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Galerie Epikur

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42285 Wuppertal
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15.04. - 21.05. 2005, verlängert bis 04.06. 2005

Eugen Batz

Auf der Suche nach dem Fremden

Papierarbeiten 1943-1985

zum 100. Geburtstag des Künstlers

 

 

Paul Klee schreibt in seinem Zeugnis von 1931 über die Arbeiten von Eugen Batz, sie seien "reich an Einfällen und gewissenhaft in der formalen Durchführung, und versprechen für die Zukunft sehr gute Leistungen". Die zwischen 1943 und 1985 entstandenen Papierarbeiten unserer Ausstellung demonstrieren eindringlich die Viel-schichtigkeit und stilistische Autonomie des Künstlers aus Velbert, der in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden wäre. Nach dem Besuch der Malklassen von Paul Klee am Bauhaus in Dessau und als sein Meisterschüler an der Kunstakademie Düsseldorf gelingt es Batz, zu einer freien Bildsprache zu finden, mit der er nach dem Ende des Nationalsozialismus an iinformelle künstlerische Entwicklungen im Nachkriegsdeutschland anknüpfen kann. So ist er 1959 Teilnehmer der Documenta II. Souverän beherrscht Batz die Bildmittel des Iinformel, etwa einen gestischen Farbauftrag oder den experimentellen Einsatz von alternativen bildnerischen Materialien, ohne sich jedoch völlig diesem Stil zu verschreiben. In den meisten seiner suggestiven Kompositionen ist ein Bezug zur umgebenden Umwelt, zur Landschaft oder zur Architektur etwa, zu erkennen.
Mit einem überwiegend filigranen Farbauftrag und sich suchend annähernden Lineament evoziert Batz mitunter menschliche Figuren und Figurengruppen, die sich aus den Spuren eines lyrischen Malprozesses ergeben. Wie sein Lehrer Paul Klee hat Batz zahlreiche Reisen in den Süden, auch nach Tunesien, unternommen. Die aus diesem Anlass entstandenen Blätter nehmen unter den Papierarbeiten eine besondere Position ein, denn dort vor allem greift Batz auf ein geometrisierendes Bildvokabular zurück, das klar auf seiner Ausbildung am Bauhaus gründet. Auf den herausragendsten dieser Blätter gelingt es Batz, formale Anklänge an das Bauhaus mit dem suchenden Gestus des Iinformel zu verbinden und solcherart seine Bildsprache kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Susanne Buckesfeld M.A.

 

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 15. April 2005, in der Zeit von 9.30 - 22.00 Uhr

Einführung: Susanne Buckesfeld M.A.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch mit 100 Abbildungen und einem Text von Susanne Buckesfeld M. A.

 

Vom 17. April bis 29. Mai zeigt das Von der Heydt-Museum Wuppertal in der Kunsthalle Barmen, parallel die Retrospektive: Eugen Batz - (1905 - 1986) zum 100. Geburtstag

 

Eugen Batz

Biographie

1905 Am 7. Februar wird Eugen Batz in Velbert geboren.
1923 Als Mitglied der Wandervogel-Gruppe "Sonnenwinkel" Sommerreise ins Riesengebirge.
1924 Reisen nach Bremen, Hamburg, Lübeck, Travemünde und Worpswede gemeinsam mit der Gruppe "Sonnenwinkel".
1925 Ab April Besuch der Kunstgewerbeschule in Elberfeld.
1927 Beendet sein Studium an der Kunstgewerbeschule.
Reise nach Paderborn, Corvey, Holzminden, Hildesheim, Goslar, Halberstadt, Braunschweig, Berlin und Frankfurt/Oder.
Die ersten noch existierenden Bilder (Landschaften und Portraits) entstehen.
1928 Die ersten künstlerischen Fotos (Industrielandschaften) entstehen. Sieht auf der Duisburger Ausstellung "Musik in der bildenden Kunst" abstrakte Bilder von Paul Klee, welche ihn stark beeindrucken.
1929 Beginnt sein Studium am Bauhaus in Dessau (Vorkurs bei Josef Albers).
1930 Besucht am Bauhaus den Reklame-Unterricht bei Joost Schmidt, den Fotografie-Unterricht bei Walter Peterhans, den analytischen Zeichenunterricht bei Kandinsky und die Freie Malklasse von Paul Klee.
Die ersten abstrakten Bilder entstehen.
Einzelausstellung am Bauhaus in Dessau.
Teilnahme an der Ausstellung "Künstler im Reich", ("Kunstblatt"-Ausstellung): Reckendorfhaus, Berlin.
1931 Wechselt mit Klee an die Düsseldorfer Kunst-akademie.
Freundschaft mit Jankel Adler.
1932 Reise nach Berlin, an die Ostsee, nach Rügen und Hiddensee.
Es entstehen Aquarelle und abstrakte Radierungen.
Teilnahme an der Ausstellung "Das junge Rheinland": Villa in der Königsallee, Düsseldorf.
1933 Reist zusammen mit Fritz Tschaschnig über Avignon und Perpignan nach Collioure am Fuße der Pyrenäen, wo er für ein halbes Jahr arbeitet.
1934 Besucht Klee in dessen Exil in Bern.
Konstruktive Kompositionen mit abstrahierten Figuren entstehen.
1935 Ab Januar dreimonatiger Aufenthalt in Bern. Von da aus Reise über Ringgenberg, Spiez, Mailand, Parma, Bologna, Ravenna und Florenz nach Rom. Rückreise über Pisa, Bologna und abermals Bern.
1946 Teilnahme an den Ausstellungen "Neue Graphik aus West- und Süddeutschland": Galerie Gerd Rosen, Berlin; und "Existentielle Kunst": Galerie Dr. Werner Rusche, Köln.
1947 Mitglied der "Donnerstagsgesellschaft" in Bonn (Mitglieder: die abstrakten Maler Hubert Berke, Joseph Fassbender, Georg Meistermann und Hann Trier, die Sammler Wilhelm Hack und Josef Haubrich und die Kunsthistoriker Hermann Schnitzler und Toni Feldenkirchen).
Einzelaustellungen im Kleinen Raum Clasing, Münster/Westfalen; im Märkischen
Museum, Witten/Ruhr (mit Kurt Nantke);
in der Galerie Dr. Werner Rusche, Köln (Gemälde und Aquarelle, zusammen mit Hubert Berke und Joseph Fassbender);
zum "Tag der abstrakten Kunst" ("Donnerstagsgesellschaft"): Schloß Alfter bei Bonn (zusammen mit Hubert Berke, Joseph Fassbender, Georg Meistermann und Hann Trier).
Teilnahme an den Ausstellungen "Rheinische Kunst, gestern und heute": Kunstverein Braunschweig, Haus Salve Hospes, Braunschweig; "Moderne deutsche Kunst seit 1933": Kunsthalle, Bern; "Gruppe 1945": Märkisches Museum, Witten/Ruhr; "Progressive Malerei": Galerie Hella Nebelung, Düsseldorf; und "Zeitgenössische Graphik und Plastik": Galerie Hella Nebelung, Düsseldorf.
1948 Einzelaustellungen in der Galerie Otto Ralf, Braunschweig (zusammen mit Hubert Berke, Joseph Fassbender und Hann Trier) und in der Galerie Dr. Werner Rusche, Köln (zusammen mit Willi Baumeister, Hubert Berke, Joseph Fassbender, Georg Meistermann und Hann Trier).
Teilnahme an den Ausstellungen "Westdeutscher Künstlerbund": Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen; und "Neue Rheinische Sezession": Ehrenhof, Düsseldorf.
1949 Die vorerst letzten Radierungen (veröffentlicht 1960) entstehen.
Einzelausstellung im Studio für Neue Kunst, Wuppertal (zusammen mit Heinrich Neumann).
Teilnahme an den Ausstellungen "Westdeutscher Künstlerbund": Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen; "Deutsche Malerei und Plastik der Gegenwart": Stadt Köln, Staatenhaus der Messe, Köln; "Westdeutsche Graphic der Gegenwart" ("Aldegrever Gesellschaft"): Städt. Kunstsammlungen und Rathaus, Soest/Westfalen und "Rheinische Maler und Bildhauer": Museum am Ostwall, Dortmund.
1950 Teilnahme an den Ausstellungen "Der antike Mythos in der neuen Kunst": Kestner-Gesellschaft, Hannover; und "Neue Rheinische Sezession": Kunsthalle, Düsseldorf (auch im Haus der Kunst, München).
1951 Teilnahme an den Ausstellungen "Deutsche Graphik": Stedeljik-Museum, Amsterdam; Kunstkabinett K. H. Horemans, Augurium, Antwerpen; "Neue Rheinische Sezession": Kunstverein, Kunsthalle, Düsseldorf; und "Westdeutsche und Berliner Maler": Bezirksamt Tiergarten, Lützowplatz, Berlin.
1952 Teilnahme an der Ausstellung "Neue Rheinische Sezession": Kölnischer Kunstverein, Hahnentorburg, Köln.
1953 Erste größere Nachkriegsreise durch Frankreich bis Collioure.
Teilnahme an der Ausstellung "Kunst am Rhein": Stadt Wiesbaden und Nassauischer Kunstverein, Neues Museum, Wiesbaden.
1954 Beginn der bis ca. 1962 andauernden iinformellen Werkphase.
Teilnahme an der Ausstellung "Internationale Sezession": Städtisches Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen (auch Staatliche Kunsthalle, Baden-Baden).
1955 Die "Neue Rheinische Sezession" veranstaltet zum 50. Geburtstag von Eugen Batz eine Sonderschau mit rund 50 Arbeiten innerhalb ihrer Jahresausstellung im Krefelder Kaiser Wilhelm-Museum.
Einzelausstellung "Radierungen": Haus van der Grinten, Kranenburg/Niederrhein (zusammen mit Otto Coester and Gerd Kadow).
1957 Reise nach Rom, Positano, Paestum, Padua und Ravenna.
1958 Im April in Ronco im Tessin.
Einzelausstellung im Studio für Neue Kunst, Kunst- und Museumsverein, Wuppertal.
Teilnahme an den Ausstellungen "Von Dürer bis Picasso. Meistergraphik": Kunsthalle, Bremen; und "Moderne deutsche Graphik": Städtisches Museum, Duisburg.
1959 Einzelausstellung in der Galerie Günther Franke, München (zusammen mit Ernst Weiers).
Teilnahme an den Ausstellungen "Deutsche Kunst 1959/I": Staatliche Kunsthalle Baden-Baden und bei der "II. documenta" ("Kunst nach 1945"): Museum Fridericianum und Schloss Bellevue, Kassel.
1960 Im April in Ascona, den Tälern des Cento Wallis und im Verzasca-Tal (Aquarelle).
Einzelaustellung im Studio für Neue Kunst, Kunst- und Museumsverein, Städtisches Museum, Wuppertal und in der Städtischen Galerie, Haus Coburg, Delmenhorst.
Teilnahme an den Ausstellungen "Jahresschau Bergischer Künstler", Städtisches Museum, Wuppertal; "Arte alemã desde 1945": Museu de Arte Moderne, Rio de Janeiro; und "The question of the future", Wittenborn Gallery, New York.
1961 Einzelaustellungen "Aquarelle, Gemälde, Zeichnungen": Kölnischer Kunstverein, Köln und "Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen": Galerie Günther Franke, München.
Teilnahme an den Ausstellungen "Bauhaus II. Generation", Galerie Suzanne Bollag, Zürich; "21st International Watercolor Biennial", Brooklyn Museum, New York; und "Grosse Düsseldorfer Kunstausstellung": Kunstpalast, Düsseldorf.
1962 Teilnahme an der Ausstellung "Jahresschau Bergischer Künstler": Von der Heydt-Museum, Wuppertal.
1964 Einzelausstellung "Wandlungen bildnerischer Formelemente. Entwicklungsreihen aus dem Werk von Eugen Batz und Fritz Levedag", Bauhaus-Archiv, Ernst Ludwig-Haus, Darmstadt.
Teilnahme an der Ausstellung "I. Internationale der Zeichnung": Mathildenhöhe, Darmstadt.
1965 Italienreise (Ischia, Paestum).
Einzelausstellung "Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen": Kunst- und Museumsverein, Wuppertal.
1966 Im März und April Reise durch Frankreich bis Collioure, im September und Oktober Spanienrundreise, bei welcher zahlreiche Aquarelle entstehen.
Teilnahme an den Ausstellungen "Kunst an der Wupper 1919 - 1933": Kunst- und Museumsverein, Wuppertal; "Westdeutscher Künstlerbund": Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen; und "Jahresschau Bergischer Künstler": Von der Heydt-Museum, Wuppertal.
1968 Reise nach Südtirol und Oberitalien.
Teilnahme an den Ausstellungen "50 jahre bauhaus": Württembergischer Kunstverein, Kunstgebäude, Stuttgart (Weitere Stationen: London, Amsterdam, Paris, Pasadena, Chicago, Toronto, Buenos Aires, Tokyo); "Westdeutscher Künstlerbund": Karl Ernst Osthaus-Museum und Rathaus, Hagen.
1969 Frankreich- und Spanienreise (Aquarelle).
Teilnahme an der Ausstellung "Neue Rheinische Sezession": Städtische Kunsthalle, Düsseldorf.
1973 Wie in den beiden Vorjahren Reise nach Sizilien.
Teilnahme an der Ausstellung "Alternativen. Malerei um 1945 - 1950": Von der Heydt-Museum, Wuppertal (1974: Kunstverein, Hamburg).
1974 Aufenthalt auf Sizilien und im Tessin.
Erste Präsentation seiner Fotos. Versöhnung von Abstraktion und Figuration: Abstrahierte Menschengruppen in imaginären, konstruktiven Räumen prägen nun die Malerei.
Einzelausstellung "Fotos 1928 - 1972": Von der Heydt-Museum, Wuppertal.
1975 Einzelausstellung "Gemälde und Aquarelle": Von der Heydt-Museum, Wuppertal.
1976 Erste Türkei-Rundreise und erste Tunesien-Rundreise.
Einzelausstellung "Aquarelle und Radierungen 1932 - 1935": Galerie Günter Fuchs, Düsseldorf.
1977 Erste Griechenland-Rundreise, bei der eine Serie von Aquarellen entsteht, in denen schemenhaft angedeutete Figuren mit der Architektur und der Landschaft zu real-irrealen Traumwelten verschmelzen.
Zweite Tunesien-Rundreise. Benutzt, wie sein Lehrer Paul Klee es tat, das entmaterialisieren-de Licht Nordafrikas für seine Aquarelle,
in denen sich die Konturen von Architektur, Figurengruppen und Landschaft in der Helligkeit des Lichts auflösen.
Einzelaustellungen "Fotografien": Galerie 61, Stadt Velbert und "Aquarelle und Fotos aus Tunesien (1976)": Galerie Günther Fuchs, Düsseldorf.
1978 Zwei längere Reisen nach Tunesien.
Einzelausstellung "Retrospektive 1928 - 1978": Moderne Galerie im Schloß Hardenberg, Velbert-Neviges.
Teilnahme an den Ausstellungen "Das experimentelle Foto in Deutschland 1918 - 1940": Galleria del Levante, München (danach Hoechst, Berlin und Paris); "Zwischen Widerstand und Anpassung. Kunst in Deutschland 1933 - 1945": Akademie der Künste, Berlin; "Lyrische Abstraktion in Germany 1934 - 1960": Galerie Günter Fuchs, Düsseldorf; und "Vor 30 Jahren": Kölnischer Kunstverein, Köln.
1979 Reise nach Tunesien.
Einzelausstellung "Gesamtwerk (Ölbilder, Pastelle, Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen)": Galerie Döbele, Ravensburg.
Teilnahme an der Ausstellung "Junge Maler am Bauhaus": Galleria del Levante, München.
1980 Reise nach Tunesien.
Einzelaustellungen "Gemälde und Zeichnungen": Städtische Galerie Haus Coburg, Delmenhorst; "Fotografien: Architekturen aus Tunesien": Moderne Galerie im Schloß Hardenberg, Velbert-Neviges; "Aquarelle aus Griechenland (1977) und Gouachen aus der Schweiz (1963)": Galerie Günter Fuchs, Düsseldorf; "Aquarelle": Kunstverein Heidenheim, Galerie Akzent; "Fotografien": Stadtbibliothek, Wuppertal; "Aquarelle": Kunstverein, Marburg/L.; "Aquarelle und Gouachen 1932 - 1980": Kreismuseum, Zons/Niederrhein; "Malerei von 1929 - 1980": Galerie Apfelbaum, Karlsruhe.
Teilnahme an der Ausstellung "Bauhaus - 2. Generation": Galerie Claus Lincke, Düsseldorf.
1981 Reise nach Tunesien.
Einzelausstellungen "Fotografien 1970 - 1981": Bauhaus-Archiv, Berlin (zusammen mit Marta Hoepffner) und "Aquarelle": Kunstforum, Heilbronn.
1982 Reisen nach Tunesien und Washington.
Einzelausstellungen "Watercolours & Etchings": Gallery Jutta Radicke, McLean, Virginia; "Ölbilder und Aquarelle": Galerie W, Wuppertal; "Art Society of the International Monetary Fund": Washington; und "Aquarelle": Galerie Günter Fuchs, Düsseldorf.
Teilnahme an der Ausstellung "Kandinsky-Unterricht am Bauhaus": Galerie im Kunstverlag, Weingarten.
1983 Reise nach Tunesien.
Einzelausstellungen "Radierungen": Klingspor-Museum, Offenbach/Main; und "Gemälde": Kreismuseum, Zons/Niederrhein.
Teilnahme an den Ausstellungen "Bauhaus-Photographie": Musée Réattu, Arles (1984: Musée d'Art Moderne de la ville de Paris); "Künstler des Bauhauses": Galerie im Kunstverlag, Weingarten; und "Kandinsky: Russian and Bauhaus Years 1915 - 1933": Solomon R. Guggenheim Museum, New York.
1984 Einzelausstellung in der Galerie Döbele, Ravensburg und im Kunstverein Bremerhaven, Kunsthalle, Bremerhaven.
1985 Letzte Reise nach Tunesien.
1986 Eugen Batz stirbt am 12. Oktober in Wuppertal.
Einzelausstellungen in der Galerie Döbele, Stuttgart und in der Galerie Scheffel, Bad Homburg.

 

Galerie-Iinformation Mai 2005

Unsere derzeitige Ausstellung mit Papierarbeiten von Eugen Batz erfreut sich eines anhaltenden Interesses ­ nicht zuletzt in Verbindung mit der Retrospektive, die zeitgleich in der Kunsthalle Barmen zu sehen ist. Deshalb haben wir uns entschieden, Ihnen die Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen des Velberter Künstlers etwas länger als vorgesehen zu präsentieren. Noch bis zum 4. Juni haben Sie Gelegenheit, die Ausstellung mit dem Titel Auf der Suche nach dem Fremden in unseren Räumen in der Friedrich-Engels-Allee zu sehen.

Am Freitag, 17. Juni eröffnen wir dann unsere nächste Ausstellung mit Skulpturen und Zeichnungen von Klaus Hack. Der in Seefeld bei Berlin lebende Künstler löst die unterschiedlichsten skulpturalen Problemstellungen in seinen Arbeiten ­ neben äußerst filigranen und durchscheinenden Figurinen schafft er eher statisch wirkende Skulpturen sowie durchaus monumentale, raumgreifende Gebilde. Zusätzlich zu den Skulpturen, bei denen es sich überwiegend um weibliche Figuren handelt, stellt Klaus Hack außerdem thematisch verwandte Zeichnungen her, die allerdings völlig autonom zum bildhauerischen Werk existieren. Klaus Hack hat von 1989-91 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Wilhelm Uhlig und im Anschluss daran an der Hochschule der Künste Berlin bei Rolf Szymanski und Lothar Fischer studiert, wo er 1995 als Meisterschüler abgeschlossen hat.

Parallel dazu stellen wir Ihnen im Untergeschoss der Galerie erstmals die Malerei von Alexander Schönfeld vor. Wanderbilder nennt der Freiburger seine Arbeiten, da die Motive allesamt den allbekannten Ausflug ins Grüne zeigen. Es sind Schnappschüsse, die man gewöhnlich in Foto-Alben findet, die Schönfeld mit dem Spachtel auf der Leinwand in Malerei übersetzt. Dabei wird die Funktion, die wir der Landschaft heute zuschreiben, sorgfältig ins Bild gesetzt.

Wir möchten Sie außerdem auf die Ausstellung Di Punto in bianco im Rahmen der Wuppertaler Interkulturtage aufmerksam machen, die in Kooperation mit uns am Sonntag, 19. Juni um 11:00 Uhr in der Halle Wiescherstraße 15 eröffnet wird. Die Wuppertaler Künstlerin Susanne Kessler setzt sich in ihren Arbeiten im Zwischenraum mit dem wechselnden Einfluss ihrer Heimatstadt und ihrer Wahlheimat Rom auseinander. Seit mehr als zwanzig Jahren ist sie an beiden Orten zu Hause. 1995 zeigten wir ihre Arbeiten in der Ausstellung: Blätter, Bücher, Bibliotheken erstmalig in der Galerie. Die Einladung erhalten Sie in der Anlage als PDF-Datei.


 

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