german galleries / index cities / index galleries / index artists / index Berlin
Martin-Gropius-BauNiederkirchnerstr. 7
10963 Berlin
Tel. 030 - 254 86-0
Fax 030 - 254 86-107
Email: presse@gropiusbau.de
http://www.gropiusbau.de
Mi - Mo 10 - 20 Uhr geöffnet, Di geschlossen
Vom 1.4. - 30.9.2009 täglich von 10-20 Uhr geöffnet
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
02.10. 2009 - 11.01. 2010
Sprachen des Futurismus
Veranstalter: Berliner Festspiele. In Zusammenarbeit mit dem Museo d´Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto und dem Italienischen Kulturinstitut Berlin. Gefördert von der Botschaft der Italienischen Republik
Der Martin-Gropius-Bau nimmt das hundertjährige Jubiläum des "Futuristischen Manifests" zum Anlass, eine große Ausstellung mit dem Titel Sprachen des Futurismus dem "Gesamtkunstwerk Futurismus" zu widmen. Der Futurismus propagierte eine neue, alle Lebensbereiche umfassende Kultur. Sie war als provokativer Tabubruch konzipiert. Als radikale Bewegung der Avantgarde brach sie mit den als veraltet empfundenen Traditionen und suchte eine Kunst zu schaffen, die den Anforderungen des modernen (technisierten und dynamisierten) Lebens gerecht werden sollte.
Die Präsentation wurde vom Museo di Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto
(MART) erarbeitet. Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Innovationen, die nach Boccionis Tod im Jahre 1916 eine neue, außerordentlich kreative Epoche des Futurismus kennzeichneten. Vor allem in den Werken der Futuristen der zweiten Generation wie Balla, Severini, Soffici, Depero, Prampolini, Crali und Thayaht realisiert sich die Absicht, alle Ausdrucksformen der Kunst einzusetzen um auf "futuristische" Weise Probleme des Alltags zu lösen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung bildet das Thema Futurismus und Berlin: 1912 wurde das Futuristische Manifest in der von Herwarth Walden und Alfred Döblin gegründeten Zeitschrift Der Sturm publiziert, kurze Zeit später fand in Waldens gleichnamiger Galerie die erste Futurismus-Ausstellung in Deutschland statt. Eine Auswahl von Dokumenten veranschaulicht in der Ausstellung diese Verbindungen der Futuristen zu Berlin.Zur Pressekonferenz erwarten Sie auf dem Podium:
Gabriella Belli, Kuratorin der Ausstellung und Direktorin MART, Rovereto
Angelo Bolaffi, Direktor Italienisches Kulturinstitut, Berlin
Gereon Sievernich, Direktor Martin-Gropius-Bau, BerlinDie Eröffnung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2009 um 19 Uhr im Martin-Gropius-Bau statt.
Veranstalter:
Berliner Festspiele. Eine Ausstellung des Museo di Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto. In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin. Gefördert von der Botschaft der Italienischen Republik.
03.10. - 13.12. 2009,
Aufgrund des großen Interesses wird die Ausstellung bis zum 18. Januar 2010 verlängert.Harald Schmitt - Sekunden, die Geschichte wurden
Fotografien vom Ende des Staatssozialismus
Der Martin-Gropius-Bau präsentiert in der Ausstellung Harald Schmitt Sekunden, die Geschichte wurden. Fotografien vom Ende des Staatssozialismus beeindruckende Aufnahmen des Fotoreporters Harald Schmitt.
Seit 1977 arbeitete Schmitt als Fotoreporter des stern und lebte von da an sechs Jahre als akkreditierter Fotograf in Ost-Berlin. Kaum ein Fotoreporter war in den 1980er Jahren so nah dran am Geschehen in Osteuropa und in China: ob bei den großen Inszenierungen der Macht oder den kleinen Momenten des Widerstands. In Schmitts Aufnahmen der Menschen im Staatssozialismus und der Orte des Umbruchs sind die großen Veränderungen der Zeit spürbar. Immer wieder hielt er jene Sekunden fest, die dann Geschichte wurden.
Rund 120 Fotografien von Harald Schmitt dokumentieren in der von Gisela Kayser kuratierten Ausstellung die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse jener Umbruchszeit. Vorwiegend entstanden die Aufnahmen in der ehemaligen DDR und Sowjetunion, in der ehemaligen CSSR, in Polen, Lettland, Litauen und China. Harald Schmitt wurde sechs Mal mit dem prestigeträchtigen "World Press Photo Award" ausgezeichnet.
05.11. 2009 - 18.01. 2010
Islamische Bildwelten und Moderne
Veranstalter: Berliner Festspiele
07.11. 2009 - 17.01. 2010
Wege zur Moderne
Eine Ausstellung anlässlich des 20jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Istanbul. Im Rahmen der Ausstellungsreihe >Gleichzeitigkeit-Parallelen-Gegensätze"
Veranstalter: Kulturprojekte Berlin / Akademie der Künste
20.11. 2009 - 14.03. 2010
F.C. Gundlach. Das fotografische Werk
Veranstalter: Berliner Festspiele. Eine Ausstellung der Stiftung F.C. Gundlach Hamburg
Kuratoren: Klaus Honnef, Hans-Michael Koetzle in Zusammenarbeit mit Sebastian Lux und Ulrich Rüter
Ab 20. November 2009 präsentiert der Berliner Martin-Gropius-Bau mit der Ausstellung >F.C. Gundlach. Das fotografische Werk" das Lebenswerk eines der bedeutendsten Modefotografen. F.C. Gundlach arbeitete von Mitte der 1950er Jahre bis 1990 für die wichtigsten Magazine und Publikationen in Deutschland. Wie kein anderer Modefotograf vermochte er es, den Zeitgeist einzufangen und ihn als Indikator für gesellschaftliche Veränderungen einzusetzen. Neben vielen bekannten Bildern zeigt die bisher mit rund 350 Exponaten umfangreichste Präsentation auch viele unbekannte Facetten des Werkes von F.C. Gundlach: Modefotografien, Star-Porträts und Reise-Reportagen. Ferner liegt ein besonderer Fokus auf Berlin. Mit ihrer historischen Bedeutung als internationale Mode-Metropole war sie für F.C. Gundlach neben Paris der wichtigste Ort seines Schaffens und diente ihm als Motiv und Inspiration für viele seiner Fotografien.
05.11. 2009 - 18.01. 2010Taswir Islamische Bildwelten und Moderne
Die Ausstellung zeigt ausgewählte kostbare Objekte der klassischen Islamischen Kunst und bedeutende Werke von Künstlerinnen und Künstlern des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, überwiegend aus einem islamisch geprägten kulturellen Kontext. Die rund 250 ausgestellten Werke eröffnen eine aktuelle Sicht auf visuelle Ausdrucksformen islamisch geprägter Bildwelten. In einem assoziativ angelegten Ausstellungsparcours von 18 >Themenräumen" begegnen sich Ost und West, klassische und zeitgenössische Positionen, Islam und Moderne neu.
Über 50 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler u. a. aus Beirut, Kairo, Damaskus, Teheran, Istanbul, Paris, London und New York sind an der Ausstellung beteiligt. Ihre Arbeiten werden in Bezug zu klassischen Werken persischer, indischer, arabischer und osmanischer Provenienz gesetzt. Unter den beteiligten Künstlern aus der aktuellen internationalen Kunstszene sind u. a. Walid Raad, Parastou Forouhar, Mona Hatoum, Susan Hefuna, Rebecca Horn, Ali Kaaf, Wolfgang Laib, Timo Nasseri und Raqib Shaw vertreten. Bedeutende nationale und internationale Bibliotheken und Museen wie die Eremitage Sankt Petersburg, British Museum und British Library London, die Bibliothèque nationale de France, oder das Gulbenkian Museum Lissabon und das Museum für Islamische Kunst SMB stellen kostbare Objekte Islamischer Kunst als Leihgaben zur Verfügung.