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Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 - 28 53 30
Fax 069 - 219 314 11
Di - So 11-19 Uhr
post@fkv.de
www.fkv.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
bis 16.09.2007
Reason #14, A satellite: Frankfurter Kunstverein Revolver
Themenparty: The Catalans are Coming!
zum Saisonstart am 31. August 2007
SAISONSTART IM FRANKFURTER KUNSTVEREIN
THE CATALANS ARE COMING!
BENIDORM: JOAQUIN COSTA 39, BARCELONA
31.08.07, 19:00 Uhr
Musik von Marti Manen & Katarina Stenkvist!
SAISONSTART IM FRANKFURTER KUNSTVEREIN
31.08.07 19:00 Uhr
THE CATALANS ARE COMING!
BENIDORM: JOAQUIN COSTA 39, BARCELONAMusik von Marti Manen & Katarina Stenkvist!
Die Party ist dem legendären Club BENIDORM im Zentrum Barcelonas gewidmet. In dieser Nacht wird sich der Frankfurter Kunstverein in jenen winzigen Treffpunkt verwandeln, der einen wichtigen Bezugspunkt für eine ganze Generation der 90er Jahre darstellt. Herzlich Willkommen in El Raval! Das ehemals ziemlich verruchte Viertel Barcelonas ist heute vor allem für seine Kulturszene und das Nachtleben bekannt.
Das BENIDORM ist ein sehr lebhaftes, verrauchtes kleines Café, ein Kitschparadies mit samtroten Wänden, Kristallkerzenleuchtern, voll von 1980er Disko-Elementen, das sich mit der weltkleinsten Toilette,Tanzfläche und Chillout-Zone rühmen kann.
Variationen elektronischer Sounds bieten jedes Wochenende wieder einen beliebten Anziehungspunkt für unzählige Gäste.Anlässlich der Einladung der katalanischen Kultur als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse haben wir beschlossen, El Raval, dem Viertel, in welchem auch das Museum für Zeitgenössische Kunst Barcelona (MACBA) liegt, unseren Saisonstart zu widmen. Eine Werkauswahl des MACBA wird ab 9. Oktober im Frankfurter Kunstverein zu sehen sein.
The Catalans are Coming! wird gefördert durch:
institut ramon llull
SPEAKING OF OTHERS - When Kittens become Cats
Künstlergespräch mit Silke Wagner
Mittwoch, 26. September, 19.00 UhrVon September bis Dezember 2007 präsentiert der Frankfurter
Kunstverein den vierten Teil der 2006 begonnenen Reihe von
Künstlergesprächen When Kittens become Cats". Die Gespräche
finden mittwochs abends um 19.00 Uhr im Café im Kunstverein statt.Silke Wagner wurde 1968 in Göppingen geboren und studierte zwischen 1995 und 2001 an der Städelschule bei Thomas Bayrle.
Für die diesjährigen Skulptur Projekte entwickelte die in Frankfurt lebende Künstlerin das Projekt 'Münster von unten'. Im Zentrum von Münster errichtete sie eine drei Meter große Litfasssäule in der Gestalt einer Büste von Paul Wulf (1921-1999), einer der außergewöhnlichsten aber bislang kaum beachteten Figuren des Anarchismus der Nachkriegszeit und des Antifaschismus in Münster. Die Arbeit von Silke Wagner zollt zum einen der Person von Paul Wulf Tribut, dokumentiert aber gleichzeitig auch die Geschichte von besetzten Häusern, Anti-Atomwaffen-Bewegungen und politischer Zensur in Münster seit Anfang der 70er Jahre.
Wagners Projekt ist also geprägt vom Bestreben das öffentliche Bewusstsein für Unterdrückte im täglichen Leben zu erhöhen und gehört gleichzeitig zu den für den Verbleib in Münster favorisierten Arbeiten, wenn die Skulpturenprojekte mit diesem Monat enden.Der Vortrag am Abend wird eine Diskussion über Münster von Unten und andere Werke der Künstlerin beinhalten.'
Künstlergespräch in deutscher Sprache. Der Eintritt ist frei.
Weitere Künstlergespräche finden ebenfalls mittwochs um 19 Uhr im Café im Kunstverein an folgenden Terminen statt:
24. Oktober David Catherall / 31. Oktober Oliver Heinzenberger / 7. November Wiebke Grösch / Frank Metzger / 14. November Katharina Schücke / 21. November Agassi F. Bangura / 5. Dezember Anna-Kerstin Otto / 12. Dezember Haris Epaminonda
Speaking of Others wird unterstützt von:
KULTURSTIFTUNG DES BUNDES
11. - 14.10. 2007
A Delicious Feeling of Confidence: der Frankfurter Kunstverein auf der Frieze Art Fair
Featuring: Tobias Putrih, Dora García, Ride.1, Maria Pask, Claus Richter
Preview: 10. Oktober 2007, 11 - 21 Uhr
Kleiner Presseumtrunk am Standort: 10. Oktober 2007, 15.30 Uhr
Standort auf der Frieze Art Fair: Stand H12
When I talk on the stage, people often have the impression that I make up things as I go along. This isn't true. I know a lot of things I want to say; I am just not sure when I will say them. This process of allowing one subject spontaneously to associate itself with another is equivalent to James Joyce's stream of consciousness."
Lenny Bruce, from How to talk dirty and influence people, Fireside, 1965
Der Frankfurter Kunstverein ist in diesem Jahr zu Gast bei den Frieze Projects, dem Ausstellungsprogramm der Frieze Art Fair. Die jährlich stattfindende Messe in London ist eine der wichtigsten internationalen Messen für zeitgenössische Kunst. Das Ausstellungsprogramm wird durch die Deutsche Bank gefördert.
Ausgangspunkt für die Präsentation des Frankfurter Kunstvereins auf der Frieze Art Fair ist der Begriff der Stand-up Comedy" und des Humors, verstanden als politische Sprache. Dahinter steckt die Idee, Stand-up als Modell für das komplizierte Verhältnis heranzuziehen, das die zeitgenössische Kunst mit ihrem Publikum einzugehen scheint. Zuerst wurde der slowenische Künstler Tobias Putrih eingeladen, einen Ort" zu entwerfen: eine Bühne für die Durchführung unseres Projekts. Mit einfachen Materialien wie Holz, Pappe und Gerüsten, erschafft Putrih einen Zwischenort auf der Messe, voll ausgestattet mit Bühne, Zuschauerraum und Vorführraum, der den Besucher einlädt, in eine andersartige mentale Umlaufbahn überführt zu werden.
Die Stand-up Comedy als Genre, mit Lenny Bruce (1925 1966) und Andy Kaufmann (1949-1984) als zwei der bekanntesten historischen Figuren des Stand-up in den USA, bot sich als Fallstudie" an, um eine Ansammlung von Menschen in ein Publikum zu verwandeln und eine kalkulierte Reaktion zu provozieren (Lachen, Applaus, entgeistertes Schweigen). Stand-up knüpft an das demokratische Streben der Antike nach freiem Zugang zur Kanzel" an. Jeder von uns könnte auf die Bühne gehen, das Mikro nehmen und sich ans Publikum wenden. Aber Stand-up stellt auch das eigentliche Konzept von Publikum in Frage. Wenn wir alle auf die Show reagieren, auf die Routines", wie die Monologe im Fachjargon heißen, dann sind wir eine Art von Gemeinschaft. Wenn wir über das Gleiche lachen, heißt das, dass wir alle eine Wahrheit in den Worten des Sprechers erkennen: wir verstehen die Botschaft.
Lenny Bruce, der legendäre amerikanische Stand-up Comedian der 1950er- und 60er-Jahre, ist zwischen 1961 und dem Jahr seines Todes 1966 oftmals mit der Polizei und Justiz wegen des aufsässigen und frechen (in den Augen seiner Feinde obszönen) Tons seiner Texte und aufgrund seiner Sympathie mit der radikalen Gegenkultur der 60er in Konflikt geraten.
Bruce, mit seiner gesellschaftskritischen Sicht, kann als typisch für seine Zeit und das Genre gelten. Der Entertainer und Performance-Künstler Andy Kaufmann sprach von sich selbst als song and dance man". Er untersuchte die Grenzen der Publikumsrezeption, indem er die Zuschauer zu Gesprächspartnern machte. Lenny Bruce war besessen von dem Begriff der Wahrheit und der Macht der Worte, während Andy Kaufmann eine post-moderne Figur war. Er hatte kein Vertrauen in die Metaphysik und seine Performances waren eine Übung darin, die Wirklichkeit in Fiktion zu überführen.
Vor diesem Hintergrund hat der Frankfurter Kunstverein eine Gruppe von Künstlern eingeladen, Interventionen und Performances komische wie kritische zu entwickeln, die sich permanent in Kommunikation mit der Öffentlichkeit und der Messe befinden. Das Programm, das hier vorgestellt wird, untersucht dementsprechend die Dramaturgie der Stand-up Comedy: vom Etablieren eines Gefühls der Zusammengehörigkeit und Behaglichkeit bis hin zur Auflösung aller vertrauten Bezugspunkte ins Absurde hinein.
Das Programm:
Mittwoch, 10. Oktober, 11 21 Uhr (Preview Tag)
Dora García: Just because everything is different does not mean that anything has changed: The Essential Lenny BruceDrei Schauspieler lesen durchgehend aus dem Buch The Essential Lenny Bruce" (Hrsg. John Cohen, 1967), das die Transkripte der bekanntesten Performances von Lenny Bruce umfasst.
Die Arbeit von Dora García beschäftigt sich mit der Idee, dass Überzeugungen nicht stimmig sein müssen, um glaubwürdig zu sein. Sie arbeitet mit einem Konzept von Performance als einem Format, das es jedem erlaubt, unsere Vorstellung von öffentlichem Raum zu überdenken, weil es unseren Widerwillen, uns bloß zu stellen, unseren Wunsch nach Sicherheit und die Schwierigkeiten damit, in der Gesellschaft Entscheidungen zu treffen, berührt.
Dora García (*1965 in Valladolid, Spanien) lebt und arbeitet in Brüssel.
Parallel dazu im Tagesprogramm:
Drop It Like Its Hot
Arbeiten von Heman Chong, Mariana Deball, Mario Garcia Torres, Loris Gréaud, Gabriel Lester, Darius Miksys, Rosalind Nashashibi, Donell Woolford
präsentiert von Raimundas MalasauskasDrop it like its Hot" ist eine Installations-Performance, die ausschließlich nach der Logik von Slapstick funktioniert. Gezeigt werden schwarze, monochrome Arbeiten, die sich nicht nur auf Slapstick beziehen - sie sind Slapstick in Reinform. Die flache Vertikalität der Monochrome wird mit Hilfe moderner Technologien auf die ebene Fläche der Galeriewand übertragen. Im simultanen Absturz der - wenn auch von unterschiedlichen Künstlern geschaffenen - gleichseitigen, gleichwertigen schwarzen Quadrate, kann ein flüchtiger Blick auf die gesamte tragikomische Bandbreite des menschlichen Daseins geworfen werden: eine ungeheuer weitsichtige Farce.
Donnerstag, 11. Oktober, 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr, 18 Uhr
Ride.1 (Ronny Hansson, Jonas Kjellgren, Stig Sjölund): Feedback - Jack of many trades"Drei verschiedene Charaktere der Entertainment-Performance werden auf der Bühne um Aufmerksamkeit wetteifern: ein Country-Sänger/Songwriter; ein komischer Zauberer, der verzweifelt eine Illusion zu erzeugen versucht und eine Person, die New Age Express Free Tarot liest.
Jede Performance dauert etwa 30 Minuten.
Videos, die ganztägig als Loop gezeigt werden:
Ein Remake des Films The Deer Hunter", 2 min. 14 sek., 2005
Ein Remake des Films Alien vs. Ride.1", 3 min. 50 sek., 2006
Ein Remake des Films Jaws", 4 min. 50 sek., 2007Die in Stockholm ansässige Gruppe von Ronny Hansson (*1962 in Uddevalla, Schweden), Jonas Kjellgren (*1962 in Gävle, Schweden) und Stig Sjölund (*1955 in Timrå, Schweden) arbeitet seit 2004 zusammen. Ihre Arbeiten, wie zum Beispiel ihre Vergnügungsparkfahrgeschäfte, die den Betrachter mit ihrer lakonischen Fehlfunktion konfrontieren, enthüllen mit ihrem humorvollen, antiautoritären Ethos Moralität und Gemütlichkeit.
Freitag, 12. Oktober, ab 11 Uhr, sowie 14 Uhr, 18 Uhr
Maria Pask: Extractive metallurgy"David James - Dalek, mehrmals täglich, ab 11 Uhr
The small one is clev..aaaar"
Yeeees, they must not suspect that it is a trrraaa..pp"
Help. Danger. I am be-iing attaaacked. Prisoners are free. Help. Help"
David James ist ein Spracherkennungsforscher, der in seiner Freizeit Daleks konstruiert, um sie dann der Menschheit vorzustellen. Daleks sind eine außerirdische Rasse von roboterähnlichen Mutanten, die aus der BBC Serie des Dr. Who", einem Zeitreisenden durch das Universum, hervorgegangen sind. Davids Daleks, die aus einer Serie von Ersatzteilen bestehen, werden mit den Messebesuchern interagieren, ohne sie zu eliminieren.
Absurdities a lecture by Dr. Peter Cave, 14 Uhr
Peter Cave ist Philosoph, Schriftsteller und Fernsehmacher und ein Atheist, der sich dennoch an Chormusik erfreut. Er ist Vorsitzender der Britain's Humanist Philosophers' Group; häufig vertritt er Atheisten und Humanisten in den Medien und er schreibt gerade an einem Buch über den Humanismus (Veröffentlichung 2008). Er hat Thinking about Death und John Stuart Mill on herausgegeben und BBC-Sendungen zum Paradoxen geschrieben und moderiert. Sein Buch 33 Perplexing Philosophy Puzzles Can a Robot be Human?" erscheint in diesem Jahr (bei Oneworld, Oxford).
Dosa Jhana (Performance)", 18 Uhr
Die Metal Band Dosa Jhana wurde 2006 gegründet. Ihre Mitglieder kamen zu der Überzeugung, dass Religion nicht auf bestimmte Musikstile beschränkt sein sollte und dass Musik nicht automatisch mit bestimmten Formen von Religion in Verbindung gebracht werden sollte. Dosa Jhana machten sich auf die Suche nach neuen Wegen, ihre Sicht auf die Religion, die sich am besten als moderne Form des Buddhismus beschreiben lässt, mit ihrer eigenen musikalischen Vorliebe zu verbinden: Metal.
Um besser mit den Belastungen des Alltags zurecht zu kommen, versuchen Dosa Jhana inneren Frieden im Ausdruck der Musik zu finden und ihrer Umgebung dabei positive Energie zuzuführen, ohne den Mut zum Rocken zu verlieren.Maria Pasks Arbeiten könnte man kollektive Interventionen nennen. Durch Theater- und Gruppenchoreografien erkundet sie die Dynamik von Gruppen sowie die Grenze zwischen Professionalität" und Laienhaftigkeit". Auch das Unerwartete spielt in ihrer Arbeit eine Schlüsselrolle. Ihre Arbeiten reflektieren die sozialen Bedingungen sowie den sozio-politischen Kontext von Kunstproduktion. Sie greift auf eine große Bandbreite von Medien zurück: Texte, Drehbücher, Aktionen, Meetings, bewegte Bilder, Video-Dokumentation, Atrezzo und allerlei Elemente, die in den Performances eingesetzt werden, sind ein integraler Bestandteil ihrer Arbeit.
Maria Pask (*1969 in Cardiff, Wales) lebt und arbeitet in Amsterdam.
Samstag, 13. Oktober, 11 19 Uhr
Claus Richter: Will Success Spoil Rossa Matilda Richter?"Claus Richter wird mit seinem neugeschaffenen Alter-Ego Rossa Matilda Richter" in der Hauptrolle einen achtstündigen Auftritt als Menschliche Kanonenkugel"-Bauchredner haben. Rossa Matilda Richter war 1877 die erste menschliche Kanonenkugel. Sie gastierte mit dem legendären Zirkus P.T. Barnum. Während Richter versucht, die Kanonenkugel abzufeuern, wird Rossa Monologe zu Kunst und Entertainment halten.
Videos, die ganztägig als Loop gezeigt werden:
Gipsy" von Mervin LeRoy (1962)
Will Success Spoil Rock Hunter" von Frank Tashlin (1957)Als einer der Mitbegründer der Performance-Gruppe Da Group", produziert Claus Richter für Ausstellungen und andere Anlässe schillernde und atemberaubende Bühnenshows im Musical-Stil. Er arbeitet auch off-stage, ohne sich dabei in Material oder Technik einzugrenzen. Da er ein hingebungsvoller Fan von Film-Produktionsdesignern ist, vermischt er seine Faszination für Sci-Fi- und Fantasyfilm-Design mit der Bildsprache des 19. Jahrhunderts oder mit spezifischen humoristischen Elementen. Er zelebriert die exaltierte und skurrile Verwandlung und pflegt eine tiefe Zuneigung für alles Überlebensgroße.
Claus Richter (* 1971 in Lippstadt, Deutschland) lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und auf Schloß Ringenberg.
Sonntag, 14. Oktober, 11 - 18 Uhr
Wiederholung des Programms vom 10. Oktober.Kuratoren: Chus Martínez, Tobi Maier, Katja Schroeder
Sponsored by Deutsche Bank
SPEAKING OF OTHERS - When Kittens become Cats
Künstlergespräch mit David Catherall
Mittwoch, 24. Oktober, 19.00 UhrVon September bis Dezember 2007 präsentiert der Frankfurter
Kunstverein den vierten Teil der 2006 begonnenen Reihe von
Künstlergesprächen When Kittens become Cats". Die Gespräche
finden mittwochs abends um 19.00 Uhr im Café im Kunstverein statt.David Chatherall lebte in Vancouver, Kanada, bevor er nach Frankfurt zog, wo er seither an der Städelschule studiert. Unter seinen Arbeiten findet sich z. B. ein Remake eines historischen Buchdeckels - 'Trout fishing in America' von Richard Brautigan - den er in ein Plattencover verwandelte. Außerdem eine Serie von Videosequenzen, die während der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Albert Hofmann in der Schweiz aufgenommen wurden und skulpturale Installationen, die sich mit dem Fetisch um Verpackungen alkoholischer Getränke auseinander setzt. Gruppenausstellungen der jüngeren Vergangenheit, auf denen David Catherall vertreten war, fanden bei Flaca in London und Silverman gallery in San Francisco statt. Er war an der Organisation der Artists Lunge' auf der Art Basel 2007 beteiligt und kuratierte gemeinsam mit Michele di Menna eine Ausstellung mit Werken von Alex Morrison bei Ritter & Staiff in Frankfurt.
Künstlergespräch in englischer Sprache. Der Eintritt ist frei.
Weitere Künstlergespräche finden ebenfalls mittwochs um 19 Uhr im Café im Kunstverein an folgenden Terminen statt:
31. Oktober, Oliver Heinzenberger / 7. November, Wiebke Grösch / Frank Metzger / 14. November, Katharina Schücke / 21. November, Agassi F. Bangura / 5. Dezember, Anna-Kerstin Otto / 12. Dezember, Haris Epaminonda
Frankfurter Kunstverein
SPEAKING OF OTHERS - When Kittens become Cats
Künstlergespräch mit Oliver Heinzenberger
Mittwoch, 31. Oktober, 19.00 UhrVon September bis Dezember 2007 präsentiert der Frankfurter
Kunstverein den vierten Teil der 2006 begonnenen Reihe von
Künstlergesprächen When Kittens become Cats". Die Gespräche
finden mittwochs abends um 19.00 Uhr im Café im Kunstverein statt.Oliver Heinzenberger stammt aus Bridgend in Wales und studiert an der Städelschule in Frankfurt. Seine Arbeiten umfassen Skulpturen, Performances, Interventionen in der Öffentlichkeit und Videoarbeiten. In einem seiner Werke verwandelte er einen alten Opel Kombi in eine Brücke über einen Gebirgsfluss. Er stellte Skateboardrampen im öffentlichen Raum zum allgemeinen Gebrauch auf, erfand ein Fahrzeug, das den weißen Mittelstreifen auf Straßen erzeugt und verwandelte einen alten Einkaufswagen in eine mobile Küche. Vergangene Ausstellungen waren zu sehen bei interim projekte, Offenbach, Israelsplatsen Kopenhagen, Art Center Winzavod, Moskau und Eatronic, Frankfurt.
Künstlergespräch in deutscher Sprache. Der Eintritt ist frei.
Weitere Künstlergespräche finden ebenfalls mittwochs um 19 Uhr im Café im Kunstverein an folgenden Terminen statt: 7. November, Wiebke Grösch, Frank Metzger / 14. November, Katharina Schücke / 21. November, Agassi F. Bangura / 5. Dezember, Anna-Kerstin Otto / 12. Dezember, Haris Epaminonda
SPEAKING OF OTHERS - When Kittens become Cats
Künstlergespräch mit
Wiebke Grösch / Frank Metzger
Mittwoch, 31. Oktober, 19.00 UhrVon September bis Dezember 2007 präsentiert der Frankfurter
Kunstverein den vierten Teil der 2006 begonnenen Reihe von
Künstlergesprächen When Kittens become Cats". Die Gespräche
finden mittwochs abends um 19.00 Uhr im Café im Kunstverein statt.Wiebke Grösch und Frank Metzger (*1970 / *1969) leben in Frankfurt am Main. Sie studierten an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main und am Institut für Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Auseinandersetzung mit soziokulturellen und urbanen Fragestellungen. Sie untersuchen, wie sich bestimmte Ereignisse, Utopien und Machtverhältnisse in den urbanen Raum einschreiben und hinterfragen dabei die Repräsentationsmechanismen von Architektur und städtischem Raum. Ausgehend von umfassenden Recherchen entstehen Installationen, Fotografien, Videos, Texte und Publikationen.Ihre Arbeiten waren u. a. an folgenden Orten zu sehen: Skulpturenpark Berlin_Zentrum, NGBK Berlin, Bergen Kunsthall, Martin Gropius Bau Berlin, Kunsthalle Bremen.
www.groeschmetzger.deKünstlergespräch in deutscher Sprache.
Der Eintritt ist frei.Weitere Künstlergespräche finden ebenfalls mittwochs um 19 Uhr im Café im Kunstverein an folgenden Terminen statt: 14. November, Katharina Schücke / 21. November, Agassi F. Bangura / 5. Dezember, Anna-Kerstin Otto / 12. Dezember, Haris Epaminonda Speaking of Others wird unterstützt von:
KULTURSTIFTUNG DES BUNDES
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