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Kunsthalle Düsseldorf

Grabbeplatz 4
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 - 89 962 43; Fax 0211 - 89 291 68
Di - Sa 12 - 19 Uhr; Sonn- und Feiertage 11 - 18 Uhr
mail@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunsthalle-duesseldorf.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

09.10. 2008 - 11.01. 2009

Reiner Ruthenbeck

Die Kunsthalle Düsseldorf und die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg präsentieren vom 12. Oktober 2008 bis 11. Januar 2009 eine retrospektiv angelegte Werkschau des Künstlers Reiner Ruthenbeck (*1937), der zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern seiner Generation zählt. Schon während seines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf fand er zu einer unverwechselbaren Sprache, die früh Anregungen aus dem Surrealismus und vor allem aus der Minimal- und Concept-Art aufgriff. Alltagsmaterialien wie Stoff und Metallstäbe, Asche und Papier, Kissen und Möbel verarbeitet er zu spannungsvollen Objekten und Rauminstallationen, die sich durch ihre anspielungs- und variantenreiche Formensprache und eine oft humorvolle Leichtigkeit auszeichnen. Ruthenbeck nahm mehrfach an der documenta und der Biennale Venedig teil und wurde 2006 mit dem renommierten Wilhelm Lehmbruck Preis der Stadt Duisburg ausgezeichnet.

In den zwei parallel stattfindenden Ausstellungen legen die Institutionen ihren jeweiligen Schwerpunkt auf unterschiedliche Aspekte im Werk Ruthenbecks: Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum konzentriert sich auf Ruthenbecks plastische und fotografische, innovative Werke aus den 1960er Jahren. Die Ausstellung im Wechselausstellungsraum des Hauses zeigt rund 40 Objekte und Installationen (darunter mit Aschehaufen IV und der Aufhängung V auch zwei Neuerwerbungen), ergänzt durch eine Reihe von Fotografien und Zeichnungen aus dem Besitz des Künstlers.

Die Kunsthalle Düsseldorf zeigt, ihrer besonderen architektonischen Situation entsprechend, große raumbezogene Arbeiten, die Ruthenbeck ab den 1970er Jahren entwickelte. In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler werden so zentrale Werke wie das Nasse Tuch oder die Kissen präsentiert. Ergänzend werden wichtige Werkgruppen der konzeptuellen Objekte, darunter die Geräuschstücke und die Kinetischen Objekte, vorgestellt, die Ruthenbecks charakteristische Verbindung von konzeptueller Strenge und spielerischer Umsetzung anschaulich machen.

Eröffnung am Donnerstag, 9. Oktober 2008

11 Uhr: Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Friedrich-Wilhelm Str. 40, 47051 Duisburg

13 Uhr: Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf


Dienstag, 11. November 2008, 19 Uhr
Kunsthalle Düsseldorf
Künstlergespräch mit Reiner Ruthenbeck

Im Gespräch mit Ulrike Groos (Kunsthalle Düsseldorf) und Christoph Brockhaus (Lehmbruck Museum, Duisburg) beantwortet Reiner Ruthenbeck Fragen zu seinen künstlerischen Anfängen an der Kunstakademie in Düsseldorf und dem Entstehungsprozess seiner Arbeiten. Dabei wird er auch auf künstlerische Vorbilder, den Einfluss des Surrealismus und die Wahl der Materialien für seine Werke eingehen.

Das Künstlergespräch findet im Rahmen der retrospektiv angelegten Werkschau in der Kunsthalle Düsseldorf und im Lehmbruck Museum, Duisburg statt. Die beiden parallel stattfindenden Ausstellungen versammeln mehr als 80 Arbeiten von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart, die das breite Spektrum seines Schaffens abbilden.

Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum konzentriert sich dabei auf Ruthenbecks plastische und fotografische, innovative Werke aus den 1960er Jahren. Die Ausstellung im Wechselausstellungsraum des Hauses zeigt rund 40 Objekte und Installationen, ergänzt durch eine Reihe von Fotografien und Zeichnungen aus dem Besitz des Künstlers.

Die Kunsthalle Düsseldorf zeigt, ihrer besonderen architektonischen Situation entsprechend, große raumbezogene Arbeiten, die Ruthenbeck ab den 1970er Jahren entwickelte. Daneben werden wichtige Werkgruppen der konzeptuellen Objekte, darunter die Geräuschstücke und die Kinetischen Objekte, vorgestellt, die Ruthenbecks charakteristische Verbindung von konzeptueller Strenge und spielerischer Umsetzung anschaulich machen.

 


Dienstag, 25. November 2008, 19 Uhr
Kunsthalle Düsseldorf
Okey dokey? - Kunsthandel im Wandel

Brigitte Kölle (Autorin des Buches "Okey dokey Konrad Fischer"), Christiane Meyer-Stoll (Kuratorin am Kunstmuseum Liechtenstein und Herausgeberin des Sammlungskataloges zu Rolf Ricke) und Christian Nagel (Galerist Köln/Berlin) im Gespräch mit Barbara Hess (Kunsthistorikerin) über die Galeristenpersönlichkeiten Konrad Fischer und Rolf Ricke sowie aktuelle Entwicklungen des Kunstmarktes im Rheinland.

Das Gespräch konzentriert sich auf die heutige Rezeption der beiden einflussreichen Galeristen und Sammler und untersucht ihren Einfluss auf die Entwicklung der Kunstszene der 1960er und 1970er Jahre. Was ist davon heute noch präsent in der Galerienszene? Welchen Anforderungen sehen sich junge Galeristen vor dem Hintergrund der Entwicklungen auf dem Kunstmarkt ausgesetzt?

 

 

 

 
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