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Galerie Peter Herrmann

Brunnenstr. 154
10119 Berlin - Mitte
Tel. 030 - 886 258 46, Mobil 0172 - 720 83 13
info@galerie-herrmann.de
www.galerie-herrmann.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

24.11. - 23.12. 2007

Malam. Installationen und Objekte.

 

 

http://www.galerie-herrmann.com/arts/malam/index.htm

Der aus Kamerun stammende Künstler ist in den letzten Jahren vor allem durch Skulpturen und raumgreifende Installationen aufgefallen. Oft nutzt er die Symbolik bestimmter Gegenstände und verdichtet sie zu einer Aussage, die sich sehr direkt auf bestimmte gesellschaftliche Zustände bezieht. Er arbeitet malerisch, baut morbide Skulpturen und nutzt oft scheinbaren Abfall für Installationen, die schockierende Welten aufzeigen. In der Doual-art gallery hat er zum Beispiel die lebensgroße und geschwärzte Figur eines Soldaten gezeigt - bewaffnet und mit einem Affenkopf ausgestattet. Ein unverklärter deutlicher Kommentar. Ähnlich schauerliche aber sehr ausdrucksstarke Figuren bevölkern derzeit die Galerie. Die meisten wirken eher tot als lebendig, und immer steht ihnen das Leiden ins Gesicht geschrieben. Als wichtiges Gestaltungsmittel tauchen sehr häufig Arzneimittelschachteln auf. Mit unglaublicher Energie reflektiert er Erlebtes und spiegelt seine eigene Vorstellung von der "reality of life". Er selbst sagt über seine Arbeit, sie würde sich mit Realität beschäftigen, mit dem Leiden und der Ungleichheit sowie mit der immer noch existierenden Sklaverei. Er will den Betrachter provozieren und schockieren mit dem offensichtlichen Terror, den er selbst verursacht und vor dem er häufig die Augen verschließt.

Malam ist 1967 in Douala/ Kamerun geboren. Er lebt und arbeitet derzeit in Frankreich.

 
Vom 24.11. bis zum 22.12.2007 und erneut vom 11.1. bis zum 2.2.2008 präsentiert die Galerie Peter Herrmann Objekte und Installationen von Malam. Zur Vernissage am Freitag, dem 23. November um 20 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde ganz herzlich ein.


http://www.galerie-herrmann.com/arts/kouelany/index.htm

Vernissage am Freitag, dem 23. Oktober um 20 Uhr

Der Künstler wird seine Arbeit in unseren Galerieräumen entwickeln und zur Eröffnung anwesend sein.

Unsere Seite des Künstlers
http://www.galerie-herrmann.com/arts/malam/index.htm


Myriam Mihindou

Bis zum 17. November haben Sie noch die Gelegenheit, Fotoarbeiten und ein Video von Myriam Mihindou zu sehen.

Unsere Seite der Künstlerin http://www.galerie-herrmann.com/arts/mihindou/index.htm


Longitude 0/20

Martin Schnabel, Souleymane Touré, Aly Keïta und Stefan Charisius

Konzerte:

16.11.2007 - Stadthalle Esslingen. Geschlossene Gesellschaft

17.11.2007 - Drachenpalast in Esslingen - 20 Uhr.

21.11.2007 - 28. Stuttgarter Jazz Tage XXL. Wagenhalle . 21.30 Uhr.

 

Unsere Seite von Longitude 0/20 | Pressefotos


Externe Empfehlung

Die Filmtage AFRIKAMERA, die voraussichtlich im Frühsommer 2008 erstmals in Berlin stattfinden, verstehen sich als neue Plattform für aktuelles afrikanisches Kino in der Hauptstadt und werden von dem deutsch-afrikanische Verein toucouleur e.V. veranstaltet.

In seiner ersten Ausgabe im wird AFRIKAMERA eine Reihe ausgewählter Filme des größten panafrikanischen Film- und Fernsehfestivals FESPACO erstmalig in Berlin zeigen.

Mit der Preview des preisgekrönten Films EZRA (Frankreich / Nigeria / Österreich 2007) stellen sich die Filmtage AFRIKAMERA einer breiten Öffentlichkeit vor.

AFRIKAMERA 2008 Preview: EZRA (OmU) am Donnerstag, den 29. November 2007 um 19.30 Uhr, im Hackesche Höfe Filmtheater. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch zwischen dem Regisseur Newton I. Aduaka und dem Kunstkritiker und Kurator Prof. Yacouba Konaté statt.

Afrikamera

 

 

Bill Kouélany

Bis zum 13. Oktober haben Sie noch die Chance, gleich im Eingangsbereich zwei Installationen von Bill Kouélany sowie ihre großformatigen Arbeiten auf Leinwand im Obergeschoß zu sehen. Spätestens seit ihrem Auftritt auf der Documenta 12 gilt die Künstlerin als eine Art Geheimtip, wenn es um junge dynamische Kunst aus Afrika geht.

 

Unsere Seite der Künstlerin

Projekte

Artikelserie. Afrikanische Kunst und ihre Verlagerung in die
Kunstgeschichte

Die Galerie setzt sich mit ihren Projekten seit Jahren dafür ein, dass Kunst aus Afrika eine Verschiebung von der Ethnologie zur Kunstgeschichte erfährt. In Kooperation mit Dr. Uschi Eid (Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecherin für Auswärtige Kulturpolitik) kam kürzlich eine Expertenrunde im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages zusammen, um aus verschiedenen Perspektiven über die Verortung der afrikanischen Kunst in die Kunstgeschichte zu diskutieren. In der letzten "Afrikapost" erschien zu diesem Anlass der erste Teil einer Artikelserie. Christian Hanussek schreibt in seinem Beitrag über die Bedingungen der afrikanischen Künstler, über ihre Reaktion darauf und über Möglichkeiten der kulturellen Zusammenarbeit. Klaus Paysan formuliert die immer noch geringe Wertschätzung mancher alter Objekte und fordert Offenheit und Neueinschätzung. Dorina Hecht gibt einen groben Überblick über die Ausstellungspraxis in diesem Bereich und analysiert den Umgang der Disziplin Kunstgeschichte mit zeitgenössischer sowie traditioneller afrikanischer Kunst. In der nächsten Ausgabe folgen Beiträge des Initiators Peter Herrmann und des Ethnologen Stefan Eisenhofer. (Vorwort )

 

 






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