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Galerie ConradsKronprinzenstr. 9
40217 Düsseldorf
Tel. 0211 - 323 07 20 und 0172 - 847 90 22; Fax 0211 - 323 07 22
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Di - Fr 11 - 18 Uhr, Sa 12 - 16 Uhr
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aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
Januar / Februar 2007
Sascha Weidner
Weidner zeigt in Enduring Beauty sowohl neueste Arbeiten, entstanden während eines zweiten Aufenthaltes als DAAD-Stipendiat in Los Angeles, als auch frühere Werke. Die Auswahl repräsentiert sein Schaffen und die autobiographische Erzählstruktur, die sein ganzes Werk durchdringt.
Dorothea Schöne, LACMA / Los Angeles:
Enduring Beauty referiert und hält fest, woran der rastlose Blick vorbeigestrichen ist und was als vager Erinnerungsmoment verbleibt. In Anlehnung an eine desaströse Kriegspolitik und den Namen einer militärischen Offensive mit allzu gleich klingendem Namen stellt der Künstler Sascha Weidner Wahrheits- und Geltungs-ansprüche in Frage und zeigt einen innewohnenden Widerspruch auf: Was an sich nicht existent ist, keine Absolutheit und keinen umfassenden Geltungsanspruch besitzt, kann auch nicht dauerhaft sein. So auch nicht der Terminus der Schönheit. Was Potential hat als »konventionell schön« stigmatisiert zu werden, wird entthront und im gleichen Augenblick durch ästhetische Bildsprache wieder erhöht.
Sascha Weidner inszeniert die Schönheit des Kleinen, das Detail, losgebrochen von der Schnelllebigkeit des alltäglichen Kontextes, dessen die Motive entnommen sind. Er nimmt diesen Ausschnitt und gibt ihm durch das Freistellen etwas Monumentales ohne zugleich einen ausladenden Gestus zu zelebrieren ohne überzogene Perspektive, räumliche Distanz, Zusammenführung von Massen. Weidner entwirft die Form und das Objekt neu, bildet einen eigenen Kontext, ohne die Grenze zur Verfremdung zu überschreiten. Gestalten bewegen sich scheinbar ohne Raum im Nebel, daneben das Flugzeug in der Wand von kleinkindlicher Zerstörungswut bis zum ausgewachsenen unkontrollierbaren Chaos ist die Assoziationsbreite aufgefächert.
Zur Ausstellung erscheint der Katalog Sascha Weidner Enduring Beauty
Kurzbiografie:
Sascha Weidner was born in Osnabrück (Germany) in 1976 and lives in Berlin. He graduated from the Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Germany) in Fine Arts in 2003 and in Communication Design in 2004 with distinction. He is Meisterschüler of Prof. Dörte Eißfeldt and received in 2004 & 2006 the DAAD scholarship for Los Angeles (USA).
He had solo exhibitions at FOAM (Amsterdam), FiILIALE Berlin, Gallery Toni Tàpies (Barcelona), Artspace, DZ Bank (Frankfurt am Main), Junge Kunst e.V. (Wolfsburg). In 2006/2007 he participated in group shows at Museum Ludwig (Budapest), Kunstmuseum Bochum, Kunstmuseum Wolfsburg, Mönchehaus Museum (Goslar) and Kunstverein Hannover.
Helga and Walter Conrads cordially invite you
to visit the gallery´s booth at ARCO Madrid.Hall 14 booth C06
13 - 18 february 2008Blaise Drummond
Katharina Grosse
Jana Gunstheimer
Mark Kent
Rosemary Laing
So-Yeun Lee
Martin Parr
Perry Roberts
Stephen Shore
Beat Streuli
Sascha Weidner
We are pleased to announce the participation of CONRADS at ART BRUSSELS with works by:
MONIKA BRANDMEIER
BLAISE DRUMMOND
ANDREAS ERIKSSON (solo project)
KATHARINA GROSSE
MARCIA HAFIF
LOTTA HANNERZ
ROSEMARY LAING
SANTIAGO GIACOMO ROGADO
BEAT STREULI
We are looking forward to welcoming you at our booth!
Helga Weckop-Conrads & Walter Conrads
01.03 - 12.04. 2008
Andreas Eriksson
content is a glimpse
installation view: andreas eriksson content is a glimpse ©galerie conrads, duesseldorf-berlin
2007 wurde Andreas Eriksson auf der Art Basel der renommierte Baloise Art Prize verliehen, der in 2008 mit einer Einzelausstellung im MUMOK, Wien verbunden ist.
Seine für Basel konzipierte Installation mit Fotografien, Malerei und einer Bronzeskulptur beruht auf den Erlebnissen, Eindrücken und Reflektionen während seiner täglichen ausgedehnten Spaziergänge mit seinem Hund so der Künstler in einem Gespräch.
Dem ging voraus, dass Andreas Eriksson, der wie viele junge skandinavische Künstler Anfang 2000 nach Berlin kam, aufgrund einer Hypersensibilität gegenüber Elektrosmog die Stadt verlassen musste und sich nach Schweden in eine entlegene Region zurückzog.
Auf seinen täglichen Gängen erlebt Eriksson bei der genauen Betrachtung der Natur immer wieder Augenblicke höchster Konzentration. Seine künstlerische Produktion nähert sich diesen Erlebnissen in einem vielschichtigen und verzweigten Verfahren und mit hoher Präzision. Dabei entstehen dokumentarische Aufzeichnungen, unmittelbare malerische Gesten und metaphorische Bilder und Objekte.
Mit erstaunlicher Leichtigkeit schafft Eriksson die Integration von Fotografie, Malerei und Skulptur in eine komplexe Gesamtinstallation.
Die Jury in Basel bezeichnete seine Installationen als "eindrucksvolle Selbstbildnisse voller Ruhe und Geheimnis".
Für unsere Ausstellung entstanden neue "Shadow-Paintings" sowie Bronzeskulpturen, Fotografien und Papierarbeiten, die unmittelbar an die in Basel gezeigten Arbeiten anschließen.
English version
In 2007 Andreas Eriksson was awarded with the renowned Baloise Art Prize at Art Basel, which is linked to a solo exhibition in 2008 in MUMOK in Vienna.
The installation concept for Basel, which includes photographs, painting and a bronze sculpture, is based on the artist's experiences, impressions and reflections during his long daily walks with his dog as he explained in a talk about the work.
Andreas Eriksson, who came to Berlin at the beginning of 2000, along with many other young Scandinavian artists, had to leave the city because of his hyper-sensibility to electromagnetic smog, and consequently withdrew to a remote region of Sweden.
During his daily walks, which give the artist an opportunity to closely observe his natural environment, Eriksson repeatedly experiences moments of intense absorption. His artistic production reflects these experiences in a complex and intricate process that demonstrates a high level of precision. This results in documentary records direct painterly gestures, as well as metaphorical pictures and objects.
With astonishing ease, Eriksson succeeds in integrating photography, painting and sculpture in a complex overall installation.
The jury in Basel described his installation as "impressive self-portraits full of serenity and mystery."
For our exhibition, the artist has created new "shadow-paintings," as well as bronze sculptures, photographs, and works on paper, which are directly related to the works exhibited in Basel./