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Frankfurter Kunstverein

Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 - 28 53 30
Fax 069 - 219 314 11
Di - So 11-19 Uhr
post@fkv.de
www.fkv.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

09.10. 2007 - 13.01. 2008

MACBA im Frankfurter Kunstverein

Eine Werkauswahl aus der Sammlung des Museu d'Art Contemporani de Barcelona

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2007 mit der katalanischen Kultur als Ehrengast, realisiert der Frankfurter Kunstverein ein gemeinsames Ausstellungs-projekt mit dem Museum für zeitgenössische Kunst Barcelona (MACBA).
Die Ausstellung präsentiert ein ungewöhnliches Experiment: Ein Kunstverein zeigt eine Museumssammlung. Die beiden beteiligten Institutionen, das MACBA sowie der Frankfurter Kunstverein, stehen für unterschiedliche Maßstäbe und Funktionen: Bei einem Kunstverein handelt es sich um eine Einrichtung, die einen Dialog mit der Gegenwart führt, um die Zukunft der Kunst zu erforschen, während sich das Museum der Definition einer aktuellen Geschichte" im Dialog mit der Vergangenheit verschreibt. Dennoch haben sich beide Institutionen ein gemeinsames Ziel gesteckt, nämlich die Untersuchung jener Kräfte, die das Wechselspiel von Kunst und Gesellschaft prägen und definieren.

MACBA im Frankfurter Kunstverein" ist eine sorgfältige Werkauswahl aus der Sammlung des MACBA, die demonstriert, wie man sich mittels einer großen Vielfalt unterschiedlicher Arbeiten Fragen nähern kann, die im Zentrum der Gesellschaft stehen. Fragen, die von den Kunstwerken aufgeworfen werden, wie etwa: Welche Kraft ist für eine kulturelle Partizipation notwendig? Inwiefern kann sich eine Einheit wie eine Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst mit der Konstruktion politischer Identität(en) befassen? Wie lässt sich der Begriff der Ästhetik auf den gesellschaftlichen Rahmen ausdehnen? Ein Großteil der im Frankfurter Kunstverein gezeigten Arbeiten befasst sich somit unmittelbar mit dem Begriff der Sammlung als Ressource und Ausgangspunkt zur Erlangung einer eigenen Stimme. Sämtliche Arbeiten der Ausstellung sprechen". Aber um zu sprechen, müssen sie zunächst kämpfen, und zwar sowo hl gegeneinander als auch gegen die Grenzen der Disziplinen.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten des gesamten Sammlungszeitraums des MACBA, der sich von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart erstreckt, beginnend mit der frühen Avantgarde und der vermehrten Präsenz von Fotografie und Film in der Kunst. Beispielhaft hierfür sind die filmischen Arbeiten Pere Portabellas. Werke von Marcel Broodthaers, Öyvind Fahlström und anderen, die die Idee der Konzeptkunst einleiten, untersuchen neben Vorstellungsmodellen von Wirklichkeit die durch ein neues Rollenverständnis des Künstlers hervorgerufene Krise des Autorbegriffs sowie die Debatte um den Begriff der Kunst im Allgemeinen. Das moderne, auf visueller Darstellung basierende Denkmuster, wurde in den 1970er Jahren erneuert, als das Kunstwerk zu einem relationalen Objekt" wurde. Dies hatte zur Folge, dass das Dreieck Erforschen ­ Darstellen ­ Betrachten", das als klassisches Modell für die Beschreibung der Beziehung von Museum und Museumsbesucher fungierte, ersetzt wurde durch ein anderes: Ereignis ­ Aktion ­ Diskussion".

"MACBA im Frankfurter Kunstverein" präsentiert unter anderem Werke von Francesc Abad, Ignasi Aballí, Ibon Aranberri, Eugènia Balcells, Nestor Basterretxea, Bernd & Hilla Becher, Brassaï, Marcel Broodthaers, Jean - Marc Bustamante, James Coleman, Joan Colom, Alice Creischer, Jean Dubuffet, Jon Mikel Euba, Öyvind Fahlström, Harun Farocki, Hans-Peter Feldmann, Lucio Fontana, Pedro G. Romero, Dan Graham, Rodney Graham, Eulàlia Grau, Grup de Treball, Philip Guston, Hans Haacke, Suzanne Lafont, Helen Levitt / Janice Loeb / James Agee, Antoni Llena, Joaquim Llucià, Gordon Matta-Clark, Henri Michaux, Miralda, Miralda / Benet Rossell, Fina Miralles, Antoni Muntadas, Deimantas Narkevicius, Rosalind Nashashibi, Pere Noguera, Jorge Oteiza, Pablo Palazuelo, Carlos Pazos, Pere Portabella, Joan Rabascall, Àngels Ribé, Alejandra Riera /Fulvia Carnevalle, Martha Rosler, Dieter Roth, Michael Shamberg, Nancy Spero, s tanley brouwn, Antoni Tàpies, Francesc Torres, Jeff Wall and Krzysztof Wodiczko.

Für den Frankfurter Kunstverein ist es eine Ehre, Gastgeber der MACBA-Sammlung zu sein und auf diese Weise Raum für einen anspruchsvollen visuellen, diskursiven und aktiven Dialog zu schaffen.

Kuratoren: Manuel J. Borja-Villel (Direktor MACBA) und Chus Martínez (Direktorin Frankfurter Kunstverein)

Zur Ausstellung wird im Revolver Verlag Frankfurt ein Katalog in den Sprachen Englisch, Deutsch und Katalanisch mit Texten u. a. von Manuel J. Borja-Villel und Chus Martínez, sowie von Charles Esche, Brian Holmes, Lars Bang Larsen, Jacques Rancière und Irit Rogoff erscheinen.

Eröffnung: Der Kulturdezernent der Stadt Frankfurt Prof. Dr. Felix Semmelroth, der Direktor des Institut Ramon Llull Josep Bargalló und der Vizepräsident der katalanischen Regierung Josep-Lluís Carod-Rovira werden die Ausstellung feierlich eröffnen.

Begleitend zur Ausstellung wird in Kürze das Rahmenprogramm, mit vielfältigen Veranstaltungen bekannt gegeben.

Öffentliche Führungen finden immer donnerstags um 17.30 Uhr statt.

Eine Koproduktion des Frankfurter Kunstvereins und des Museu d'Art Contemporani de Barcelona MACBA

Diese Ausstellung wurde durch die freundliche Unterstützung des Institut Ramon Llull ermöglicht:
Institut Ramon Llull, Cultura Catalana Singular I Universal, Frankfurter Buchmesse

Partners of the exhibition are:
Grup Agbar, Fundació Caixa Catalunya, San Miguel,
Helaba Landesbank, Mas d'en Gil, Salgot, Clickair

Pressekonferenz: 8. Oktober, 11.00 Uhr
Eröffnung: 8. Oktober, 19.30 Uhr

 

 

SPEAKING OF OTHERS - When Kittens become Cats

Künstlergespräch mit
Wiebke Grösch / Frank Metzger
Mittwoch, 7. November, 19.00 Uhr

Von September bis Dezember 2007 präsentiert der Frankfurter
Kunstverein den vierten Teil der 2006 begonnenen Reihe von
Künstlergesprächen When Kittens become Cats". Die Gespräche
finden mittwochs abends um 19.00 Uhr im Café im Kunstverein statt.

Wiebke Grösch und Frank Metzger (*1970 / *1969) leben in Frankfurt am Main. Sie studierten an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main und am Institut für Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Auseinandersetzung mit soziokulturellen und urbanen Fragestellungen. Sie untersuchen, wie sich bestimmte Ereignisse, Utopien und Machtverhältnisse in den urbanen Raum einschreiben und hinterfragen dabei die Repräsentationsmechanismen von Architektur und städtischem Raum. Ausgehend von umfassenden Recherchen entstehen Installationen, Fotografien, Videos, Texte und Publikationen.

Ihre Arbeiten waren u. a. an folgenden Orten zu sehen: Skulpturenpark Berlin_Zentrum, NGBK Berlin, Bergen Kunsthall, Martin Gropius Bau Berlin, Kunsthalle Bremen.
www.groeschmetzger.de

Künstlergespräch in deutscher Sprache.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Künstlergespräche finden ebenfalls mittwochs um 19 Uhr im Café im Kunstverein an folgenden Terminen statt: 14. November, Katharina Schücke / 21. November, Agassi F. Bangura / 5. Dezember, Anna-Kerstin Otto / 12. Dezember, Haris Epaminonda Speaking of Others wird unterstützt von:

KULTURSTIFTUNG DES BUNDES

 

 

 

 

SPEAKING OF OTHERS - When Kittens become Cats

 

Künstlergespräch mit Anna Kerstin Otto
Mittwoch, 5. Dezember, 19.00 Uhr

Von September bis Dezember 2007 präsentiert der Frankfurter Kunstverein den vierten Teil der 2006 begonnenen Reihe von Künstlergesprächen When Kittens become Cats". Die Gespräche finden mittwochs abends um 19.00 Uhr im Café im Kunstverein statt.

Anna Kerstin Otto (*1972, Frankfurt/Main) studierte an der Städelschule bei Ayse Erkmen und Michael Krebber.

Die Arbeiten von Anna Kerstin Otto beschäftigen sich mit gesellschaftlicher Realität, Identität, Methoden optischer Illusion, der Moderne und ihrem Utopienverlust, Design und Architektur sowie mit Zeitlichkeitsaspekten der Parallelität und Wiederholung. Ob Fotografie, Collage oder Objekt, der virtuose Umgang mit dem Papier und seinen spezifischen Qualitäten ist signifikantes Merkmal ihrer Arbeit. Dabei vermischen sich formale Anklänge an die Minimal Art mit Elementen konstruktivistischer Collagen und Strategien der Appropriation. Subtil spielt Anna Kerstin Otto mit der reduzierten Form- und Farbgestaltung, deren Inhalte sich vorwiegend auf Film-, Design und Kunstkontexte der Moderne beziehen.

Künstlergespräch in deutscher Sprache.
Der Eintritt ist frei.

 

SPEAKING OF OTHERS - When Kittens become Cats

Künstlergespräch mit Haris Epaminonda
Mittwoch, 12. Dezember, 19.00 Uhr

Von September bis Dezember 2007 präsentiert der Frankfurter
Kunstverein den vierten Teil der 2006 begonnenen Reihe von
Künstlergesprächen When Kittens become Cats". Die Gespräche
finden mittwochs abends um 19.00 Uhr im Café im Kunstverein statt.

Die zypriotische Künstlerin Haris Epaminonda (*1980), deren Werk einer breiteren Öffentlichkeit vor allem durch ihren Beitrag auf der Venedig Biennale 2007 bekannt geworden ist, arbeitet überwiegend mit den Medien Film und Fotocollagen. Ihre Film-arbeiten setzen sich aus von der Künstlerin ausgewählten, manipulierten und neu kombinierten historischen Filmsequenzen zusammen. Hierbei verändert Haris Epaminonda beispielsweise Tempo, Abspielrichtung und Farbigkeit und erzeugt beim späteren Zusammensetzen und Abfilmen der Sequenzen unerwartete irrationale Momente. Diese Herangehensweise des Neukombinierens von Ausschnitten, nutzt die Künstlerin auch in ihren Fotocollagen. Es geht ihr dabei nicht darum in ihren Arbeiten einen nostalgischen Blick auf die Vergangenheit zu werfen, sondern vielmehr durch die Überlagerungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine neue zeitliche Ebene zu erschaffen.

Künstlergespräch in englischer Sprache. Der Eintritt ist frei

 

Speaking of Others wird unterstützt von:

KULTURSTIFTUNG DES BUNDES

 

 

 

Frankfurter Kunstverein

 

SPEAKING OF OTHERS - When Kittens become Cats

Künstlergespräch mit Haris Epaminonda
Mittwoch, 12. Dezember, 19.00 Uhr

Von September bis Dezember 2007 präsentiert der Frankfurter
Kunstverein den vierten Teil der 2006 begonnenen Reihe von
Künstlergesprächen When Kittens become Cats". Die Gespräche
finden mittwochs abends um 19.00 Uhr im Café im Kunstverein statt.

Die zypriotische Künstlerin Haris Epaminonda (*1980), deren Werk einer breiteren Öffentlichkeit vor allem durch ihren Beitrag auf der Venedig Biennale 2007 bekannt geworden ist, arbeitet überwiegend mit den Medien Film und Fotocollagen. Ihre Film-arbeiten setzen sich aus von der Künstlerin ausgewählten, manipulierten und neu kombinierten historischen Filmsequenzen zusammen. Hierbei verändert Haris Epaminonda beispielsweise Tempo, Abspielrichtung und Farbigkeit und erzeugt beim späteren Zusammensetzen und Abfilmen der Sequenzen unerwartete irrationale Momente. Diese Herangehensweise des Neukombinierens von Ausschnitten, nutzt die Künstlerin auch in ihren Fotocollagen. Es geht ihr dabei nicht darum in ihren Arbeiten einen nostalgischen Blick auf die Vergangenheit zu werfen, sondern vielmehr durch die Überlagerungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine neue zeitliche Ebene zu erschaffen.

Künstlergespräch in englischer Sprache. Der Eintritt ist frei.

Speaking of Others wird unterstützt von:

KULTURSTIFTUNG DES BUNDES

 

 

When Kittens become Cats

Der Frankfurter Kunstverein freut sich das nächste Künstlergespräch in der Reihe
When Kittens become Cats" von Gitte Villesen am Mittwoch, den 2. April 2008,
um 19 Uhr anzukündigen:

 

Künstlergespräch mit Gitte Villesen
Mittwoch, 2. April, 19.00 Uhr

Die dänische Künstlerin Gitte Villesen (*1965) lebt und arbeitet in Berlin und Kopenhagen. Sie studierte an der Royal Danish Academy of Fine Art in Kopenhagen. In ihren Videoarbeiten dokumentiert sie den Alltag einzelner Menschen und ihre sozialen Umgebungen. Im Vordergrund steht die Persönlichkeit der porträtierten Menschen, die sich mit ihren besonderen Interessen und Ideen vom Alltag absetzen und sich ihre eigene Welt geschaffen haben. Für Gitte Villesen, die oft selbst aktiv in den Videos involviert ist, besteht die Absicht ihrer Arbeiten in der Vermischung von Kunst und Dokumentation, Fiktion und Realität. In den letzten Jahren wurden ihre Werke in Einzelausstellungen in der Kunsthalle St. Gallen und im Centre d'Art Santa Monica in Barcelona gezeigt.

Künstlergespräch in englischer Sprache Der Eintritt ist frei.
Ort: Café im Kunstverein

Die Kittens-Reihe bietet jungen sowie etablierten Künstlern im Café im Kunstverein" regelmäßig ein Forum, um die Entstehung, Hintergründe oder Ergebnisse ihrer Arbeit unabhängig von Ausstellungszusammenhängen in einer offenen informellen Gesprächsrunde vorzustellen. Das Publikum ist eingeladen in direkten Kontakt zu treten, sich überraschen zu lassen, Fragen zu stellen oder auch kontrovers zu diskutieren.

Weitere Künstlergespräche finden mittwochs um 19 Uhr an folgenden Terminen statt:
9.4. Aurélien Froment / 16.4. Roman Ondák / 23.4. Armando Andrade Tudela / 30.4. Denise Mawila / 7.5. Sunah Choi / 21.5. Dan Rees / 28.5. Dani Jakob / 18.6. Joulia Strauss & Martin Carlé / 25.6. Kerstin Stoll

"When Kittens become Cats" wird in diesem Jahr unterstützt von:
Helaba
Stiftung Polytechnische Gesellschaft

 

 

When Kittens become Cats

Der Frankfurter Kunstverein freut sich das nächste Künstlergespräch in der Reihe
When Kittens become Cats" von Aurélien Froment am Mittwoch, den 9. April 2008, um 19 Uhr anzukündigen:

 

Künstlergespräch mit Aurélien Froment
Mittwoch, 9. April, 19.00 Uhr

Aurélien Froment (*1976 in Angers) lebt und arbeitet in Paris. Seine Arbeit besteht aus Dokumentationen, erfundenen Geschichten, Handbüchern und gesammelten Readymades, für die er eine Vielfalt von Quellen heranzieht. So reichen seine Bezüge von Figuren wie Kasimir Malevitch bis zum britischen Schriftsteller, Mathematiker und Fotografen Lewis Carroll und dem Kunsthistoriker Aby Warburg. Aktuelle Einzelausstellungen waren im Project Art Centre in Dublin und der Store Gallery in London zu sehen. Aurélien Froment ist im Rahmen des Deutsche Börse Residency Program von Anfang April bis Anfang Mai 2008 zu Gast im Frankfurter Kunstverein.

Künstlergespräch in englischer Sprache. Der Eintritt ist frei.
Ort: Café im Kunstverein

Die Kittens-Reihe bietet jungen sowie etablierten Künstlern im Café im Kunstverein" regelmäßig ein Forum, um die Entstehung, Hintergründe oder Ergebnisse ihrer Arbeit unabhängig von Ausstellungszusammenhängen in einer offenen informellen Gesprächsrunde vorzustellen. Das Publikum ist eingeladen in direkten Kontakt zu treten, sich überraschen zu lassen, Fragen zu stellen oder auch kontrovers zu diskutieren.

Weitere Künstlergespräche finden mittwochs um 19 Uhr an folgenden Terminen statt:
16.4. Roman Ondák / 23.4. Armando Andrade Tudela / 30.4. Denise Mawila / 7.5. Sunah Choi / 21.5. Dan Rees / 28.5. Dani Jakob / 18.6. Joulia Strauss & Martin Carlé / 25.6. Kerstin Stoll

"When Kittens become Cats" wird in diesem Jahr unterstützt von:
Helaba
Stiftung Polytechnische Gesellschaft

 

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