german galleries / index cities / index galleries / index artists / index Munich


Städtische Galerie im Lenbachhaus

Luisenstraße 33
80333 München
Tel. 089 - 23 33 20 00; Fax 089 - 23 33 20 04
täglich außer Mo 10 - 18 Uhr
lenbachhaus@muenchen.de
www.lenbachhaus.de
über das Lenbachhaus
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

25.10.08 - 08.03. 2009

Wassily Kandinsky

 

Der große Umbau des Lenbachhauses rückt näher: Das Haus wird nach Plänen von Foster + Partners saniert und erweitert. Deshalb wird ab März 2009 die Städtische Galerie im Lenbachhaus für zwei Jahre geschlossen sein. Voraussichtlich 2012 wird das neue Museum eröffnet.

Während der Sanierung wird die gesamte Sammlung ausgelagert. Damit die sachgerechte Betreuung der Kunstwerke garantiert ist, muss dies in Etappen geschehen. Einzelne Sammlungsbereiche werden also schon bald zum letzten Mal zu sehen sein, bevor sie für rund vier Jahre in die Dunkelheit der Depots ziehen.

Die Repräsentationsräume von Lenbachs Villa werden mit der im Jahr 1999 rekonstruierten üppigen Ausstattung noch bis zum 6. April 2008 zu sehen sein. Ab dem 12. April 2008 wird bis zur Schließung des Hauses Gemälde aus Gerhard Merz' Werkzyklus Mondo Cane in den historischen Räumen gezeigt, für die er im Rahmen des Ausstellungsprojekts aktuell '83 geschaffen worden ist.

PROGRAMM

Kostenlose Kuratorenführungen durch wissenschaftliche Mitarbeiter des Lenbachhauses, Eintritt ins Museum: 6 Euro / 3 Euro

Keine Voranmeldung erforderlich, Treffpunkt Kasse Lenbachhaus
Melanie Horst: Franz von Lenbach, 6.3.2008, 16 Uhr
Karin Althaus: Franz von Lenbach, 1.4.2008, 16 Uhr
Helmut Friedel: Gerhard Merz, 17.4.2008, 12.30 Uhr

 

 

 

 

MITTWOCH, 24.09.09, 19 Uhr
AUF EIN WIEDERSEHEN. EIN ABSCHIED AUF ZEIT. KAPITEL 4
DIE VIDEOSAMMLUNG DER STÄDTISCHEN GALERIE IM LENBACHHAUS
Kostenlose Kuratorenführung durch Helmut Friedel, Direktor der
Städtischen Galerie im Lenbachhaus; keine Voranmeldung erforderlich,
Treffpunkt Foyer Lenbachhaus

Die seit den 1970er Jahren aufgebaute Videosammlung der Städtischen
Galerie enthält Schlüsselwerke der Videokunst. Helmut Friedel stellt
Arbeiten von Klaus von Bruch, Friederike Petzold und Ulrike Rosenbach vor.

 

Eintritt: 6 Euro / 3 Euro, die Führung ist kostenlos

Informationen und Downloads zu den einzelnen Ausstellungen finden Sie
mit dem Direktlink in unseren Pressebereich:

 

 

KANDINSKY - ABSOLUT. ABSTRAKT
RAHMENPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG

Freitag, 5. Dezember, 19 Uhr

LESUNG "Der gelbe Klang", Bühnenkomposition von Wassily Kandinsky

ÄNDERUNG IM PROGRAMM:
Rolf Boysen muss die Lesung gesundheitsbedingt absagen.
Es liest der Schauspieler und Regisseur H.-Dieter Jendreyko.

Prof. Dr. Siegfried Mauser, Präsident der Hochschule für Musik und
Theater München spielt Klavierstücke von Thomas von Hartmann.

ORT: Literaturhaus, Salvatorplatz 1, Saal

EINTRITT: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro
Karten an der Abendkasse im Literaturhaus und im Vorverkauf über das
Literaturhaus (Tel.: 089 29 19 34 27) und bei München Ticket (Tel.: 0180
54 81 81 81) jeweils zzgl. Vorverkaufsgebühren.

 

 

 


November 2008 bis Januar 2009

Claire Fontaine

OUTSIDE_IN

AUSSTELLUNG IM KUBUS

"ARBEIT MACHT KAPITAL"

"ARBEIT MACHT KAPITAL" lautet der Schriftzug aus roten und weißen
Leuchtstoffröhren, den Claire Fontaine im schwarz ausgemalten Raum des
KUBUS zeigen. Diese Installation hat das 2004 gegründete Pariser
Künstlerkollektiv eigens für den Ausstellungsraum KUBUS der Städtischen
Galerie im Lenbachhaus eingerichtet.

In der Wahl des Materials von Leuchtstoffröhren knüpfen Claire Fontaine
an eine Tradition von Kunst-Leuchtschriften an, die zum einen
konzeptuell entwickelt werden und zum anderen werbender Leuchtreklame
entsprechen. Diese wird jedoch mittels der kunstlosen, im Baumarkt
erworbenen Leuchtstoffröhren in eine raue, proklamierende Ästhetik
transformiert. Für den KUBUS, der als Ausstellungsraum nur einsehbar,
nicht aber zu betreten ist, greift die Arbeit gezielt die einem
Schaufenster gleichende Situation auf und antwortet derart auch auf
gegenüber liegende Ladengeschäfte. Claire Fontaine haben für den
Schriftzug die drei Wörter "ARBEIT MACHT KAPITAL" dem
Ausstellungskontext entsprechend in deutscher Sprache gewählt. Alle drei
Begriffe entstammen einem klassischen sozialwissenschaftlichen
Vokabular. Sie sind zum einen als Substantive zu lesen, das Wort "MACHT"
aber auch als Verb. Auf diese Weise kommt es zu einem Wechsel der
Bedeutung, denn einerseits beschreiben die Benennungen Bereiche des
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenlebens, andererseits
thematisieren sie auf einer zweiten Ebene auch das Verhältnis zwischen
diesen. In einer dritten Ebene klingt sehr deutlich eine ähnliche,
historische Formulierung der Nationalsozialisten an. Damit wird sowohl
deren Zynismus mit den Bedingungen des Kapitalgewinns parallelisiert als
auch auf die Geschichte der Nation und der Stadt München als
Ausstellungsort Bezug genommen. Auf ganz unterschiedlichen Ebenen nimmt
die Installation so auf den Präsentationskontext des KUBUS Bezug,
referiert in der Gestaltung auf Strategien der Werbewirtschaft und
thematisiert auf diese Weise Fragen der Organisation und Wertschöpfung
unseres Gesellschaftssystems.

Kurator: Felix Prinz

KÜNSTLERGESPRÄCH IM LENBACHHAUS:
3. Februar 2009, 10 Uhr
Claire Fontaine im Gespräch mit Matthias Mühling, Sammlungsleiter am
Lenbachhaus (in englischer Sprache)
Lenbachhaus, Luisenstr. 33
Eintritt frei

Wir bitten um Veröffentlichung und würden uns über eine Besprechung der
Ausstellung freuen.

Bitte beachten Sie das Copyright des Bildes "Outside_In": © Städtische
Galerie im Lenbachhaus, München

KUBUS: Klopstockstraße 10, 80804 München. Der KUBUS ist nicht betretbar,
aber immer von außen einsehbar.
Bus 54 Barlachstraße / U3 Petuelring / U2/U8 Milbertshofen.
Der KUBUS ist Teil des Kunstprojektes Petuelpark (www.quivid.de)

In freundschaftlicher Zusammenarbeit mit BMW.
Eine Ausstellung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau

 

 

 

german galleriesindex citiesindex galleriesindex artists