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Baukunst Galerie

Theodor- Heuss- Ring 7
50668 Köln
Tel. 0221 - 771 33 35, Fax 0221 - 771 33 10
art@baukunst- galerie.de
Di - Fr 10 - 18.30 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung
KONTAKTPERSONEN / CONTACT PERSONS:
Jutta Müller, M.A. (Geschäftsführung), Anja Buck, M.A., Leonie Stachelscheid, M.A.
www.baukunst-galerie.de
www.artnet.com/baukunst.html
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30.01. - 09.03.2002


Lisbeth Johansen

Neue Bilder

Zeitgenössische Kunst aus Norwegen


Wir eröffnen - mit einer Einführung von Prof. Mennekes - die erste Ausstellung mit der norwegischen Künstlerin Lisbeth Johansen in den Räumen der BAUKUNST-GALERIE.

Die 1967 in Norwegen geborene Künstlerin absolvierte ihr Studium der Kunst an der "Vestlandets" Kunstakademie. Es folgen verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen in Norwegen, sowie Reise- und Arbeitsstipendien. Mit der Ausstellung in der BAUKUNST-GALERIE wird die Künstlerin das erste Mal in Deutschland präsentiert. Lisbeth Johansen lebt und arbeitet in Bergen.

Die in der Ausstellung gezeigten Bilder sind Zeichnungen, auch wenn die meisten Arbeiten aus der Entfernung betrachtet einen fast fotografischen Charakter aufweisen. Lisbeth Johansen entscheidet sich in ihrer Auswahl der künstlerischen Medien für traditionelle Materialien und Techniken: Kohle und Bleistift auf Papier. Die Zeichnungen meist in hellen, zarten Grautönen sind auf Holz aufgezogen und gefirnißt. Ihr Entschluß sich dem Medium Zeichnung, dem leider nach wie vor das schwere Vorurteil des unfertigen Bildes, der Studie oder Skizze anhaftet, zuzuwenden, kann als Solidarität mit der künstlerischen Tradition angesehen werden. Entscheidend ist hier der künstlerische Schaffensprozeß. Lisbeth Johansen hat ein starkes Interesse an der Kunstfertigkeit, eben an der künstlerisch "handwerklichen" Auseinandersetzung mit den Materialien. Die Hand des Künstlers ist das Werkzeug für das schöpferische Werk. Neben Bleistift und Kohle greift die Künstlerin aber auch zu ungewöhnlichen Materialien wie Kaffee, mit dem sie den Papiergrund lasiert.

In Lisbeth Johansens Bilder manifestieren sich konstruktive aber auch informelle Elemente. Im gleichen Bild tauchen einfache Symbole mit geometrischen aber auch mit einem frei gestischen Charakter auf. Das führt zu einer Doppeldeutigkeit, die eine Interpretation erschwert. Die Künstlerin selber bemerkt, daß ihre Arbeit visuelle Ideen ausdrückt und formuliert, die aber weder persönlichen noch konventionellen Bedeutungen unterliegen. So bekommen ihre Bilder auch keine individuellen Titel, die sie ablehnt. Es eröffnen sich Assoziationen mit Landschaft oder natürlichen Fundstücken. Der räumliche Eindruck bleibt diffus: Das Auge des Betrachters fokussiert vermeintlich klare Formen und Linien, die zunächst im Bildvordergrund lokalisiert werden. Bei eingehender Betrachtung entfernen sich die durch fein verwischte Konturen definierte Kreisformen und Linien wieder in den Bildhintergrund. Ihre Bilder geben ein von ihr verfaßtes inneres Bild wieder. Dabei konstruiert sie einem dynamischen Raum und operiert mit verschiedenen Bildebenen, d.h. mit einem Spiel zwischen Nähe und Ferne.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am

Mittwoch, dem 30. Januar 2002
von 18.00 bis 20.00 Uhr

sind Sie und Ihre Freunde
herzlich eingeladen.

Es spricht P. Friedhelm Mennekes S.J.

 

 

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