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Berlinische GalerieLandesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
Tel. 030 - 789 02 - 600
Fax 030 - 789 02 700
Täglich 10 -18 Uhr
bg@berlinischegalerie.de
www.berlinischegalerie.de
vorausgegangene Ausstellungen / previous exhibitions
01:05. - 18.10. 2010
Vattenfall Contemporary 2010
Julian Rosefeldts aufwändig produzierte Filminstallationen inszenieren mit subtiler Komik und Ironie das Paradox-Irrationale moderner Lebens- und Arbeitswelten. Die Ausstellung präsentiert erstmals in Berlin die Arbeit "The Shift" (2008) in einer Neufassung und kombiniert sie mit neu arrangierten Arbeiten aus den 90er-Jahren zu einer Gesamtinstallation, die den Besucher vom Betrachter selbst zum Protagonisten werden lässt. Die weniger bekannten frühen Arbeiten Rosefeldts, die noch in Zusammenarbeit mit Piero Steinle entstanden sind, markieren den konzeptionellen Ausgangspunkt einer Beschäftigung mit vergessenen und verborgenen Orten. In "The Shift" mutieren sie zum klaustrophoben Innenleben einer technoiden, menschenleeren Zukunftswelt.
Julian Rosefeldt (*1965) ist Preisträger des "Vattenfall Contemporary 2010". Der Preis ist eine Neukonzeption des traditionsreichen "Vattenfall Kunstpreis Energie", der seit 1992 jährlich vergeben wird. Im letzten Jahr wurde der Kunstpreis zusammen mit der Berlinischen Galerie neu konzipiert und in die Kunst-Hauptstadt Deutschlands geholt. Neben Malerei und Zeichnung wird der Preis zukünftig auch für Medienkunst, Performance und Skulptur an international renommierte Künstler verliehen, die in Berlin leben und arbeiten. Die Ehrung umfasst neben einem Ankauf für die Sammlung Vattenfall eine Einzelausstellung im Museum und die Produktion eines Ausstellungskataloges.
Mitglieder der Jury:
Sabrina van der Ley, Leiterin Galerie der Gegenwart, Kunsthalle Hamburg, Prof. Jörn Merkert, Direktor Berlinische Galerie, Dr. Heinz Stahlhut, Leiter Sammlung Bildende Kunst, Berlinische Galerie
Udo Bekker, Vattenfall Personalvorstand und Dr. Hans-Jürgen Meyer, Vattenfall Vorstand Finanzen.Ausstellungseröffnung und Preisverleihung: Freitag, 30. April 19 Uhr
11.06. - 06.09., 2010
Marianne Breslauer
Unbeachtete Momente.
Fotografien 1927-1936
Marianne Breslauer (1909 2001) fotografierte von 1927 bis 1938. Ihre Fotografien spiegeln die Atmosphäre der Weimarer Republik und deren kosmopolitische Kunstszene wider. Menschen und deren Leben in anderen Ländern und Kulturen waren ihre große Leidenschaft. Sie hatte eine besondere Begabung dafür, bei unauffälligen und eher nebensächlich wirkenden Ereignissen und Momenten den Augenblick für ein Bild zu verspüren, der über das Abgebildete hinaus Geschichten erzählte. Breslauer arbeitet auch mit Elementen einer neuen Ästhetik, die in den zwanziger Jahren entstand und als "Neues Sehen" bezeichnet wurde. Ihre besondere Neugier galt Künstlern und jungen Frauen ihres Alters, die, wie sie selbst, einem neuen Frauentyp entsprachen: selbstbewusst auf der Suche nach einem unabhängigen Leben.
Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Fotostiftung Schweiz, Winterthur steht unter der Schirmherrschaft der Schweizerischen Botschaft Berlin. Mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.
Pressekonferenz: Donnerstag, 10. Juni, 11 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 10. Juni, 19 Uhr
SPOTLIGHT SAMMLUNG
11.06. - 06.09. 2010
Ursula Sax
Ursula Sax (*1935), in Radebeul bei Dresden ansässig, ist der Stadt Berlin durch Studium und Lehrtätigkeit an der Universität der Künste seit vielen Jahren eng verbunden. Nun hat die Künstlerin der Berlinischen Galerie eine umfangreiche Schenkung gemacht und damit den bereits vorhandenen Bestand ihrer Arbeiten substanziell erweitert. Mit Stein- und Holzskulpturen, Metall- und Tonplastiken, Fahnen und Performancekleidern, Zeichnungen und Druckgrafiken zeigt die Präsentation eine Auswahl der verschiedenen Werkgruppen und gibt einen Einblick in ein beeindruckend vielgestaltiges uvre.
11.06. - 27.09. 2010
Karl Arnold
"Hoppla, wir leben!"
Berliner Bilder aus den 1920er Jahren
In den Jahren der Weimarer Republik hielt sich der Münchner Pressezeichner Karl Arnold (1883-1953) regelmäßig in der deutschen Hauptstadt auf, um wie er schrieb "das Absonderliche dieser verrückten Stadt einzufangen". Von unterschiedlichen Berliner Schauplätzen lieferte er dem Simplicissimus und der Münchner Illustrierten Presse seine kultur- und zeitkritischen Bildberichte. Mit souveränem zeichnerischen Können und mit dem kühlen Blick eines distanzierten Beobachters entwarf Arnold seine Typen und Szenen des Berliner Lebens für ein breites Publikum.
Die Grafische Sammlung der Berlinischen Galerie besitzt eine große Zahl von Zeichnungen aus dem Nachlass von Karl Arnold, darunter auch viele Berliner Bilder aus den 1920er-Jahren. Sie stehen im Zentrum der Ausstellung mit rund 130 Zeichnungen des Künstlers.Pressekonferenz: Donnerstag, 10. Juni, 11 Uhr,
Eröffnung: Donnerstag, 10. Juni, 19 Uhr
24.09. 2010 - 31.01. 2011Nan Goldin
Berlin Work
Fotografien 1984 bis 2009
Die amerikanische Künstlerin Nan Goldin gilt als eine Hauptvertreterin der "subjektiven Fotografie". Ihr eigenes Leben steht im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit. Seit Mitte der 1980er-Jahre war Goldin immer wieder für längere Zeit in Berlin. Das ganze Jahr 1991 konnte sie im Rahmen des DAAD-Künstlerprogramms 1991 in der Stadt verbringen. Die Berlinische Galerie zeigt mit rund 100 Fotografien einen umfassenden Überblick ihrer in Berlin entstandenen Arbeiten und berücksichtigt dabei auch noch unveröffentlichtes, noch nie präsentiertes Material aus dem Archiv der Künstlerin.
Die Ausstellung wird unterstützt vom Hauptstadtkulturfonds.
Berlin Recycling Securitas GSW FabasDer Internetauftritt der Berlinischen Galerie wird durch diese Firmen finanziert. Vielen Dank!
Pressekonferenz: Donnerstag, 23. September, 11 Uhr,
Eröffnung: Donnerstag, 23. September, 19 Uhr
15.10. 2010 - 07.02. 2011Hannah-Höch-Preis 2010
Die Hannah-Höch-Preis-Verleihung und die damit verbundene Ausstellung finden 2010 in der Berlinischen Galerie statt. Der mit 15.000 Euro dotierte Kunstpreis wird seit 1996 von der Kulturverwaltung des Berliner Senats für ein herausragendes künstlerisches Lebenswerk verliehen. Die Auswahl der Künstler erfolgt durch die Förderkommission Bildende Kunst des Berliner Senats, in der die Berlinische Galerie, die Stiftung Stadtmuseum, das Kupferstichkabinett sowie der Neue Berliner Kunstverein vertreten sind.
Die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt im Frühjahr 2010.
Pressekonferenz: Donnerstag, 14. Oktober, 11 Uhr,
Preisverleihung / Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 14. Oktober, 19 Uhr
30.10. 2010 - 31.01. 2011GASAG-Kunstpreis
2010 wird der GASAG-Kunstpreis erstmals als Kooperation zwischen der Berlinischen Galerie und der GASAG vergeben. Die Partner ehren mit dem neu ausgerichteten Preis alle zwei Jahre einen in Berlin tätigen Künstler, dessen Schaffen sich an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik bewegt. Wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisprozesse zu hinterfragen, ist inzwischen zu einem wichtigen Aspekt künstlerischer Arbeit geworden, um Denkanstöße zu geben. So entsteht mit der Ausstellung, für die der Preisträger ein neues Werk schaffen wird, in der Berlinischen Galerie eine Art "Labor", in dem künstlerische und wissenschaftliche Kreativität gefördert wird.
Jury für den GASAG Kunstpreis 2010:
Dr. med. Alexander Abbushi, Klinik für Neurochirurgie der Charité, Berlin; Prof. Dr. Eugen Blume, Leiter des Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin; Thomas Eller, Künstler, Berlin; Dr. Susanne Witzgall, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste, München und Dr. Thomas Köhler, stellvertretender Direktor, Leiter Sammlungen und Programmplanung, Berlinische Galerie;
Beisitzer: Birgit Jammes, Sponsoringkommunikation GASAG, Berlin und Dr. Heinz Stahlhut, Leiter Sammlung Bildende Kunst, Berlinische GaleriePressekonferenz: Donnerstag, 28. Oktober, 11 Uhr,
Eröffnung: Freitag, 29. Oktober, 19 Uhr