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Galerie Grashey

Schützenstr. 14
78462 Konstanz
Tel. 07531 - 166 14, Fax 258 33
Mobil +49 - 172 - 6272 - 224
galerie@grashey.eu
Mi - Do 15 - 18.30 Uhr und nach Vereinbarung
www.grashey.eu
www.galeriebesuch.de
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05.05. - 30.05. 2009

Arvid Boecker

wundern

Malerei

 

Arvid Boecker, Öl auf Leinwand, 70 x 80 cm, 2009

 

Arvid Boecker, 1964 in Wuppertal geboren, studierte 1984-86 Chemie an der FU Berlin und in Wuppertal, dann von 1987-89 Kunstgeschichte an der Universität Trier. 1989-94 folgte ein Studium der Bildenden Künste in Saarbrücken.
1990 erhielt er den Förderpreis der Saar Ferngas. 1994 den Förderpreis der Stadt Groß-Gerau und den 2. Kunstpreis der Stadt Landau. 1994-96 verbrachte Boecker jeweils ein Jahr in London und in den Niederlanden. 2005 arbeitete Boecker in Kilmuir, Ilsle of Skye in Großbritannien und 2006 in La Ciotat, Frankreich.
Galerien in Hannover, München, Warschau, New York und Wien zeigten seine Werke.
Außerdem gab es Ausstellungsbeteiligungen im Saarländischen Museum, Saarbrücken, im Van-der-Heydt-Museum, Wuppertal, ebenso in der Städtischen Galerie, Stuttgart, im Forum Kunst, Rottweil, im Kunstverein Trier und Kunstverein Schloß Plön u.a.
2004/2005 fand Boeckers Einzelausstellung im Kunstverein Heidelberg großen Anklang. 2006 folgte eine Ausstellung im Museum Schloß Fellenberg. Seine Werke befinden sich in Privatsammlungen und öffentlichen Museen.

Diese Ausstellung mit Werken Arvid Boeckers ist die dritte Einzelausstellung in der Galerie Grashey und trägt den Titel "wundern".


Arvid Boeckers Malerei ist von Farbe und Rhythmus bestimmt. Ausgangspunkt sind mehrere Standardformate, Quer- und Hochformate, die auch zu größeren Bildgruppen zusammengefügt werden können. Die Farbfelder sind so angelegt, daß sie die Fläche in einen Rhythmus bringen. So werden zum Beispiel hellere vertikale Felder von dunkleren Feldern begleitet. Die Farbkombinationen in den Feldern variieren. Die Farbskala wechselt von dunklen, schweren hin zu lichtdurchfluteten, hell leuchtenden Tönen. Es ist ein ausgewogenes Spiel von Farbkontrasten und Farbharmonien. Das Schema der Bildaufteilung ist einem Schema untergeordnet, mit Pinsel und Rakel werden die Grenzen der Farbfelder festgelegt, manchmal aber auch verwischt. Indem Boecker die Farbfelder malerisch aufbricht, gelingen ihm Nuancen von Farben, die nur die Ölmalerei ermöglicht. Sie ist auch der Grund, warum Boecker in Serien arbeitet. Jede aufgetragene Farbschicht muß erst einmal trocknen, bevor die nächste Lasur erfolgt. Arvid Boecker hat inzwischen ein reiches malerisches Spektrum entwickelt. Es ist offensichtlich, daß die Naturerfahrungen auf seinen Reisen Einfluß auf die Farbgebungen in seinen Bildern haben. "Boeckers Bilder leben von der Spannung zwischen der großen, rationalen, geometrisch ausgerichteten Form und der lebendigen Vielfalt emotionaler, expressiver Mikro- und Binnenstrukturen, die unmittelbar auf den Arbeitsprozeß verweisen und dessen Ergebnis als Produkt individuellen Agierens ausweisen." (Hans Gercke, Kat. Studio La Ciotat, S.11)

Dienstag, 19. Mai 2009, 18 Uhr Führung und Apéro

 

Eröffnung am 5. Mäi 2009, 19 - 21 Uhr

Führung durch die Ausstelllung 19.05. 2009, 18 Uhr mit Apéro

Finissage am Samstag, 30. Mai 2009, 12 - 16 Uhr

 

 

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