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Dina4 Projekte

Dina Renninger
Theresienstraße 51
80333 München
Tel. 089 - 5238-9040, Fax 5238-9071
Mi - Fr 12 - 19 Uhr, Sa 12 - 16 Uhr
dr@dina4projekte.de
www.dina4projekte.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

16.05. - 05.07. 2008

Linie08

Justin Almquist (USA) Motoko Dobashi (Japan) Claude Heath (GB)
Adriana Molder (Portugal) Roland Statmann (D) Peter Welz (D)
Sebastian Pöllmann (D) Murray Gaylard (Südafrika)

Eröffnung 15. Mai 2008

 

Favoriten 08. Junge Kunst aus München
Justin Almquist und Motoko Dobashi
Städtische Galerie im Lenbachhaus, Kunstbau
Eröffnung 20. Juni, Ausstellungsdauer 21.6. - 21.9.2008

 

 

18.07. - 30.07. 2008

200 Jahre Kunstakademie München

Selection

Eröffnung: 17. Juli 2008

 

 

 

August Sommerpause

 

 

19.09. - 01.11. 2008

Danica Phelps

stripe factory

Eröffnung 18. September

 

 

14.11. - 13.12. 2008

Katherine Newbegin

abandon hotels

 

Eröffnung 13. November 2008

 

 

Jan - Febr. 2009

Tatjana Gerhard

underwoods

 




 

Dina4 Projekte Atelier Berlin

21.03. - 17.05. 2008

Unterholz

Mathias Becker
Motoko Dobashi
Sven Drühl
Katja Eckert
Christian Eisenberger
Tatjana Gerhard
Christoph Knecht
Kasper Kovitz
Jeff Grant
Joep van Liefland
Matthias Männer
Trine Sondergaard & Nicolai Howalt
Mette Tronvoll
Wolfgang Stehle

 

 

Im Unterholz erwartet uns, wie jedes märchensichere Kind weiß, nichts
Gutes. Da treiben Hexen ihr Unwesen, lauern wilde Tiere und Verbrecher
halten sich versteckt. Im günstigsten Fall trifft man nur auf einen
mürrischen Gnom. Seit Jahrhunderten ranken sich Mythen und Geschichten
um das undurchdringliche Dickicht. Die Romantiker verklären den Wald
als Ort transzendenter Naturerfahrung und überhaupt wird den Deutschen
ja ein besonderes Verhältnis zu ihren Bäumen nachgesagt. Von Dürer über
Caspar David Friedrich bis zu Thomas Struth durchziehen Wälder und
knorrige Bäume die Kunstgeschichte.

Auch im 21. Jahrhundert hat das Motiv mitnichten ausgedient, wie die
Ausstellung "Unterholz" zeigt. 14 junge Künstler aus sechs Nationen
widmen sich im Project Space Dina4 Projekte Atelier Berlin, einer
Mischung aus Atelier und Ausstellungsraum, dem Assoziationsfeld Wald.
Einige von ihnen, wie Motoko Dobashi und Sven Drühl beziehen sich auf
die Naturkonzeption der Romantik. Andere betonen den unheimlichen,
düsteren Aspekt des Waldes, wie Katja Eckert, Tatjana Gerhard oder
Christoph Knecht. Wolfgang Stehle, Matthias Männer und Christian
Eisenberger wird das Inventar des Waldes zur Fundgrube für ihre
Skulpturen und Installationen. Matias Becker, Kasper Kovitz und Jeff
Grant behandeln das Thema in großformatigen Zeichnungen mit
ungewöhnlichem Material. Die Skandinavier Mette Tronvoll, Trine
Sondergaard & Nicolai Howalt schließlich porträtieren in berückend
schönen Landschaftsfotografien die Natur ihrer Heimat.

Die von Dina Renninger (Dina4 Projekte, München) kuratierte Ausstellung
findet statt in Kooperation mit den Galerien Andreas Grimm (München),
Rupert Pfab (Düsseldorf), Steinle Contemporary (München), dem
Kunstnetzwerk WIMMER plus (München) sowie den Künstlern Matthias Männer
und Joep van Liefland.

Forstwirtschaftlich gesehen wächst im Unterholz übrigens der Wald von
morgen heran. Die Ausstellung lädt somit auch ein zu einem Ausflug ins
Unterholz der aktuellen Kunstszene. Wildern ausdrücklich erlaubt!

Dr. Susanna C. Ott

 

Dina4 Projekte atelier berlin Falckensteinstr. 47/48 10997 Berlin
Gebäude Club 103 Eingang im Hof, rechts, 2 OG U-Bahn Schlesisches Tor

 

Matias Becker

(geb. 1974 in München, lebt in München) entnimmt die
Motive für seine großformatigen Kohlezeichnungen und Collagen den
Medien sowie der Kunst- und allgemeinen Bildgeschichte. Er isoliert
einzelne Details und stellt sie zu neuen, verwirrenden Kompositionen
zusammen. Die verschiedenen Bildebenen verschmelzen miteinander, die
Hierarchie zwischen Vorder- und Hintergrund ist aufgehoben.
Unterschiedliche Ebenen der Realität und Wahrnehmung relativieren
einander und verschmelzen zu einem einzigen Bildteppich. Für seine
Waldstücke lässt Becker Kohlezeichnungen von dichtem Gehölz auf weißem
und farbigem Grund als Negativbild wuchern, das an psychedelische
Tapetenmuster oder überdimensionale Holz- oder Linolschnitten erinnert.

Kontakt: Andreas Grimm, Andreas Grimm Gallery München / Tel.
+49.89.38859240 / www.andreasgrimmgallery.com

 

 

Motoko Dobashi

(geb. 1976 in Tokushima/Japan, lebt in München)
absolvierte zunächst ein Kunststudium in Japan, bevor sie ihr Studium
2007 als Meisterschülerin von Markus Oehlen an der Münchner Akademie
der Künste abschloss. Ihre Arbeiten reflektieren Dobashis bipolaren
kulturellen Background: Aus der japanischen Kunst übernimmt sie die
grafische, lineare Ausrichtung; Teile der Motivwelt entnimmt sie der
deutschen Kunstgeschichte indem sie aus Drucken Albrecht Dürers
zitiert. Daneben werden grafische Elemente aus Computerspielen, Street
Art und Comic Strips zu fantastischen Landschaften montiert, in denen
Bäume häufig eine zentrale Rolle spielen. Dobashi ist im Sommer 2008
mit einer Wandmalerei in der Ausstellung "Favoriten08" im Münchner
Lenbachhaus vertreten. Außerdem werden ihre Arbeiten in der Galerie
Dina4 Projekte im Rahmen der Ausstellung "Linie08" (Eröffnung 15. Mai
2008) mit Justin Almquist (Favoriten08), Peter Welz, Adrian Molder,
Claude Heath u.a. zu sehen sein.

Kontakt: Dina Renninger, Dina4 Projekte / Tel. +49.89.52389040 /
www.dina4projekte.de

 

 

Sven Drühl

(geb. 1968 in Nassau/Lahn, lebt in Berlin). Der konzeptuelle
Ansatz im Werk von Sven Drühl liegt in der Aneignung und
Neuinterpretation klassischer Landschaftsmotive, bei zeitgleicher
konsequenter Negierung klassischer Vorstellungen von Malerei. Der
Künstler findet seine Vorlagen bei Malerikonen wie Caspar David
Friedrich, Ferdinand Hodler und Joseph Anton Koch ebenso wie bei
zeitgenössischen Landschaftsdarstellungen von Eberhard Havekost oder
Stefan Kürten. Drühl schafft Abbilder von gemalten Abbildern, ohne sich
selbst als Maler zu definieren. Im Gegenteil, er misstraut der Malerei
methodisch und stellt den Begriff des Originals, die Autorschaft, die
Identität und Authentizität des Kunstwerks systematisch in Frage. Er
hinterfragt romantisch geprägte Naturentwürfe ebenso wie die
postmoderne Zitatkultur und entwirft eine komplexe klar definierte
Strategie, um seine Skepsis gegenüber der Malerei zu belegen.

Kontakt: Stefan Wimmer, WIMMER plus / +49.89.20 24 55 60 /
www.wimmerplusart.com

 

Katja Eckert

(geb. 1976 in Rüsselsheim, lebt in Berlin). Seit 1999
zeichnet Eckert mit Tusche seltsam anmutende Figuren aus Steckern,
Steckdosen und miteinander verwobenen Kabeln, die sie immer wieder
weiter zu einer eigenen Formensprache entwickelt hat. In Berlin ist sie
mit digitalen Zeichnungen vertreten, die auf den ersten Blick wie
Fotografien wirkenden. Sie täuschen eine Realität vor, die es nicht
gibt: Fiktionale Landschaften, die eine unheimliche Atmosphäre schaffen
und an lange verblasste Kindheitserinnerungen oder Bilder aus
Hitchcock-Klassikern denken lassen. Zuletzt war Katja Eckert Ende 2007
in der Ausstellung "Zeichnung heute V" im Kunstmuseum Bonn vertreten.

Kontakt: Dina Renninger, Dina4 Projekte / Tel. +49.89.52389040 /
www.dina4projekte.de

 

Christian Eisenberger

(geb. 1978 in Graz, Österreich, lebt in Wien)
studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien in der Klasse
von Brigitte Kowanz die Studienrichtung Medien übergreifende Kunst. Für
seine Arbeiten verwendet er oft ungewöhnliche Trägermaterialien, wie
Projektionsleinwände oder Fundstücke aus Holz und Karton. Die Arbeit
Oxytocinelarve (Richard Jackson bringt Bruce Nauman das Jagen bei)
vereinigt ein Hirschgeweih mit einem Menschenkokon aus Paketklebeband
und kommentiert ironisch das Freundschaftsverhältnis der beiden
amerikanischen Künstler. Christian Eisenbergers Werke sind in
zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter
das The Living Art Museum Reykjavik, Museo de Arte Moderno, Mexiko City
und die Neue Galerie, Graz.

 

Kontakt: Andreas Grimm, Andreas Grimm Gallery München / Tel.
+49.89.38859240 / www.andreasgrimmgallery.com

 

Tatjana Gerhard

(geb. 1974 in Zürich, lebt in Berlin). In kräftigen
Ölfarben auf grundierter Leinwand oder Plastikbahnen entwirft Gerhard
postapokalyptische Landschaften und Fabelwesen zwischen archaischem
Urmensch und postmodernem Einsiedler. Mischwesen aus Mann und Kind,
Mensch und Tier, die trotz ihrer bizarren Gestalt und Verlorenheit mehr
humoristisch als bedrohlich wirken. Märchenhaft wirken die Motive der
Serie, die in der Ausstellung "Unterholz" gezeigt wird: Kinder- und
Tierfiguren sind unter knorrigen Bäumen versammelt, halb Spielplatz,
halb Schreckensszenario aus der gewalttätigen Bildwelt der Gebrüder
Grimm. Die Künstlerin konnte sich in den letzten Jahren mit wichtigen
Schweizer Stipendien und erfolgreichen Ausstellungen in Zürich und
München einen Namen machen.

Kontakt: Dina Renninger, Dina4 Projekte / Tel. +49.89.52389040 /
www.dina4projekte.de

 

Christoph Knecht (geb. 1983 in Karlsruhe, lebt in Düsseldorf).
Mischwesen aus Hirsch und Frau bevölkern die Bildwelt von Christoph
Knechts Zeichnungen. In lichten Wäldern treiben sie ein
pornographisches Unwesen, verschleppen nackte Frauenkörper und gebären
in aufreizender Pose Bäume und bunte Blüten aus dem Anus ­ bizarre
Szenarien aus dem Unterholz der Seele. Christoph Knecht studiert seit
2004 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Peter Doig.

Kontakt: Rupert Pfab, Galerie Rupert Pfab / Tel. +49.211.131666 /
www.galerie-pfab.com

 

Kasper Kovitz (geb. 1968 in Wien, lebt in Los Angeles, USA). Kovitz'
Bildinhalte werden vom Thema der Landschaft bestimmt. Insbesondere der
mythische Charakter des (Wilden) Westens und die amerikanische
Landschaft mit dem ihr, trotz Zähmung, noch innewohnenden Gefühl von
Freiraum dominiert die Mehrzahl von Kovitz' Motiven. Kovitz arbeitet
mit ungewöhnlichen Techniken und Materialien wie PU-Schaum, Baumharz,
Bärenkot oder Marmelade und schafft so Bedeutungszusammenhänge zwischen
Material und Motiv. So "zeichnet" er etwa mit Heidelbeermarmelade auf
großformatigem Papier das dichte Unterholz eines Nationalparks in
Michigan. Kovitz hat in Österreich, Los Angeles und New York City
ausgestellt. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und war unter anderem
Stipendiat des Marie Walsh Sharpe Space Program in New York.

Kontakt: Steinle Contemporary / Tel. +49.89.28788080 /
www.steinle-contemporary.de

 

 

Jeff Grant

(geb. 1975 in New York State, lebt in Brooklyn, NY). Grant
studierte an der Rhode Island School of Design und dem Goldsmiths
College in London. In einer Serie von Tuschezeichnungen stellt er den
Erkenntniswert wissenschaftlicher Darstellungsmethoden in Frage. Alten
Biologiebüchern über Baumsorten entlehnt, geben sie in äußerster
Präzision die Umrisse verschiedener Arten wie Eichen, Lerchen oder
Ulmen wieder. Teils sind die Darstellungen mit ihren lateinischen
Bezeichnungen versehen. Doch trotz ihrer Exaktheit verbergen die
Zeichnungen mehr als sie zeigen. Auf ihre Silhouetten reduziert, ähneln
die Bäume einander und werden nahezu ununterscheidbar. In ihrer
Anlehnung an wissenschaftliche Darstellungen zeugen Grants Zeichnungen
von der Sehnsucht nach einem ganzheitlichen Weltbild und dem Wunsch,
sich die Phänomene der sichtbaren Welt durch systematisierte
Annäherungsformeln zu eigen zu machen.

Kontakt: Andreas Grimm, Andreas Grimm Gallery München / Tel.
+49.89.38859240 / www.andreasgrimmgallery.com

 

Joep van Liefland (geb. lebt in Berlin). Seit 2002 verbindet der
niederländische Künstler Joep van Liefland mit seinem Projekt Video
Palace Kunstraum und öffentlichen Raum. An unterschiedlichen Orten,
darunter Galerieräume, Garagen und die Kunsthalle Winterthur, baut er
zeitlich begrenzt einen Videostore auf, in dem er selbst gedrehte und
kommerzielle B-Movies und Pornofilme zeigt, Poster gestaltet und
VHS-Kassetten installationsartig aufbaut und verleiht. Jede
Installation ist einem Thema gewidmet, das der Medienkultur entlehnt
ist. In seinen Filmen und Postern tritt van Liefland selbst als Akteur
auf. Als Medienarchäologie bezeichnet van Liefland seine Arbeit, als
Betreiber des Video Palace überschreitet er die Grenze zur Performance
Art. 2001 gründete van Liefland mit Maik Schierloh das
Ausstellungsprojekt "Autocenter" in einer ehemaligen Autolackiererei in
Berlin. In den letzten Jahren haben dort verschiedene Künstler und
Kuratoren Veranstaltungen realisiert, neben Malerei, Video und
Installation gab es Konzerte und Happenings.

Kontakt: Joep van Liefland / Email: liefland@gmx.de

 

Matthias Männer (geb. 1976 in Mitterteich, lebt in München). Die
Installationen und Bildwelten von Matthias Männer entspringen einer
imaginären Welt, in der technoide und teils organisch anmutende Figuren
die Oberhand gewonnen haben. Die Installationsobjekte basieren auf
einfachen geometrischen Formen und sind meist nur Prototypen oder
Modelle für hypothetische Monumentalskulpturen, deren tatsächliche
Ausführung aufgrund ihrer Dimensionen utopisch wäre. Die in Berlin
gezeigte Skulptur mit dem Titel Autogeneratives Arboretrum ist das
Modell einer sich selbst produzierenden Figur mit einer fraktalen
Grundstruktur im Maßstab 1:10. Ausgehend von einem zentralen Stamm
wächst die Skulptur nach außen, wobei jeder weitere Stamm ein verkleinertes Abbild des Vorhergehenden ist. Dieser Prozess des
Sich-Reproduzierens, der auch an Formen aus der Natur erinnert, ließe
sich im Grunde endlos fortführen, das Modell zeigt daher einen relativ
frühen Entwicklungszustand mit einem Abbildungsgrad von vier Stufen.

Kontakt: Matthias Männer / Tel. +49.177.9630239 / www.matthiasmaenner.com

 

Trine Sondergaard & Nicolai Howalt

(geb. 1972 in Nord Jutland & 1970 in
Kopenhagen, Dänmark). In ihren Farbfotografien beschreiben Sondergaard
& Howalt die Begegnung von Mensch, Natur und Fauna. Die Werkgruppe How
to Hunt, zu der die Arbeit Wood II gehört, ist eine faszinierende
Beobachtung der Jagd. Einst ein elementarer Überlebensakt, wird die
Jagd heute als Freizeitaktivität innerhalb eines zivilisierten Rahmens
betrieben und inszeniert. Sondergaard & Howalt interessieren sich für
die anhaltende Aktualität der Jagd. In den letzten Jahren haben sie an
verschiedenen Jagden rund um Dänemark teilgenommen. How to Hunt ist auf
der einen Seite eine faszinierende Studie des Phänomens Jagen und auf
der anderen Seite atemberaubende romantische Landschaftsdarstellung.
Die fotografische Serie zeigt in ihren Tableaux kompositorische und
zeitliche Verdichtungen zeitgenössischer Jagdszenen.

Kontakt: Andreas Grimm, Andreas Grimm Gallery München / Tel.
+49.89.38859240 / www.andreasgrimmgallery.com

 

Wolfgang Stehle,

lebt in München). Seit einigen Jahren
beschäftigt sich Wolfgang Stehle mit dem Erscheinungsbild
außerstädtischer Kulturlandschaften, die zunehmend von Autobahnbrücken,
Hochspannungsmasten und LKWs bestimmt werden. In seinen jüngsten
Arbeiten befasst sich der Künstler auf ironische Weise mit ländlicher
Architektur und bäuerlichen Interieurs und setzt diese
Transformationsprozessen aus. In Wand- und Bodenplastiken zitiert er
traditionelle Architekturformen und Holzbearbeitungstechniken, bricht
gleichzeitig aber mit der Heimeligkeit des Bauernhauses und schafft auf
diesem Weg unverwechselbare architektonische Skulpturen, die ein
formaler wie inhaltlicher Wandel vom funktionalen Gebrauchsgegenstand
"Haus" zu einer autonomen Form kennzeichnet. Die entfernt an eine
Waldhütte erinnernde Holzplastik Brettwurz gehört zu Stehles jüngstem
Werkkomplex und war letzten Herbst in der von Stephanie Rosenthal
(Hayward Gallery, London) kuratierten Ausstellung "Königskinder" in
München zu sehen. Bis 10. Mai werden Wolfgang Stehles neueste Arbeiten
in einer Einzelausstellung in der Galerie Dina4 Projekte in München
gezeigt.

Kontakt: Dina Renninger, Dina4 Projekte / Tel. +49.89.52389040 /
www.dina4projekte.de

 

 

Mette Tronvoll

(geb. 1975 in Trondheim, Norwegen, lebt in Berlin und
Oslo). Mette Tronvolls Fotografie ist geprägt von einer intensiven
Auseinandersetzung mit dem Porträt. Mit der Serie Isortoq Unartoq
(2000) erweitert Tronvoll das Genre auch auf Naturaufnahmen. In
Grönland entstanden sowohl Außenaufnahmen von Menschen als auch reine
Landschaftsporträts. Das natürliche Licht, die Sicht auf neblige
Horizonte und lichte Wälder im Hintergrund der Porträtierten bestimmen
die Bilder. Trotz der Weite der Landschaft Grönlands ist der Blick doch
begrenzt von Bergen oder Gletschern, der Himmel erscheint oft nur als
schmaler Streifen. Anders als die erhabene Landschaft der Romantik, die
den Menschen als ohnmächtig vor der Größe der Natur zeigt, erschafft
Tronvoll eine Konfrontation mit der Massivität und Materialität der
Natur. Mette Tronvoll studierte an Kunsthochschulen in Norwegen und New
York. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen im In-
und Ausland vertreten. 2006 wurde sie mit dem Förderpreis der
Candida-Höfer-Stiftung ausgezeichnet.

Kontakt: Rupert Pfab, Galerie Rupert Pfab / Tel. +49.211.131666 /
www.galerie-pfab.com

 

 

 

 

In Kooperation mit den Galerien:
Andreas Grimm, München/New York
Rupert Pfab, Düsseldorf
Steinle Contemporary, München
Wimmer Plus, München

 

Eröffnung Donnerstag, den 20. März

Eröffnung zusammen mit der Galerie Michael Zink, Berlin

 

 




Ausstellungsankündigungen
Berlin 2008

Dina4 Projekte Atelier Berlin



01.06. - 12.07.2008

lo que no mata engorda

Gruppenausstellung in Kooperation mit
Lorena Herrera, Endy Hupperich, Sybille Rath

Eröffnung 31. Mai

 

 

August 2008

Atelier: Motoko Dobashi

 

Highlights of German Academies
HGB Leipzig, Städelschule Frankfurt, Kunstakademie Düsseldorf
Eröffnung 6. September, Ausstellungsdauer 6.9. -18.10.2008



26.10. - 22.11.2008

Zeichnung 2008

Gruppenausstellung in Kooperation mit der
Galerie Jan Frühsorge, Berlin
Eröffnung 25. Oktober,
Mit Katja Eckert, Motoko Dobashi

 

 

30.11. - 20.12. 2008

Ü 40

Gruppenausstellung mit Künstlern jenseits der 40

Eröffnung 29. November

 

 

Newsletter April 2008

Liebe Freunde der Galerie,

 

Bitte beachten Sie, dass die Ausstellung Waldmeister von Wolfgang Stehle in München nur noch bis 1. Mai läuft.

Die Ausstellung Unterholz mit Motoko Dobashi, Katja Eckert, Matthias Männer, Tatjana Gerhard, Wolfgang Stehle u.a. geht noch
bis 17. Mai und ist während des gesamten Gallery Week-end in Berlin geöffnet.

 

Ankündigung:

Dina4 Projekte, München

Eröffnung Linie08 am Donnerstag, den 15. Mai, ab 18 Uhr
mit Justin Almquist, Motoko Dobashi, Peter Welz, Roland Stratmann, Adriana Molder, Claude Heath, Sebastian Pöllmann und Murray Gaylard.

Justin Almquist und Motoko Dobashi
Favoriten08
Kunstbau Lenbachhaus München
Eröffnung 20. Juni 2008

 

Dina4 Projekte atelier Berlin

"In jeder Sprache heißt das Gleiche anders"
Verena Grimm - Lorena Herrera - Endy Hupperich - Nicola López - Sybille Rath - Diego Toledo
Eröffnung: Donnerstag, 31. Mai 2008 ab 18 Uhr

 

 

Atelier
Motoko Dobashi ­ Matthias Männer
Juli ­ August 2008

 

Stipendien/Preise/Ausstellungen

Katja Eckert
Karl Schmidt-Rottluff Stipendium 2008

 

Tatjana Gerhard
Glückliche Tage?
Kinder in der Schweizer Kunst vom 18 Jahrhundert bis zur Gegenwart
Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen
Eröffnung Sonntag 18. Mai 2008 11.30 Uhr
bis 21. September 2008
www.allerheiligen.ch

 

Oliver Lanz
Art Program Interroll AG, Tessin/Schweiz
"Art and spirit"
Mai,Juni,Juli 2008

Ausstellungen New York
The Silver Shed, New York
"Digital With Monument" june
"Free-Dimensionality" september
"The Twentyfirst" november

 

Axel Lieber
"Inside Modernism"
Jørgen Carlo Larsen und Axel Lieber
Landskrona Konsthall
19.4 - 30.5.08
Sweden

 

Katherine Newbegin
DAAD Stipendium 2008-2009 Berlin
Study Scholarship for Artists and Musicians

Yaddo Artist Residency, Saratoga Springs, New York
August 2008

Slide Luck Pot Show
Chelsea Museum
March 2008

VIENNAFAIR
Solo Show, Galerie Open
April 2008

 

Danica Phelps
Stripe Factory II
Eröffnung 18. September 2008
Ausstellungsdauer: 19.9. - 1.11. 2008

Sybille Rath
Arbeitsstipendium der Stiftung des Kunstfond Bonn
2008
+ siehe obige Ausstellung in Berlin

 

Carsten Recksik
Arbeitsstipendium der Stiftung des Kunstfond Bonn

DAAD-Reisestipendium für die USA für 2009

 

Wolfgang Stehle
"we all hang together"
Kulturzentrum Gefängnis Le Carceri,
Kaltern/Südtirol
17.7. - 17.8. 2008

 


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