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Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
20095 Hamburg
Tel. 040-24 86 26 12 Fax 040-24 86 24 82
Di - So 10 - 18 Uhr, Do bis 21 Uhr
info@hamburger-kunsthalle.de
http://www.hamburger-kunsthalle.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
02.10. 2007 - 04.06. 2008
Weltempfänger. 10 Jahre Galerie der Gegenwart
Vor zehn Jahren eröffnete die Hamburger Kunsthalle die Galerie der Gegen-
wart. Der weiße Kubus von Oswald Mathias Ungers beherbergt seitdem in-
ternationale Kunst seit 1960 vom Informel bis zu den Spurensicherern, von
der Pop Art bis zum aktuellen deutschen Malerwunder. Setzte man bei der
Eröffnungsausstellung im Jahr 1997 auch auf zahlreiche Leihgaben aus
Privatsammlungen, bildete die Erweiterung der Sammlung doch von Anfang
an einen Schwerpunkt der Aktivitäten. Nach zehn Jahren engagierten Sam-
melns rückt die Ausstellung Weltempfänger nun die eigene Sammlung ganz
nach vorne. Zu sehen sind Werke bekannter Künstler wie Andy Warhol, Ger-
hard Richter, Sigmar Polke, Joseph Beuys, Hanne Darboven, Georg Baselitz,
Wolfgang Tillmans oder Andreas Gursky.
15.02. - 18.05. 2008Félix Vallotton. Idylle am Abrund
im Hubertus-Wald-Forum
Bizarre Posen, strenge Blicke, unerwartete Handlungen dies sind nur einige
Merkmale von Félix Vallottons Kunst, die von beißendem Sarkasmus und schwarzem Humor durchdrungen ist, und die ihn zu einem international beachteten Avantgardisten der Moderne machte. In Lausanne geboren, studierte Vallotton(1865-1925) in Paris im Kreis der Künstlergruppe Nabis, zu der auch Edouard Vuillard und Pierre Bonnard gehörten. Er arbeitete als Illustrator und Journalist, schrieb Theaterstücke, die genau wie seine Bilder provozierten und bürgerliche Konventionen hinterfragten. Entblößungen und Ehebruch, hinter schweren Gardinen verborgen, umgeben von Nippes und Tand: Vallottons Protagonisten sind in ein engmaschiges Netz aus Betrug und Bedrängnis eingesponnen. Stilistisch irritieren Vallottons Arbeiten dabei durch ihre Künstlichkeit.
Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich entsteht, zeigt
Stillleben aus intensiven Farbfeldern, leere Landschaften mit markigen Hell-
Dunkel-Kontrasten oder Portraits von eigenwilliger Härte. Hinzu kommen Aktdarstellungen, die in ihrer unterkühlten Erotik und sachlich-realistischen Malweise von überraschender Modernität sind. Zu sehen sind mehr als 70 Gemälde und über 40 Zeichnungen und Holzschnitte dieses faszinierenden, doch in Deutschland zu unrecht wenig bekannten Künstlers.Pressetermin: Donnerstag, 14. Februar 2008, 11 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 14. Februar 2008, 19.30 Uhr
01.02. - 25.05. 2008Horst Janssen und die Niederländer
im Janssen-Kabinett
Seien es die Landschaften nach Aert van der Neer oder die Selbstbildnisse nach
Rembrandt: immer wieder hat sich Horst Janssen Motive und Themen der alten
Niederländer angeeignet und in seinen Werken aufgenommen. Aus Anlass der
Ausstellung "Nach IHM Horst Janssen und Rembrandt", die im Frühjahr 2008 in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle im Rembrandthuis in Amsterdam und im Horst-Janssen-Museum in Oldenburg stattfindet, zeigen wir eine Auswahl von Zeichnungen und Radierungen nach Vorlagen von Pieter Bruegel, Hercules Seghers und Rembrandt aus den Sammlungen Hartmut Frielinghaus und Gerhard Schack.Pressetermin: Donnerstag, 31. Januar 2008, 11 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 31. Januar 2008, 19 Uhr
04.04. - 06.07. 2008
Thomas Demand
Camera
in der Galerie der Gegenwart
Thomas Demand gehört heute zu den international renommiertesten Künstlern
der Gegenwart. 2005 zeigte das Museum of Modern Art in New York anlässlich der Eröffnung seines Neubaus eine monographische Ausstellung seiner Photographien. Die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle gibt nun einen konzentrierten Einblick in die politische Brisanz seiner Arbeiten. Der Betrachter wird mit den Lügen der Politik, den Abgründen der Normalität, mit Überwachung und Erpressung in glasklaren und zugleich rätselhaften Bildern konfrontiert. Thomas Demands Photographien faszinieren durch die suggestive und geradezu unheimliche Präsenz ihrer fiktionalen Bilderwelten. Reale Räume oder Szenerien, die bereits als Bilder durch Printmedien oder im Fernsehen verbreitet wurden, rekonstruiert der Künstler in Originalgröße im Atelier als Modell, um sie dann als großformatige Photographien, meist im Verhältnis 1:1, abzulichten.
16.05. - 24.08. 2008
Mark Rothko. Die Retrospektive
in der Galerie der Gegenwart
Der amerikanische Maler Mark Rothko (1903 - 1970) ist einer der bedeutends-
ten Vertreter des Abstrakten Expressionismus. 20 Jahre nach der letzten deut-
schen Museumsretrospektive bietet sich nun mit der Ausstellung Mark Rothko.
Die Retrospektive die einmalige Gelegenheit, dieses bedeutende malerische
Werk wieder zu entdecken. Die Hamburger Kunsthalle zeigt vom 16. Mai bis zum
24. August 2008 über 110 Werke Rothkos, rund zwei Drittel davon Leihgaben
aus den USA, die noch nie zuvor in Deutschland zu sehen waren. In der Gegen-
überstellung mit ausgewählten Werken von Caspar David Friedrich und Pierre
Bonnard werden die historischen Vorläufer Rothkos deutlich und das Span-
nungsfeld, in dem sein Werk sich positioniert, sinnlich erlebbar.
06.06. - 05.10. 2008
Spiegel geheimer Wünsche
Stillleben aus fünf Jahrhunderten
im Hubertus-Wald-Forum
Überbordende Blumenbouquets, blutige Wildbraten, Zinnkelche und Totenschä-
del - Stillleben faszinieren seit vielen Jahrhunderten Betrachter und Künstler
gleichermaßen. Vom 6. Juni bis zum 5. Oktober 2008 lädt die Hamburger
Kunsthalle ein zur großen Sommerausstellung Spiegel geheimer Wünsche mit
über 150 Werken aus fünf Jahrhunderten. Über 50 sinnlich-opulente Gemälde
aus dem Barock bilden den Schwerpunkt der Ausstellung. Zusammen mit Stillle-
ben des Impressionismus von Gustave Courbet, Auguste Renoir, Claude Monet
bis hin zu Max Beckmann und Georges Braque treten sie in einen Dialog mit
zeitgenössischen Arbeiten etwa von Mona Hatoum, Thomas Schütte, Jeff Wall,
Jörg Sasse, Thomas Demand oder James Hopkins.
24.10.2008 - 01.02. 2009
Von Leonardo bis Piranesi
Italienische Zeichnungen von 1450 bis 1800
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