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Galerie DornPlanckstraße 123
70184 Stuttgart
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oder (außerhalb der Geschäftszeiten):
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Di - Fr 16.00 - 19 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr,
sonst jederzeit nach Vereinbarung
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vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
19.11. - 24.12.1999
Fritz NussEine Gedächtnis-Austellung
Skulpturen in Bronze u.a.
Fritz Nuss verstarb im Kreis seiner Familie am 3. März diesen Jahres mit 92 Jahren. In Gedenken und bester Erinnerung an diesen einzigartigen Künstler und Menschen sind wir außerordentlich glücklich, mit Hilfe seines Sohnes Karl Ulrich Nuss diese Gedächtnisausstellung veranstalten zu können.
Fritz Nuss, in Göppingen am 24. Mai 1907 geboren, ging nach dem Besuch des Gymnasiums als Ziseleur in die Lehre. 1926-27 besuchte er die staatl. Fachhochschule für Edelmetallgewerbe in Schwb. Gmünd. Ein Bildhauerstudium bei Prof. Hahn an der Akademie München (1927-28) und dann in Stuttgart bei Prof. Habich (1928-33), bei dem er Meister-schüler wurde, folgten. Ab 1928 war Fritz Nuss Mitglied des Baden-Würt. Künstlerbundes und der Stuttgarter Sezession und mit 24 Jahren hatte er seine ersten Ausstellungsbeteiligungen. 1933 verwirklichte er seinen Entschluß, freischaffender Künstler zu werden und von da an wohnte er bis 1935 in Aalen. Schon 1941 übernahm Fritz Nuss die Leitung einer Bildhauerklasse in Stuttgart und ab 1942 in Breslau, wo er 1943 den Professorentitel erhielt. Während des 2. Weltkrieges wurde er eingezogen und hatte den Auftrag der Kriegsberichterstattung in Rußland als Zeichner. Doch hatte Fritz Nuss eine sehr freizügige Interpretation dieser Aufgabe und so zeichnete er lieber die alltäglichen, bäuerlichen Szenen, was zu seinem Glück das Überleben sicherte. 1952-72 leitete er die Klasse für plastisches Gestalten in Schwb. Gmünd. Seit 1972 lebte und arbeitete er in Strümpfel-bach wieder als Freier Bildhauer. Fritz Nuss war ein bodenständiger Mann, der als Künstler der traditionellen Bildhauerei treu geblieben ist. Mit äußerstem Gestaltungswillen fand er in der menschlichen Figur seine Entsprechung und sein von der Antike und seiner schwbäischen Heimat geprägter Stil reifte zu bestechendem Ausdruck. Mit zahlreichen öffentlichen Aufträgen und Ehrungen bedacht, schuf Fritz Nuss ein Oeuvre, das von der Einstellung der traditionellen Meisterschaft und von seiner Maxime geprägt war: "...nicht weniger zu machen als man kann..."
Auszeichnungen:
1976 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1977 Ehrenbürgerschaft der Stadt Weinstadt
1979 Verleihung d. Verdienstmedaille des Landes BW und des Heinrich-Schickhardt-Preises der Stadt Göppingen
öffentliche Aufträge
seit 1936 (Auswahl):
Stuttgart-Zuffenhausen, Rathaus (Brunnen)
Stuttgart, Frauenklink (Sitzende Figur), Silberburganlagen (Elly-Heuss-Knapp-Brunnen), Wilhelmspalais (Großer Lesender)
Ausstellungeneine Auswahl ab 1980:
1982 Galerie d. Stadt Stuttgart
1983 Galerie Dorn, Stuttgart
1985 Galerie Schlichtenmaier, Grafenau
1988 Kunsthaus Bühler und Galerie Dorn, Stuttgart
1991 Galerie Dorn, Stuttgart, seitdem dort ständig vertreten, sowie:
Kleinskulpturen Biennalen seit 1996, u.a. Gruppenausstellungen
1997 Rathausgalerie, Aalen und Beutelsbach
1999 Galerie Dorn, Stuttgart