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Galerie Dorn

Planckstraße 123
70184 Stuttgart
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26.9. - 31.10. 1997

191. Ausstellung


Licht - Farbe - Raum

Gerlinde Beck - Hubert Berke - Bernd Berner - Ruprecht Geiger - Hans Geipel - Gotthard Graubner - Günter Haese - Reimer Jochims - Heinz Mack - Otto Piene - Ulrich Rückriem - Helga Spieker - Anton Stankowski - Günther Uecker - Hermann Waibel

 

Erscheinungsform des Lichts, der Farbe und des Raumes befasst haben. Bei der Auswahl handelt es sich um eine rein subjektive, vom Spannungsreichtum der Ergebnismöglichkeiten getragene. Die kunstgeschichtlichen Zusammenhänge liegen in der Opart (Optical Art) und Lichtkinetik, der Farbfeldmalerei, der Konkreten Kunst. Doch wir wollen frei solcher Kategorien Werke vorstellen, die ein Höchstmaß an sinnlicher Erfahrung bieten, und mit der Leichtigkeit ihres Wesens oder ihrer Schlichtheit überzeugen.

 

Die teilnehmenden Künstler/-innen in Stichworten:


Prof. Gerlinde Beck
: 1930 Stgt, u.a. Baumeister- Schülerin, Plastikerin; ausgehend von der Figur gestaltete abstrahierte Raumskulpturen überwiegend in Metall; (Lehmbruck Museum Duisburg).

 

Bernd Berner: 1930 Hamburg, Baumeister-Schüler, Maler der lyrisch abstrakten Formensprache imaginärer Farbräume; (Staatsgalerie Stgt.).

 

Hubert Berke* : 1908 -1979 Köln, Klee-Schüler; abstrakter, lyrisch in-formeller Maler u. Plastiker, der auch immer experimentell und spielerisch (z.B. Schnittmuster, Kleinskulpturen) arbeitete; (Museum Ludwig Köln)

 

Prof. Ruprecht Geiger * :1908 München, Autodidakt, Maler, der überzeugend die Farbe zum Grundelement der Malerei macht; bekannt durch kreisähnliche Formationen auf monochromen Grund; intensive Farbgebungen; (Haus der Kunst München).

 

Hans Geipel: 1927 Meiningen, Graphiker/Plastiker lichtkinetischer Objekte, Skulpturen u. Rastermobile (hier z.B. von der Decke freihängend) auch Architektur bezogen; farbenfroh und sublim: ( Foyer LBS Stgt)

 

Prof. Gotthard Graubner 1930 Erlbach, setzte sich mit seinen monochromen Arbeiten auf Papier und Leinwand (Kissenbildern), die die Lichtqualiätt der Farbe thematisierten, durch; (Staatsgalerie Stuttgart).

 

Prof. Günter Haese *<: 1924 Kiel, Goller- u. Matarè-Schüler, wurde in den 60er Jahren mit poetisch-phantasievollen, feingliedrigen u. sinnlichen Metalldraht-Konstruktionen bekannt; (Mannh. Kunsthalle, Guggenh. NY).

 

Prof. Reimer Jochims: 1925 Kiel, Autodidakt, Maler, analysiert mit seiner nuancierten, dichten Farbpigmentmalerei Farbe und Fläche.

 

Prof. Heinz Mack> *:1931 Lollar, Pionier der Lichtkinetik, Maler, schuf Environments (komplexe Raumeinheiten) u.a. Sahara, Lichtreliefs u. Steelen, u. Bilder dynamischer Strukturen; (Daimler-Steele, Stgt Mhr.).

 

Prof. Otto Piene ><: 1928 Laasphe, Lichtkinetiker, der mit Licht- u. Buchstabenrastern arbeitete, bis hin zu Rauchbildern (Ruþ) und Lichtplastiken schuf; (z.B. für die Olympischen Spiele, München).

 

Prof. Ulrich Rückriem< :1938 Düsseldorf, Bildhauer der Prozeßkunst, der mit seinen knappen klaren Arbeiten das Volumen, die Arbeitsspuren, das Material zum Inhalt macht; (Staatsgalerie Stuttgart).

 

Helga Spieker: 1941 Troppau, Autodidaktin, Künstlerin konstruktiver, raumgreifender, farbig gestalteter Reliefs stiller Dynamik (Bosch, Bamberg).

 

Prof. Anton Stankowski: 1906 Gelsenkirchen, Graphiker, Fotograph, Maler, Plastiker; berühmt durch seine u.a. in der Malerei erfundenen konkr. Stilmittel ordnender/spielerischer Strenge (z.B. Dt. Bank Zeichen).

 

Günther Uecker < >: *1930 Wendorf, Lichtkinetiker, Plastiker, Maler, Bühnenbildner, erfindet die kompositorisch starken, rhythmischen Nagelbilder; (Biennale-Teilnehmer 1970, Venedig).

 

Prof. Hermann Waibel: 1925 Ravensburg, Maler, Plastiker lichkinetischer Objekte und Bilder, der mit Mischkunstfolien oder Acrylgläsern charakteristische konkrete Raumlichtfarben erzeugt; (Lichtskulptur Autobahn bei Leutkirch/BW).

 

<Documenta-Teilnehmer, >Mitglied Gruppe Zero, *Zen49. Alle genannten Künstler werden immer wieder mit großen Ausstellungen und mit öffentlichen Anköufen im In- und Ausland geehrt.

Eröffnung: Freitag, den 26. September 1997 um 20 Uhr

Einführungsrede: Prof. Günther Wirth

 

 

Freitag, den 14. November, 20 Uhr

Klaus Goy - Klaus Langkafel - Gertrud Tonne - Luis Steiner

Die Landschaft und Das Stilleben

 

 



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