahren auf das gelenkt hatte, was bis dahin als bildunwürdig galt: Künstler wie Ed Ruscha und Dan Graham oder Fotografen wie Robert Adams, Henry Wessel und Lewis Baltz fotografierten nicht heroische Metropolen oder erhabene Naturlandschaften, sondern Tankstellen, Parkplätze, Vorstadtsiedlungen, Motels und Gewerbeparks. Sie zeigten suburbane und landschaftliche Situationen, die unbestimmt waren und machten die Anonymität von Gebrauchsarchitektur und Fertighäusern sichtbar. Die Sammlungsausstellung folgt diesen Fährten und zeigt Fotografien aus eben jener Zeit. Darüber hinaus sind Werke der nächsten Künstlergeneration zu sehen, die neben den topografischen Strukturen auch deren psychosoziale Einflüsse auf die Bewohnerinnen und Bewohner in den Blick nehmen. Die Ausstellung vereint Arbeiten von Bernd und Hilla Becher, Joachim Brohm, Chargesheimer, Mark Dion, William Eggleston, Jeanne Faust, Andreas Gursky, Douglas Huebler, Joan Jonas, Manfred Pernice, Peter Piller, Robert Smithson, Thomas Struth und Thomas Ruff.

 

 

24.11. 2011 - 15.01. 2012

Ichundichundich. Picasso im fotografischen Portrait

Pablo Picasso war nicht nur ein großer Künstler, sondern auch ein Meister der Selbstinszenierung. Sein Antlitz ist mindestens ebenso bekannt wie sein herausragendes Oeuvre. Alle bedeutenden Porträtisten des 20. Jahrhunderts haben Picasso fotografiert ­ einige dieser Porträts besitzen inzwischen geradezu ikonischen Charakter.
Das Museum Ludwig präsentiert rund 250 Aufnahmen von Künstlern wie Richard Avedon, Cecil Beaton, Henri Cartier-Bresson, Lee Miller oder Man Ray. Erstmals stellt damit eine Ausstellung die Frage nach dem Spannungsverhältnis zwischen Picassos Wunsch nach kontrollierter Selbstdarstellung und den gestalterischen Ansprüchen seiner Fotografen. Internationale Leihgaben und rund 40 zentrale Werke aus der Sammlung des Museum Ludwig erlauben dazu einen umfassenden Überblick. Vom Beginn des 20. Jahrhunderts, als Pablo Picasso das Leben eines Bohemiens in Montparnasse führte, bis hin zu seinen späten Jahren in Südfrankreich reicht die zeitliche Spannbreite dieser groß angelegten Überblicksausstellung. Klassische Porträts und komponierte Atelierszenen stehen dabei neben Schnappschüssen und zum Teil sehr privaten Aufnahmen. Früh erkannte Picasso die Möglichkeiten des Mediums Fotografie, arbeitete selbst mit ihm, verstand es aber vor allem wirksam zum Aufbau seines Personenkults zu nutzen. Wohl kalkuliert ­ so scheint es ­ transportieren die fotografischen Bildnisse das Image des leidenschaftlichen, willensstarken und virilen Künstlers.

 

 

 

 
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