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Galerie Grashey

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23.12. 2007 - 09.01. 2008

Ede Mayer

"unterwegs", neue Bilder



 Die Künstlerin Ede Mayer ist in der Bodenseeregion inzwischen vielen ein Begriff. Zahlreiche Ausstellungen in Kunstvereinen, Städtischen Galerien, Kunstmessen sowie Privatgalerien in Deutschland und in der Schweiz machten ihr Werk bekannt. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen und Museen.
Die Friedrichshafnerin, geb. 1952, erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart (1971-77). Außerdem studierte sie Kunstwissen-schaft an der Universität Stuttgart (1974-77). Für einige Jahre lebte sie in Göttingen (1990-1995). Seit 1996 hat Ede Mayer einen Lehrauftrag am Suso-Gymnasium in Konstanz.
Es ist die sechste Einzelausstellung mit Ede Mayer in der Galerie Grashey. Nicht zu erwähnen ihre Beteiligung an verschiedenen Gruppenausstellungen in der Galerie Grashey.
 
  
Der Titel der Ausstellung lautet "unterwegs". Er gibt Aufschluss über die Anregungen, die sich die Künstlerin auf ihren Reisen geholt hat.
Ede Mayer fängt mit malerischen Mitteln die Atmosphäre von Städten, Plätzen, Landschaften ein. Ihre wie flüchtig erscheinenden Kompositionen erfassen das Ganze mit einem mit großer Leichtigkeit geführten Pinsel. Detailtreue ist nicht  beabsichtigt. Ihre Bilder sind Umsetzungen in farbliche und räumliche Stimmungen. Auffallend in dieser Ausstellung ist die reduzierte Farbskala. Die verschiedensten Grau und Weißtöne überwiegen in den Stadtlandschaften. Die Landschaften sind in gedämpften, fast schmutzigen Farben gehalten. Außerdem bietet sich dabei die Möglichkeit, verschiedene Ansichten, so z.B. in den Stadtansichten, und damit verschiedene Stimmungen in die Bilder einzubringen. Unwesentlich dabei sind die tatsächlichen Städte-namen, denn das Urbane, das Atmosphärische will Ede Mayer in den Bildern zum Ausdruck bringen.
Im kleinen Raum werden Skizzen von Ede Mayer ausgestellt. In diesen Aquarellen überwiegen Landschaftsmotive, von sicherer Hand und mit Spontaneität gesetzte Blätter.
 
  
"So großzügig, wie sie Strukturen der empirischen Wirklichkeit aufdeckt, so klar wird, dass sie alles aus der Bewegung der malerischen Reduktion gewinnt. Ede Mayer bindet die ästhetische Typographie unserer Lebensräume an die Assoziativiät von Farben, Formen und Gebärden, welche sie als ein Instrumentarium von wohltemperierter Modulationsfülle einsetzt. .... In einem Spiel der ergänzenden Gegensätze konzentrieren sich die Perspektiven, die die Künstlerin wählt, auf die angeschnittene Nahsicht oder die tiefenräumliche Aussicht. ...
Stil wandelt sich hier vom formalen Fundus zur persönlichen Haltung im Umgang mit den Fragmenten der Wirklichkeit. " (Stefanie Dathe, Kat. Ede Mayer, Galerie Grashey, 2005).
 

Ausstellungseröffnung am Dienstag, den 11. Dezember 19-21 Uhr
Finissage: Samstag, 26. Januar 2008 12-16 Uhr
  
 

 

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