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KIT - Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf
Di-Sa 12 - 19 Uhr, So 11 -1 8 Uhr
www.kunst-im-tunnel.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
22.11. 2009 - 31.01. 2010
Happy House oder Kleine Reparatur der Welt
Der Begriff Nationalität verliert in einer sich ständig verändernden Welt zunehmend an Bedeutung. Mit dieser Tatsache haben sich junge Künstlerinnen und Künstler auseinander gesetzt und in ihren Werken Worte wie "Heimat" oder "Zuhause" neu interpretiert.
22. April 2010, 16 - 21.30 Uhr
Zeitgenössische Moralvorstellung in Europa
Ein Nachmittag mit Vortrags-, Musik- und Diskussionseinheiten
Eintritt: EUR 8/ermäßigt EUR 5Geschlechtsforscherinnen, Josefologen, Informatiker, Politikerinnen, Mykologen und Pataphysiker formieren sich im KIT zu einem rhythmischen Ablauf von kurzen Vortrags-, Musik- und Diskussionseinheiten, dem eine Partitur zu Grunde liegt, die der Musiker Professor Rave M. Lasch eigens für diesen Anlass geschrieben hat.
Die Vortragenden, Spezialistinnen auf unterschiedlichen Gebieten, treten fünf Stunden lang jeweils wiederholt zehn und fünf Minuten lang auf und geben Denkanstöße und Anregungen zum Thema "Zeitgenössische Moralvorstellung in Europa".Mit Ewa Zarzycka, Alan Neil Shapiro, die polnische Hip-Hop Gruppe Nagly Atak Spawacza, Martyna Sztaba, Anne Katharina Imhof, Jerzy Vetulani, Wolfgang Bauer, Ralf Harth und die Studentinnen Giulietta Ockenfuß und Magdalena Kita.
KIT - Kunst im Tunnel
Samstag, 10. April 2010 und Samstag, 24. April 2010, jeweils 16 - 16.30 Uhr
Künstlergespräche Wrong
Im Rahmen der Ausstellung Wrong lädt KIT - Kunst im Tunnel zum Künstlergespräch in den Tunnel ein. Die Künstlerinnen Mercedes Neuß und Angela Fette werden an jeweils zwei Samstagen über ihre Werke, Arbeitsweise und die zentralen Themen ihrer Kunst sprechen. Das Künstlergespräch ist im regulären Eintrittspreis von 4 EUR/ermäßigt 3 EUR enthalten, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.Angela Fette zeigt im KIT Werke, die sich mit der Beziehung von Mensch und Raum beschäftigen. Dabei verweist sie mit dem überdimensionierten silbernen Bleistift "albertderspeer" auf die Reißbrettentwürfe von Stadtarchitektur und mit dem in Wachs gegossenen Buch "Art now" auf eine Form der zeitgenössischen Instant-Kunstgeschichte. Ihre Assemblage "Amarylla Kyllah" und das Wandbild des futuristisch-kubistisch anmutenden Außerirdischen, der aus dem triadischen Ballett von Oskar Schlemmer entsprungen sein könnte, zeigen Angela Fettes Vorliebe für die Kunst der 1920er Jahre.
Mercedes Neuß ist die jüngste Künstlerin in der Ausstellung. Sie studiert bei Katharina Fritsch. Alle ihre Werke basieren auf Träumen, die sie als Skulpturen, Bilder oder Radierungen rekonstruiert. So schafft sie rätselhafte Szenarien von eigenständiger Qualität, die über eine Illustration des Erlebten weit hinausgehen. Vor allem hat es den Anschein, dass Mercedes Neuß - so wie alle Künstlerinnen und Künstler dieser Ausstellung - keine andere Möglichkeit sieht, als die Existenz einer Künstlerin zu führen. Kunst ist für sie keine Dienstleistung, sondern absolut notwendig.
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