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Kunsthalle Bremen

Am Wall 207
28195 Bremen
Tel. 0421 - 329 08-0, Fax 0421 - 329 08-47
office@kunsthalle-bremen.de
Mi - So 10 - 17 Uhr, Di 10 - 21 Uhr, montags geschlossen
www.kunsthalle-bremen.de
vorausgegangene Ausstellungen / previous exhibition


31. Mai 2008
Lange Nacht der Bremer Museen 2008
"Zeit im Museum"

 

26.02. - 25.05. 2008

Die Blaue Grotte

Der Nachlass Heinrich Jakob Frieds im Spiegel romantischer Sehnsucht

Für deutsche Künstler der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war eine längere Reise durch Italien wichtig. Auch der Maler Heinrich Jakob Fried hielt sich 1834-37 in Italien auf, lebte in Rom und unternahm 1835 eine Rundreise, die ihn auch nach Capri führte. Er gehörte zur ersten Künstlergeneration, welche die Insel wegen der Blauen Grotte schätzte, die 1826 von den deutschen Malern August Kopisch und Ernst Fries entdeckt worden war. Eine der heute bekanntesten Höhlen der Welt faszinierte schon damals durch das irreale blaue Licht, in das sie getaucht ist.

Im Jahre 2004 konnte der Kunstverein in Bremen dank der großzügigen Unterstützung der Wilhelm-Klocke-Stiftung den Nachlass des Malers Heinrich Jakob Fried erwerben. Als Höhepunkt seiner Vita muss die Italienreise angesehen werden, und Die Blaue Grotte von Capri (1835) stellt in diesem Zusammenhang das unbestrittene Meisterwerk des Künstlers dar. Erstmals kann nun die vorbereitende Ölstudie dem Gemälde gegenübergestellt werden. Beide Bilder werden durch weitere Vergleiche als Teil einer frühen medialen Verwertung des Naturwunders von Capri interpretiert.

Die Ausstellung zeichnet anhand Frieds Werken beispielhaft eine Künstlervita Mitte des 19. Jahrhunderts nach.

 

 

 

 

06.04. - 15.06. 2008

Marcel Odenbach - "Das im Entwischen erwischte"

Video und Pläne 1975-1983

Eine Ausstellung des Förderkreises für Gegenwartskunst im Kunstverein in Bremen.

06.04. - 08.06. 2008

Marcel Odenbach

Das im Entwischen Erwischte

Pläne 1975-1983. Video

Einer der wenigen international wirkenden und seit Jahrzehnten erfolgreichen Stars der deutschen Kunstszene ist der Kölner Marcel Odenbach, zunächst Professor an der Hochschule für Gestaltung, ZKM in Karlsruhe, jetzt an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Der Schwerpunkt der Ausstellung und des Kataloges sind die "Pläne" 1975­1983: reizvolle Collagen-Blätter mit Texten und Zeichnungen zu Performances und Installationen mit Video. Erstmals werden diese "Pläne" komplett veröffentlicht, seien sie nun realisiert oder Konzept geblieben. Im Mittelpunkt steht eines der Hauptwerke von Odenbach Ach, wie gut, dass niemand weiß von 1999. In dieser großformatigen Vierfach-Projektion verbinden sich historische Aufnahmen ("Found Footage") aus deutscher Geschichte mit eigenen neuen Bildern und verweben sich mit eigenen und zitierten Filmbildern aus Afrikas Geschichte und Gegenwart. Persönliche Verantwortung, emotionale Nähe und die Gegenwart der Geschichte vereinen sich auf vier großen Bildebenen eines einzigen Raumes, in dessen Mittelpunkt der Betrachter steht.

Eine Ausstellung des Förderkreises für Gegenwartskunst im Kunstverein Bremen.
Mit freundlicher Unterstützung der Bremer Landesbank.

 

 

ab 15.04. 2007

Sammlungsparcours "Zeit in Bildern "

 

Das Phänomen "Zeit" ist allgegenwärtig, uns immer selbstverständlich und dennoch nur schwer zu fassen. Künstler aller Epochen haben sich mit der Zeit im Bild beschäftigt. Ihre Werke zeigen unterschiedliche Wege auf, die Zeit mit den Augen greifbar zu machen: in Allegorien und Symbolen, in Bildern von Jugend und Alter oder in konkreten Schilderungen von Zeitabläufen. Der Parcours durch die Kunsthalle durchläuft eine Kunstgeschichte der Zeit von Albrecht Dürer über Pieter Lastmann, William Hogarth oder Edouard Manet bis Thomas Ruff und Bill Viola.

Gemäldegalerie

 

 

22.04. - 15.06. 2008

Wolfgang Zach

Die fremde Hand - Computergenerierte Zeichnungen

Die Ausstellung präsentiert aktuelle Arbeiten des Bremer Künstlers Wolfgang Zach. Bildmotive, die er im Internet findet, werden von ihm im Computer bearbeitet und durch ein selbst geschriebenes Programm zur Zeichnung an zwei verschiedene Zeichenmaschinen, so genannte Plotter, übermittelt. So entstehen die beiden inhaltlichen Serien der aktuellen Arbeiten: der Satellitenblick auf die Erdoberfläche und der teleskopische Blick in die Sterne. Dementsprechend zeigen die Vorlagen eine Tendenz zur Abstraktion realer Formen, die der Künstler durch die Wahl bestimmter Motive (aus der Wüste, dem Eismeer) und meist deutlicher Ausschnitte zu steigern weiß.

Zachs Zeichnungen werden je nach ausführendem Plotter in so großen Formaten umgesetzt, dass sie zum Vergleich mit Malerei einladen. Gleichzeitig enthalten sie verschiedene formale Elemente, durch die ein Bezug zur Handzeichnung evoziert wird, und verweisen dennoch in anderen Aspekten auf ihre maschinelle Fertigung. Damit reflektiert Zach an zentraler Stelle seiner aktuellen Arbeiten über die Zeichnung, über deren Charakteristika und Möglichkeiten, und erweitert dieses künstlerische Medium in Bereiche, die der traditionellen Handzeichnung fremd sind.

 

 

06.05. bis 29.06. 2008

Walter Stöhrer

Larvenhafte Bilder

Radierungen

Eine Ausstellung anlässlich der Schenkung der Walter Stöhrer-Stiftung

 

Walter Stöhrer (1937-2000) entwickelte in den sechziger Jahren eine unverwechselbare, kraftvolle Bildsprache, die auf der spontanen Geste beruht, aber auch figurative und skripturale Elemente einbindet. Neben der Malerei maß Stöhrer seinem druckgrafischen Schaffen besondere Bedeutung bei.

Inzwischen ist der zweite und letzte Band des Werkverzeichnisses zu Stöhrers Druckgrafik* erschienen, an dessen Drucklegung sich der Kunstverein in Bremen finanziell beteiligte und sich damit für die großzügige Schenkung der Walter Stöhrer-Stiftung von rund 600 Radierungen bedankte. Der Kunstverein besitzt damit nahezu Stöhrers gesamtes druckgrafisches Werk.

Die Ausstellung im Kupferstichkabinett zeigt eine konzentrierte Auswahl dieses beeindruckenden Konvoluts.
(*Walter Stöhrer. Werkverzeichnis der Druckgraphik, Zweiter Band. Radierungen 1967-2000, hg. von der Walter Stöhrer-Stiftung, Scholderup, bearb. von Annette Meyer zu Eissen und Klaus Dethloff, Berlin 2006).

 

 

22.06. - 31.08. 2008

Monika Bartholomé

Alte Bekannte - neue Verwandte.

Zeichnungen

Die Kunsthalle Bremen hat die in Köln lebende Zeichnerin Monika Bartholomé eingeladen, zu Werken in der Gemäldegalerie und im Kupferstichkabinett zu arbeiten. Entstanden sind ebenso nachdenkliche wie augenzwinkernde Arbeiten, in denen die Künstlerin Gesehenes reflektiert, umformuliert und weiterzeichnet. Sie bezieht sich aber auch auf Werke anderer Sammlungen, die sich ihr bei Museumsbesuchen besonders eingeprägt haben. In diesem spannenden Bildkosmos von über 100 Zeichnungen lässt Monika Bartholomé Erinnerung, Assoziation und Vorstellungskraft zusammenspielen und setzt darin die geheimnisvollen Wege der Wahrnehmung ins Bild.

 

 

29.06. - 05.10. 2008

Über das Wasser. Gustave Caillebotte - ein Impressionist wieder entdeckt

Die Kunsthalle Bremen stellt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Impressionismus erstmals dem deutschen Publikum vor: Gustave Caillebotte (1848-1894). Glitzernde Wellen, Rudern, Segeln und das Leben am Wasser sind das besondere Thema dieser Ausstellung. Gezeigt werden rund 50 Gemälde, darunter selten gezeigte Werke aus Privatbesitz sowie eigenhändige Konstruktionszeichnungen für Boote.
www.ueber-das-wasser.de

 

 

08.07. - 05.10. 2008

Mit der schnellen Nadel gezeichnet

Radierungen von Dürer bis Picasso

Experiment Radierung im Jahrhundert Dürers

Experiment Radierung im Jahrhundert Dürers
Nur wenig jünger als Holzschnitt und Kupferstich, galt die Radierung immer als die experimentellste druckgraphische Technik. Wegen ihres geätzten, d.h. "mit der heißen Nadel", oder aber mit der "kalten Nadel" direkt in den Grund gezeichneten feinen Strichs erlaubt sie keine hohen Druckauflagen, war aber gerade wegen der zeichnerischen und malerischen Besonderheiten und der damit verbundenen inhaltlichen Freiheiten bei manchen Künstlern besonders geschätzt.

Das Kupferstichkabinett hat einen wertvollen Bestand an Radierungen aus dieser experimentellen Frühzeit, die hier zum Teil zum ersten Male ausgestellt werden.

 

 

15.07. - 0510 2008

Christina Kubisch

Stromzeichnungen

Die Ausstellung zeigt schwerpunktmäßig Zeichnungen der Berliner Künstlerin (*1948 in Bremen), die im Zusammenhang ihrer Performances, Klang- und Lichtinstallationen entstanden sind. Diese "Partituren" beinhalten Skizzen, Handlungsanweisungen und Pläne zur Vorbereitung von bestimmten künstlerischen Arbeiten, aber auch zeichnerische Aufarbeitungen der häufig temporären Werke Kubischs. Im Sinne der Dokumentation früher Werke der Künstlerin werden außerdem Foto- und Videodokumentationen zu sehen sein. Darüber hinaus werden Installationen in die Ausstellung integriert, so zum Beispiel Kubischs erste Klanginstallation Il respiro del mare (Das Atmen des Meeres) von 1981.

Auch außerhalb der Räume der Kunsthalle Bremen können Besucher eine Arbeit der Künstlerin erfahren. In der jüngsten Serie ihrer Electrical Walks wird Kubisch zum zweiten Mal nach 2005 für Bremen eine akustische Route konzipieren, auf der Besucher besonders interessante Klänge entdecken können.

 

 

31.05. 2007

Lange Nacht der Bremer Museen 2007 "Zeit im Museum "

 

Alle Angaben unter Vorbehalt!Planungsstand November 2007

 

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