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L.A. Galerie Lothar Albrecht60311 Frankfurt am Main
Domstraße 6
Tel. 069 - 28 86 87 - Fax 069 - 28 09 12
Di - Fr 12 - 19 Uhr, Sa 11 - 16 Uhr
eMail: L.A.Galerie-Frankfurt@t-online.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
07.07. - 18.08.2001
Susa Templin
Ein Hauptinteresse der deutschen Künstlerin, die seit einigen Jahren in New York lebt, ist der Stadtraum als Erfahrungsraum. In ihren neuen Arbeiten greift Susa Templin neben der Photographie auf viele andere Medien zurück: Sie kombiniert Photographien, Photokopien, Notizzettel, kleine gebastelte Papiermodelle. Oft strahlen ihre Arbeiten einen provisorischen Charakter aus, stellen sich als Entwürfe oder Projekte dar, nicht als vollendete Kunstwerke. Ihre installationsartigen Collagen stehen nicht für eine autoritative künstlerische Position. Diese Arbeiten dokumentieren vielmehr die Untersuchung bestimmter Themenkomplexe, wie, im Fall der New York Serien, die der Lebensbedingungen in modernen Städten. Sie bieten alternative Wege, Dinge wahrzunehmen oder zu denken und räumen der Imagination des Betrachters den größtmöglichen Raum ein.
"Susa Templin behandelt das Medium der Fotografie auf eine ausdrücklich skulpturale Weise - sie schneidet und klebt, fotografiert Fotografiertes mehrmals ab, zerlegt und demontiert, trennt, um neu zu kombinieren in einem fortlaufenden Hinterfragen und Spielen mit der Realität. Während dieses vielschichtigen Prozesses ist die Kamera weniger ein passives Werkzeug zum Festhalten, Aufzeichnen von Ereignissen oder Objekten, sondern wird vielmehr zum aktiven Element innerhalb eines weitflächigen Programmes von Transformation."
Gregory Williams, 1999Susa Templin wird die Ausstellung in der L.A. Galerie selbst aufbauen, entsprechend der räumlichen Situation in der Galerie. Der Entwurf einer temporären Installation, bezogen auf einen bestimmten Raum und auf einen bestimmten Anlaß hebt in besonderer Weise das "hier und jetzt" des Kunstwerks hervor.
Die New York-Erfahrung, die Konfrontation mit dem verdichteten Stadtraum und der anonymen Masse von Individuen, war der Ausgangspunkt der utopischen Swimming Pool Serie. Das Element Wasser mit seinen spezifischen Qualitäten ist geradezu das Gegenteil zu der harten Stein- und Betonoberfläche der Gebäude. Wasser besitzt keine Fonn, es füllt jeden freien Raum, fließt überall hin, beinahe wie Luft. Das Wasser ist aber ein Ort besonderer Selbst- und Körpererfahrung.
"Die Freiheit der Bewegung, die wir mit dem Schwimmen assoziieren, soll auch in der Metropole möglich werden, denn das Wasser ist für den Körper die ideale Umgebung. Dort ist er so beweglich und frei wie die Phantasie. ... Auf die Straße zu gehen bedeutet ..., mit unzähligen anderen in Kontakt zu geraten, sich ihrer körperlichen Existenz fast schon schmerzhaft bewußt zu werden. Und es ist dieses Bewußtsein, das zum Nachdenken über andere Möglichkeiten des Zusammenlebens anregt. Gleichzeitig hat die Künstlerin viel für diesen Lebensstil übrig, verweigert sich einem permanenten Wohnsitz und zieht es statt dessen vor, den Menschen im großen urbanen Strom zu begegnen.
Dieser Strom fließt jedoch nicht nur in eine Richtung, sondem ist vielfach verzweigt, in Nebenflüsse aus Informationen, Leben, Geschichten und Erfahrungen. Sie räumt dem Betrachter, oder besser gesagt dem Teilnehmer, einen Platz in ihren Arbeiten ein ... dazu paßt, daß sie sich in ihrer Arbeit beständig mit der Frage auseinandersetzt, wie es wohl möglich sei, seinen eigenen Ort zu finden."
Scott Budzynski, 2000,- aus dem Amerikanischen von Eva GilmerEröffnung der Ausstellung am 07.07.2001, von 11.00 bis16:00 Uhr.
Die Künstlerin ist anwesend
Susa Templin
Born 1965 in Hamburg, Germany
Lives and works in New York CityEducation
1989-1991 Academy of Art, Staedelschule, Frankfurt
1985-1988 Hochschule der Künste, BerlinSolo Exhbitions
2001 L.A.Galerie, Fankfurt
"Einsiedler- Vorübergehend", Folkwang-Museum, Essen curated by Necmi Soenmez w/ Catalog
Tish TankT', Goethe-Institut, Washington D.C.
2000 "Space available "; Galerie Rothamel, Erfurt
1999 Cato Jans, Der Raum Galerie, Hamburg -w/ Catalog
"Fishtank2"- Installation at EXPO 2000, Hannover -w/ Catalog
Dresdner Bank, Frankfurt, curated by Konstantin Adamopoulos -w/ Catalog
1998 Galerie AK, Frankfurt
1996 Austellungsraum Hübner, curated by Jean- Christophe Ammann, Frankfurt
Galerie Cato Jans, Hamburg
1994 Informationssystem Kunst, Felicitas Reusch
Forum der Stadtsparkasse, Frankfurt - w/ Catalog
1993 Jungfrauentempel, E. Bodnar and W. Obholzer, Vienna
1992 Wohnraum, Konstantin Adamopoulos, FrankfurtGroup Exhibitions and Projects (Selection)
2001 "mixed emotions", Galerie Cato Jans, Hamburg
2000 "Architectural Constructs in Contemporary Photography", Julie Saul Gallery, NY
"Flakk, or that extraordinary sensation of being abroad even when at home", cur.by A. Kroksnes & Per Gunnar Tverbakk, the NordensHus, Rejkjavik-w/Cat.
"New York,New York", Amerika-Haus, Frankfurt in Cooperation with the Museum of Modem Art, Frankfurt -w/ Catalog
1999 "Accrochage", AU base, New York, 1999
1998 Biennale de l'Image Paris 98 -w/ Catalog
"When Season becomes Form", curated by Barbara Hofrnann, Cologne -w/ Cat.
1998 "I liked New York", The Lobby Gallery, New York
"Photographs and Other Things", 112 Hudsonstreet, New York City
1997 "Es wird ein Medium unter uns sein" Galerie im Künstlerhaus, Vienna
"Spin off",23 Murray Street, New York -w/ Catalog
Showroom, Konstantin Adamopoulos, Frankfurt
"Why don't we do it in the road", Galerie Cato Jans, Hamburg
"Only You", Gallery Hallson, New York
1996 "Leseraum", Ausstellungsraum Schmidt und Haas, Frankfurt
Galerie am Lützowplatz, Berlin
1995 "Permanent Changing", Galerie AK, Frankfurt
1995 Benefit, American Fine Arts, New York
1994 "Stadt-Bild", Karmeliterkloster, Frankfurt -w/ Catalog
1994 "Künstler in Frankfurt", Deutsche Bank - Art Frankfurt, w/ Catalog
Ausstellungen:
08.09. - 13.01.2001 Javier Vallhonrat, ETA
20.10. - 31.12.2001: Nayoa Hatakeyama / John Hilliard
Art Fairs:
13. - 18.06.2001: Art Basel, Halle 2.1 / Stand M5
12. - 16.12.2001: Miami Beach
Besondere Hinweise:
1. Naoya Hatakeyama vertritt Japan auf der Venedig Bienale, wir arbeiten mit ihm seit vielen Jahren zusammen
2. Hiroshi Sunairi zeigt auf dem Stand der L.A. Galerie der neuen Halle "Art Unlimited" auf der Art Basel eine Skulptur
3. Oliver Boberg hat im Mai eine Einzelausstellung im Museum for Contemporary Photography in ChicagoKunstmessen: Art Basel 13. - 18.06.2001, Halle 2.1 / Stand M5, Oliver Boberg, Robert F. Hammerstiel, Naoya Hatakeyama, John Hilliard, Edgar Lissel, Ken Lum, Taiji Matsue, Tracey Moffatt, Hiroshi Sunairi, Javier Vallhonrat, Art Unlimited: Hiroshi Sunairi